Montag, 27. Februar 2017

Rezi: Jenny Milewski - Angstmädchen



Titel: Angstmädchen
Das Buch könnt Ihr hier über
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Autor:  Jenny Milewski


Verlag: Heyne

Geeignet für: Horrorjunkies, Gruselliebhaber, Geisterjäger

Preis: 13,99 Euro (broschiert)

Bewertung: 4 von 5

Inhalt:

Die junge, schüchterne Malin zieht in ein Studentenwohnheim ein. Zu ihrer großen Freude bekommt sie das einzige Zimmer, das über eine Badewanne verfügt. Doch dann erfährt sie, dass sich darin ein Mädchen namens Yuko die Pulsadern aufgeschnitten hat. Kurz darauf findet Malin Haarbüschel, die nicht von ihr stammen können, und als sie eines Nachts eine blasse Gestalt sieht, wird ihr klar, dass etwas in ihr Leben getreten ist, das sie nicht mehr los wird. Etwas, das ihr Angst macht – das auf sie wartet – wo immer sie auch hingeht …

Meine Meinung:

Wie viele andere vor mir, muss auch ich so ziemlich an den Anfang dieser Rezension stellen, dass es sich ganz eindeutig nicht um einen Thriller handelt. Es ist eine Horrorgeschichte. Etwas zum Gruseln und auf jeden Fall das richtige Buch, für alle die Lust auf eine Geistergeschichte haben!

Sonntag, 26. Februar 2017

Justine privat - #Hengstin on Tour


video

Ich ziehe den Lippenstift nach und betrachte mein Spiegelbild einen Moment. So richtig Lust habe ich heute eigentlich nicht auf ein Konzert. „Kein Bock, aber Gästeliste“ trifft meinen Gemütszustand recht gut. Aber wir müssen mal wieder raus aus der Wohnung. Es ist heilsam sich auch mal wo anders zu betrinken. Also lasse ich mein Genick noch einmal kreisen und verschwende keinen Gedanken daran, dass ich den Sonntag verkatert auf der Arbeit zubringen werde. 
Mein Crza ist auch noch nicht fertig, sieht aber schon zurecht gemachter aus als ich. Er ist eben der Styler von uns. Wenn ich mal keine Klamotten trage, die unter Hundehaaren ersticke fühle ich mich schon fäschön genug. 
Es ist ein kleines Ritual von uns, dass wir auf das Jennifer Rostock Konzert in Rostock gehen. Also lassen wir unsere M&O´s aneinander klirren und machen uns auf den Weg. Natürlich zeigt sich Rostock wieder von seiner besten Seite und es regnet so sehr, dass ich fürchte mein Pony wird trotz einem Kilo Haarspray nicht sonderlich lange halten. Wir sind wie immer zu spät dran, aber da wir nicht einmal genau wissen, wer die Vorband ist, macht uns das nichts aus. 

Montag, 20. Februar 2017

Rezi: Nora Roberts - Sternenfunken

Titel: Sternenfunken


Autor:  Nora Roberts


Verlag: Blanvalet Verlag

Geeignet für: Nora Fans, Fantasy Leser, Romantiker, Meerjungfrauen

Preis: 9,99 Euro (broschiert)

Bewertung: 3 von 5

Inhalt:

Wenn das Funkeln der Sterne die Nacht erhellt, wird sich das Schicksal erfüllen ...
Die schöne Annika hat eine ganz besondere Verbindung zum Meer, von dort stammt sie, und dorthin muss sie wieder zurückkehren. Doch vorher hat sie noch einen Auftrag: Zusammen mit fünf anderen Auserwählten muss sie auf die Insel Capri reisen, um ein wichtiges Kleinod vor einem gefährlichen Gegenspieler zu retten. Die abenteuerliche Suche und eine Gefangenschaft bringen Annika dem attraktiven aber geheimnisvollen Sawyer näher. Ihre Zuneigung lässt sich nicht lange verleugnen, doch ihrer Liebe stehen Zweifel und Tabus im Wege. Werden die beiden der Gefahr trotzen und ihre Beziehung retten können?

Meine Meinung:

Ich gebe es ja zu: Manchmal brauch ich soviel Kitsch das mir rosa Schleim aus den Ohren läuft - und dafür ist Nora Roberts eben bekannt. Kitsch, Liebe, Herzchen in den Augen. In ihrer Sternen Trilogie geht es auch noch um Meerjungfrauen und damit musste ich es eben einfach lesen ... 

Sonntag, 19. Februar 2017

Rezi: Sam Wilson - Im Zeichen des Todes

Das Buch kannst Du hier kaufen. 
Titel: Im Zeichen des Todes

Autor:  Sam Wilson


Verlag: Penhaligon Verlag

Geeignet für: Thrillerfans, Sternendeuter, Mordlustige

Preis: 14,99 Euro (broschiert)

Bewertung: 1,5 von 5

*Dieses Buch wurde mir vom Verlag zur Verfügung gestellt. Danke dafür!

Inhalt: 


Mit jedem Opfer wird seine Fährte blutiger ...

Es ist ein gnadenloses System, in dem die Geburtsstunde darüber entscheidet, ob man ein Leben in Reichtum oder Armut und Elend führt. Niemand schafft es aus eigener Kraft. Die Sterne sind Gesetz. Und sie bringen den Tod … Als eine Mordserie von unvergleichlicher Brutalität die Stadt erschüttert, ruhen alle Augen auf Detective Jerome Burton und Profilerin Lindi. Der eine glaubt an seinen Jagdinstinkt, die andere an die Macht der Sterne – und beide wissen, dass sie es mit dem gefährlichsten Verbrecher zu tun haben, den die Stadt je gesehen hat. Doch sein Plan ist so finster, dass er alles Vorstellbare übersteigt …
Feuer, Wasser, Erde, Luft – welcher Tod ist dir vorherbestimmt?



Meine Meinung:

Thriller, Elemente, Sternzeichen und ein eingespieltes Ermittlerteam? Klingt doch fast zu schön um wahr zu sein ...
Die erschaffene Gesellschaft beurteilt Menschen anhand ihr Sternzeichen und damit an den ihnen zugeordneten Eigenschaften, Schwächen und Fähigkeiten. Bist du unter den falschen Sternen geboren, musst du einiges über dich ergehen lassen. Lindi ist die astrologische Hälfte des Ermittlerteams und soll durch das deuten der Sterne genauso zur Falllösung beitragen, wie ihr Kollege. 

Freitag, 17. Februar 2017

Justine privat - Leben am Limit

Bild: http://mary-buecherblog.blogspot.de/

Es gibt nur eins, was auf Dauer teurer ist als Bildung, keine Bildung.
John F. Kennedy 

„Hast du es nicht langsam satt?“, fragt sie und schlürft an ihrem fancy Chai-Mokka-Latte. Ich gebe ein langezogenes Stöhnen von mir und zucke mit den Schultern, während ich das Glas mit dem gratis Wasser fest umklammere.
 
„Da musst du dich schon etwas präziser ausdrücken, es gibt viele Sachen, die mir auf den Sack gehen …“, entgegne ich und wappne mich innerlich schon mal. 
Warum treffe ich mich eigentlich immer noch mit Menschen die mit mir nichts anfangen können? Oder besser, sie nicht mit mir? 
„Hmmm“, macht sie und streicht sich eine der roten Strähnen aus dem Gesicht. „Wo fangen wir da am besten an? Bei deinem ungesunden Lifestyle? Der ungünstigen Finanziellen Situation? Dem ständigen Scheitern an deinen Träumen?“
„Wow“, meine ich mit einem Hauch Sarkasmus. „Jetzt hast du es mir aber gegeben.“
Sie verdreht die Augen. „Darum geht es nicht. Ich mache mir Sorgen.“
„Musst du nicht. Mir geht es gut. Ich stehe auf meinen ungesunden Lifestyle und auch darauf an meinen Träumen zu scheitern“, erkläre ich und lehne mich zurück. „Worauf ich allerdings nicht stehe sind Gespräche wie diese.“
„Toll, dann versteckst du dich also lieber wieder?“
„Warum verstecke ich mich?“
„Vor den Tatsachen!“
„Welchen denn bitte?“
„Du gehst auf die 30 zu und tust noch immer als wärst du 19!“
Skeptisch sehe ich mich in dem Café um. Im Gegensatz zu dem Rest der Spießer um mich herum sehe ich wahrscheinlich wirklich aus wie 19. Allerdings ist das in meinen Augen dann doch eher etwas gutes. Hier sehen alle aus, als wären sie direkt aus der H&M Werbung gesprungen.
„Selbst wenn es so ist, kann es dir doch egal sein. Schließlich geht es nur darum ob ich glücklich bin.“
„Bist du aber nicht.“
„Ach nein?“
„Nein.“
Ich nippe an meinem Wasser und kratze mich am Kopf. Ganz schon seltsam diese Situation. Schon wieder. Offenbar habe ich da einen gewissen Hang zu. „Okay, mir scheint nicht den ganzen Tag die Sonne aus meinen Arsch. Aber unglücklich bin ich auch nicht. Nur pleite.“
„Du hast noch 10 Euro und der Monat noch mehr als 14 Tage!“
„Leben am Limit bedeutet nicht automatisch auch Unglück.“
„Zu verhungern aber schon!“
Ich klopfe auf meine Teddyohren. „Sehe ich aus, als würde ich in der nächsten Zeit verhungern?“
„Nur weil eine Diät dir mal wieder gut tun würde, bedeutet das nicht, dass es okay ist nichts zu essen im Kühlschrank zu haben.“
„Autsch.“

Dienstag, 14. Februar 2017

Justine privat - Die Leiden einer Hundemama


Der ein oder andere auf FB oder Instagram hat ja mitbekommen, dass meine geliebte Wuffine aktuell ein paar gesundheitliche Probleme hat. Durch ihre chronische Ohrentzündung hat sich ein Bluterguss in ihrem Knicköhrchen gebildet - und das ist natürlich ziemlich unangenehm.
Nach mehreren Punktionen, Spülungen, Medikamenten und Heparinsalbe bis zum abwinken, müssen wir nun hoffen und warten - und als Hundemama bricht es einem das Herz. 
Meine alte Lady ist mein ein und alles. Ich habe unendlich Angst davor sie zu verlieren oder die falsche Entscheidung zu treffen. Aktuell steht eine OP zur Debatte. Das würde ihr Leiden bezüglich der Ohren lindern, doch wie ein dunkler Schatten legt sie Panik über mich, dass sie aus der Narkose nicht mehr aufwachen würde …
Man muss bedenken, dass die alte Lady in Menschen Jahren inzwischen schon an die 100 währe. Ein ziemlich stolzes Alter und trotz Ohr und Hüftproblemen, geht es ihr ansonsten gut. Zu gerne würde ich sie fragen, ob sie selbst die OP wünscht. Doch alles was ich als Antwort erhalte ist ein zaghaftes Brummen und eine feuchte Hundenase an meinem Knie. 
Ich glaube kaum, dass jemand verstehen kann wie sich so etwas anfühlt, der keine Haustiere hat und keine derartige Bindung zu seinem Tier. Cosma war für mich da, seit dem Tag, an dem ich sie adoptiert habe. Sie war noch nie ein sehr einfacher Hund. Genauso stur wie ich, genauso aufmerksamkeitsbedürftig und genauso grummelig. Ich erinnere mich noch wie gestern daran, wie sie im Tierheim auf ihrer Hundehütte saß, den Popo gegen die Gitterstäbe gedrückt und darauf wartend das ich sie streichle. Wir waren für einander bestimmt. 
Jahre lang begleitet sie mich nun, durch gute und schlechte Zeiten - und in der letzten Zeit häufen sich bei ihr die nicht so guten. Gerade erst haben wir das eine Problem gelöst, da kommt auch schon das Nächste. 
Während meine kleine Maus sich tapfer hält, während ihr Nadeln in die Haut gestochen werden und Frauchen zum 10 Mal an diesem Tag ihre Ohren behandelt, kann ich kaum schlafen. 
Ich liege wach und warte ob sie einen Laut von sich gibt, ob etwas nicht stimmt, sie etwas braucht. 
Ich lege mich zu ihr ins Körbchen (zum Glück ist das so groß!), kraule ihren Bauch und hoffe das sie etwas schlafen kann. Ich bin eben eine Mutti - eine Hundemama mit Leib und Seele. 

Montag, 13. Februar 2017

Rezi: Insomnia - Jilliane Hoffman


Titel: Insomnia 

Autor:  Jillane Hoffman


Verlag: Wunderlich

Geeignet für: Thrillerfans, Spannungsjäger, Mordlustige

Preis: 19,99 Euro (Hardcover)

Bewertung: 5 von 5

*Dieses Buch wurde mir vom Verlag zur Verfügung gestellt. Danke dafür!

Inhalt:
Das Buch kannst Du hier kaufen!

Sein Kopf fühlt sich an, als sei er in einen Schraubstock gezwängt. Er kann nicht essen, er kann nicht schlafen. Dann kehren die bösen Gedanken zurück. Und es gibt nur eines, was er tun kann, um sie loszuwerden ... 

Verstört und mit Schnittwunden übersät taumelt Mallory Knight in eine Biker-Bar in Süd-Florida. Zwei Tage lang war die 17-jährige Schülerin spurlos verschwunden. Sie behauptet, dem „Hammermann“ entkommen zu sein, einem Serienkiller, der bereits über ein Dutzend Teenagermädchen entführt und mit seinen schrecklichen Werkzeugen zu Tode gequält hat. Aber als Special Agent Bobby Dees Mallory befragt, verstrickt sie sich in Widersprüche. Kurz darauf wird ein weiteres Mädchen vermisst, und Mallory muss erkennen, dass ihre Aussage fatale Folgen hat...

Meine Meinung: 

Der zweite Band um Bobby nach "Mädchenfänger" ist auf jeden Fall ein kleines Highlight meines aktuellen Lesemonats - für alle die den ersten Band nicht kennen, ist es jedoch auch nicht nötig diesen vorher zu lesen. Es nimmt der Geschichte keinen Abbruch. 

Die Moral dieses Thrillers wird recht schnell deutlich: Lügen sind keine Lösung, dass muss Mallory am eigenen Leib erfahren, nachdem sie sich als Opfer des berüchtigten "Hammermörders" ausgegeben hat. Einige Jahre später hat sie ein neues Leben begonnen, doch der Mörder hat nicht vergessen - und so nimmt die Geschichte ihren Lauf.