Mittwoch, 18. Januar 2017

Meckermittwoch: Die Top 5 der für mich unzumutbaren Buch-Reihen

Vorsicht! Mein Gemotze könnte Euch eventuell spoilern!

1. Twilight - Biss ich endlich sterben darf

Okay, Hand auf´s Herz. Ich habe es gelesen, komplett. Doch wirklich. Ich erinnere mich noch ziemlich gut daran, denn der erste Band war mein Begleiter auf meiner Klassenfahrt. (Scheiße, ich werde echt alt.) Zugegeben jung, wie ich war, konnte mich die Geschichte auch erst mal kriegen - unscheinbares Mädchen und heißer Vampir ist halt auch einfach ein Rezept, das immer aufgeht. Selbst über den Fakt, des ganzen Glitzerns habe ich großzügig hinweggesehen. Doch spätestens im zweiten Teil wurde die Sache doch etwas komisch …

Bella kann nix, will nix außer den Blutsauger und benimmt sich schlimmer als meine kleinste Schwester während ihrer Oralenphase. Trotzdem stehen alle Typen auf sie. Klar. Euer ernst? Aber natürlich wird es noch schlimmer, denn der Werwolf, der für sie wie ein Bruder ist, will sie natürlich auch! Zumindest so lange, bis sie von dem Vampir schwanger wird. Dann nimmt er halt die Tochter. Gar kein Problem. Und da fangen alle an wild nach Luft zu schnappen und sich gegenseitig ins Ohr zu raunen, wie süß das doch ist? Mir war ja eher nach kotzen zumute …

2. Shades of Grey - Sex endlich gegen meinen Willen!

Wer mich kennt, der weiß, dass ich einen gewissen Hang zu sexy Psychopathen habe. Daher dürfte es doch den ein oder anderen wundern, dass ich diese Buchreihe absolut unerträglich finde. Mal ganz davon abgesehen, dass die Dame schreibt, wie ein Kleinkind auf Speed, ist die Story einfach kompletter Müll. Armes, dummes, jungfräuliches Mädchen verliebt sich in mega reichen Playboy, der auf Fesselspiele steht. Statt erotische Dominanz und Sadismusspiele gibt es aber eher die weichgespülte Variante, gespickt mit einem absolut kranken Typen, der die Gewalterfahrungen in einer Kindheit als Begründung dafür nimmt, ein stalkendes Arschloch zu sein.
Die gute Ana macht ihm das aber auch leicht, schließlich hat er einen Hubschrauber. Richtig abgedreht wird es in den nächsten Teilen - denn da wird Ana nicht nur von dem Typen, sondern auch von dessen Ex gestalkt und lernt die Vergewaltigerin ihres Liebsten kennen. Ach ja, so schön! 
Damit auch der Mutterkomplex gut herauskommt, wird noch schnell eingeschoben, dass der gute Mann Frauen schlägt, weil er auf seine Mutti böse ist. Natürlich endet das Ganze in einem Heiratsantrag, logisch oder? 
Da wird doch jeder Schlüpfer nass! 
Im dritten Band wird dann endlich geheiratet. So läuft das doch ganz eindeutig im Leben! Okay, zwischen durch wird noch getan, als würde es um mehr als Sex gehen, in dem Jemand mal schnell versucht wird zu entführen und eine Schwangerschaft die nächsten Schläge ins Gesicht verhindert. Fassen wir also zusammen: Grausam. Ekelhafte Werte Vorstellung. Psychisch ungesund. 
Ich hab übrigens keines der Bücher durchgehalten. Der Sex war eigentlich immer ziemlich gleich beschrieben und die „innere Göttin“ ging mir ziemlich auf die Eierstöcke. Eingebrannt hat sich jedoch eine Szene in der Ana der Tampon ausgestopselt wird. Ich verstehe ja, dass einige sich sexuelle Befreiung wünschen, aber für mich sind Tampons doch weniger erotisch. Warum eine Reihe wie diese derartig oft verkauft wurde, ist mir wirklich schleierhaft.
3. Die Tribute vom Blabla

Montag, 16. Januar 2017

Rezi: The Biting - Erster Gang: Menschlichkeit


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Titel: The Biting - Erster Gang: Menschlichkeit 

Autor:  Alexander C. Christian

Geeignet für: Krimi Leser, Thriller Liebhaber, Zombie Lovers, Zombie Fans, TWD Fans 

Preis: 12,97 Euro (Taschenbuch)

Bewertung: noch 3,5 von 5

*Dieses Buch wurde mir vom Autoren zur Verfügung gestellt. Danke dafür!

Inhalt:

Sei der Eine unter Millionen! Der Krieg gegen die Posthumanen erreicht Deutschland. Die Grenzen zu den Nachbarländern sind dicht. Für die Familie um Mik, Kathrin, Ben und Anja gibt es keinen Ausweg. Wer sich infiziert, wird unweigerlich Teil der Seuche. … doch was passiert, wenn jemand nicht gewillt ist, die Seiten zu wechseln? 
Wo liegt die Grenze zwischen Mensch und Monster?

Meine Meinung:

Berlin. Zombies. Super sympathischer Indie Autor. 
Kein Wunder das ich zu diesem Buch gegriffen habe, oder?
Als Fan von Endzeit Romanen, Zombies, einer menge Blut und dem Menschlichen Dilemma zwischen Überleben und Mensch bleiben, konnte ich gar nicht anderes, als dieses Buch durchzusuchten. Leider ist das Problem an dieser Art von Büchern, Filmen und Spielen, dass es am Ende eben doch immer ziemlich das Gleiche ist. Umso spannender fand ich die Grundidee von Alexander: Ein Zombie mit Köpfchen. Und das nicht in der bösen Steven King Manier oder wie in Z Nation. 

Sonntag, 15. Januar 2017

Wochenrückblick: Der Hipsterwolf und das Vorabitur


Privat:

Puh, das zweite Vorabitur ist geschrieben. 
Wie schon beim Letzten habe ich ein unglaublich schlechtes Gefühl dabei, aber nun ist es ja rum. Ändern kann ich nichts mehr. Stattdessen geht es weiter mit den Horrorfächern Mathe und Französisch. Warum wollte ich noch mal in die Französisch Prüfung gehen? 
Mein aktueller Lernplan sieht vor, mein Französisch vor allem durch das schauen von Serien zu üben. Obwohl ich erst dachte, dass ich mir nur einrede so etwas mitzubekommen, merke ich inzwischen doch das es klappt. Zumindest verstehe ich schon mal mehr, als vorher. Nur am sprachen hängt es noch immer - ob sich das wohl irgendwann mal ändern wird?
Warten wir es ab. 
Ansonsten war eigentlich nicht viel los, die meiste Zeit in der ich nichts für die Schule getan habe, habe ich an meinen Manuskripten gearbeitet. Es ist wirklich unglaublich wie sehr mir das gefehlt hat. Über Weihnachten hatte ich die Hände voll mit anderen Dingen, doch nun konnte ich mich mal wieder in die Gedankenwelt meines Kopfes entführen lassen. 
Die letzten Probeleser stehen in den Startlöchern und ich freue mich schon jetzt darauf, noch einmal eine Runde bei diversen Verlagen zu drehen. Doch das wird noch etwas dauern. 

New: 


Bücher trafen natürlich auch wieder bei mir ein. Ein besonderes Highlight war „Rotkäppchen und der Hipsterwolf“ - selten habe ich bei einem Buch so gelacht. Die Rezension wird auch bald kommen und die Autorin Nina MacKay war sogar so lieb einem kleinen Interview zu zustimmen. Ich freue mich schon sehr darauf!

Donnerstag, 12. Januar 2017

Der Fall des Jürgen Bartsch - Haben Mörder eine freie Wahl?



Der Fall des „Kirmesmörder“ war einer der aufsehensergenendsten Kriminalfälle der deutschen Geschichte. 
Jürgen Bartsch war ein pädosexueller Serienmörder - das bedeutet er hatte eine Vorliebe für Kinder. Geboren wurde der Junge, als Karl-Heinz Sadrozinski 1946, als ein nichteheliches Kind,  in Essen. Seine Mutter verstarb kurz nach der Geburt. Er wurde von der Familie Bartsch aufgenommen und umgetauft. Dies könnte ein Indiz für einen späteren Identität Konflikt sein. Sein „neues“ Elternhaus war geprägt von Disziplin, Ordnung und hohen Erwartungshaltungen. Diesen enormen Druck spürte der junge Jürgen bereits im frühen Kindesalter überdeutlich. Fehlende Liebe und Zuneigung durch die Eltern, konnte durch die Großmutter und die wechselnden Dienstmädchen nicht kompensiert werden. Der ständige Wechsel, verhinderte das der Junge eine feste Bezugsperson hatte. 
Bartschs Adoptivmutter war eine neurotische Sauberkeitsfanatikerin - vielleicht einer der Gründe für seine späteren, psychischen Auffälligkeiten. Wenn er etwas dreckig machte oder mit anderen Kindern spielte, wusch die Mutter ihn eigenhändig in der Badewanne. Dies sogar bis zu einem Alter von 19 Jahren! Später sagte Bartsch: "Sie wollte lieber eine Puppe, als ein Kind!" (Zitat aus: „Das große Buch der Serienmörder“)

Montag, 9. Januar 2017

Rezi: Julia Heaberlin - Mädchentod


Hier gehts zum Buch!
Titel: Mädchentod

Autor:  Julia Heaberlin

Verlag: Goldmann Verlag

Geeignet für: Krimi Leser, Thriller Liebhaber

Preis: 9,90 Euro (Taschenbuch)

Bewertung: noch 3 von 5

*Dieses Buch wurde mir vom Verlag zur Verfügung gestellt. Danke dafür!

Inhalt:

Kurz vor ihrem 17. Geburtstag wurde Tessa Cartwright halb begraben auf einem Feld in Texas gefunden – inmitten menschlicher Gebeine, kaum am Leben und ohne Erinnerung an ihre Entführung. Als einzige Überlebende eines Serienkillers gelangte sie zu zweifelhaftem Ruhm. Ihr Peiniger wurde schließlich gefasst. Knapp zwei Jahrzehnte sind seitdem vergangen – doch plötzlich erhält Tessa verstörende Nachrichten. Nachrichten, die nur vom Täter kommen können. Sitzt ein Unschuldiger in Haft? Will der Mörder sein Werk vollenden? Tessa muss die Wahrheit finden – und schneller sein als der Killer.

Meine Meinung:

Die Grundsituation des Buches ist wieder einmal sehr vielversprechend: die einzige Überlebende eines Serienkillers muss wieder einmal vor ihm zittern. Außer einem Thriller, hätte dies auch ein Horror-Buch werden können. Die Umsetzung der Autorin sah jedoch ganz anders aus ...

Freitag, 6. Januar 2017

Justine privat - Der Schattenmann: Zeit für etwas Kitsch


Ich glaube, still und heimlich haben wir alle einen. Oder auch eine Schattenfrau, vielleicht sogar beides.

Jemand in den wir irgendwie schon immer verliebt waren/sind, nicht offiziell und vielleicht nicht einmal immer bewusst. 
Wir haben uns ausgemalt wie es wohl wäre, wenn wir mit diesem jemand zusammen wären.

Wie es wäre ihn/sie zu lieben und wenn diese Liebe sogar erwidert werden würde, ja was dann?

Ich kann mich gut daran erinnern wie ich ihn heimlich aus der Ferne vergöttert habe. 
Mit pochendem Herzen habe ich die Momente, in denen wir mit einander gesprochen haben, im Kopf noch einmal durchgespielt und mit vorgestellt was gewesen wäre, wenn ich ihn einfach geküsst hätte - oder eben, wenn er mich geküsst hätte. 

Doch davon geschah beides nicht. Und das war auch okay.

Mittwoch, 4. Januar 2017

Meckermittwoch: „Oh nein, meine Klicks gehen runter!“ - Warum der Content tot ist und Clickbait-Puff lebt



In der Bloggerwelt ist es manchmal ziemlich vorhersehbar. Immer wenn Google, YT, Instagram, FB, Twitter oder sonst eine Plattform etwas an ihren Algorithmen ändert hagelt es sofort Beschwerden:

„Meine FB Reichweite ist ja gesunken, wie soll ich denn da noch Menschen erreichen?“
„Meine YT Karriere ist quasi zu ende!“ 
„Hilfe wie bekomme ich meine Klicks wieder hoch?“

Jede FB-Gruppe, jedes Forum zum Thema bietet die gleiche Palette an Fragen an. Ich reagiere fast immer gleich, lege den Kopf schief und nippe an meinem Kaffee, während ich darüber nachdenke ob es tatsächlich ein Problem gibt. 
Ich bin niemand der leugnen würde, dass Klicks und Likes einem Blogger etwas bedeuten. Was ich jedoch nicht verstehe, ist dass scheinbar alles nur noch darauf hinausläuft hübsche Zahlen zu haben. Mein kleiner bescheidener Blog spielt nun wirklich keine große Rolle, aber bisher habe ich kaum etwas davon bemerkt, wenn irgendwelche Seiten irgendwelche Algorithmen verändert haben. Wahrscheinlich, weil es an meinem Blog nichts ändert. Ich poste und schreibe über die gleichen Themen, habe die gleichen Stammleser und ab und zu gewinne und verliere ich jemanden dazu. Thats it!

Montag, 2. Januar 2017

Rezi: David Baldacci - Memory Man


Das Buch kannst Du hier kaufen!
Titel: Memory Man

Autor:  David Baldacci

Verlag: Heyne Verlag

Geeignet für: Krimi Leser, Thriller Liebhaber, Action Helden

Preis: 19,90 Euro (gebunden)

Bewertung: noch 3 von 5

*Dieses Buch wurde mir vom Verlag zur Verfügung gestellt. Danke dafür!

Inhalt:

Seit einem dramatischen Unfall kann Amos Decker nichts mehr aus seinem Gedächtnis tilgen. Eine Eigenschaft, die ihn zu einem perfekten Ermittler werden lässt. Bis seine Familie bestialisch ermordet wird und er unter der Flut der unlöschbaren Bilder fast zerbricht. Ein Jahr später taucht ein Mann auf und bekennt sich zu der Tat. Und noch während Decker verwirrt feststellt, dass der Mann lügt, findet erneut ein Massaker statt, diesmal an Deckers alter Schule. Wie hängen die Verbrechen zusammen? Wurden sie nur begangen, um Decker zu treffen? Und wird es ihm gemeinsam mit seiner früheren Kollegin gelingen, den Wahnsinn zu stoppen?

Meine Meinung:

Rezi: Thomas Hohensee - 10 Dinge, die jeder von Buddha lernen kann


Titel: 10 Dinge, die jeder von Buddha lernen kann
Um das Buch zu kaufen, klicke auf
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Autor:  Thomas Hohensee

Verlag: Lotus Verlag

Geeignet für: Presimisten, Lebenskünstler, Interessierte

Preis: 16,99 Euro (gebunden)

Bewertung: 4 von 5

*Dieses Buch wurde mir vom Verlag zur Verfügung gestellt. Danke dafür!

Inhalt:

Die Essenz der buddhistischen Lebenskunst, für jeden anwendbar

Wie findet man Liebe, Glück, Gelassenheit? Wie kann man sich effektiv von Stress und emotionalen Blockaden befreien? Wie hängen Denken, Fühlen und Handeln zusammen? Buddha hatte die Antworten auf all diese essenziellen Lebensfragen – und Thomas Hohensee erschließt sie auf die denkbar klarste und zugänglichste Weise. Und zwar ganz im Sinne des »Erfinders« selbst: immer lebensnah, ohne übertriebene Ehrfurcht oder mystische Geheimniskrämerei.

Buddhistisches Lebenswissen, unterhaltsam auf den Punkt gebracht – um wieder in die eigene Mitte zu finden und die kleinen und großen Stürme des Alltags gelassen zu meistern.

Meine Meinung:

Einer meiner Vorsätze für dieses Jahr, ist es genauso weiter zu machen, wie ich im letzten Jahr begonnen habe: Weg mit all den Dingen die mich negativ beeinflussen und her mit der guten Energie die mich stärkt!
Mit sich selbst und dem Leben im reinen zu sein, ist leider nicht ganz so leicht wie es sich oftmals anhört. Doch viele unserer Leiden schaffen wir selbst. Wir stecken in verqueren Denkmustern, die uns sagen dass wir immer schneller, besser, schöner und produktiver werden müssen - und genau hier setzt dieses Buch an.