Sonntag, 10. Februar 2013

Serienkiller Nr. 2 - Hate erklärt´s uns genau

Im letzten Post habe ich bereits erläutert, wie die grobe Kategorisierung eines Mörders als Serienmörder geschieht, heute will ich näher auf Verhaltensmuster und -Strukturen eingehen.


Psychosen sind unter Serienkillern tatsächlich eher selten indiziert, statt dessen leiden Serienkiller aber nicht selten unter Persönlichkeitsstörungen, wie eine Antisoziale Persönlichkeitsstörung oder aber eine Dissoziale Persönlichkeitsstörung. Psychopathische Züge sind sehr oft vorkommend bei Serienkillern.
Das heisst, der Betroffene hat eine komplett andere Auffassung von Moral, Richtung und Falsch, einen Mangel an Empathie und fehlende Schuldgefühle, sowie verhalten sie sich nicht selten extrem egozentrisch und handeln oft sehr impulsiv.

Psychopathen sind nicht konform mit den Standards der Gesellschaft in der sie leben, das heisst, sie haben andere Regeln, Normen und Moralvorstellungen.
Sie erscheinen ihrer Umwelt aber oft schlicht und einfach "normal", sind im alltäglichen Leben nicht weiter auffällig, sie passen sich an, wenn auch nur zum Schein, ein Phänomen, dass der Psychiater Harvey Cleckley "die Maske der Normalität" (the mask of sanity) nannte.

Die MacDonald Triade ist ein häufig beobachtetes Phänomen unter Serienkillern.
Die MacDonald Triade ist ein Verhaltensmuster, das in der (frühen) Kindheit des Patienten/ Täters festgestellt werden kann und das unter Serienkillern ein typisches und sehr häufig vorkommendes Phänomen ist.
Die MDT setzt sich, wie der Name schon vermuten lässt, aus 3 wesentlichen Bestandteilen zusammen:
- Bettnässen ( über das Alter von 5 Jahren hinaus, das heisst, das Kind oder auch der Jugendliche oder gar Erwachsene nässt sich des Nachts noch ein und zwar regelmäßig.)
- eine extreme Faszination bezüglich Feuer -(zündeln oder Feuer legen, in jeglicher Form und Variation
Grausamkeit Tieren gegenüber)
- Tierquälerei in jeglicher Form und Variation, bis hin zum Tod des Tieres und zwar mit Methode

Diese 3 Verhaltensweisen in der Kindheit werden sehr oft bei der Analyse der Vergangenheit von Serienkillern festgestellt.

Nun zu einigen weiteren spezifischen Punkten und Fakten zu Serienkillern, Fun Facts, wenn man so will:

- Serienkiller töten statistisch gesehen mehr Frauen als Männer die Opfer sind statistisch gesehen eher Fremde als Familienangehörige (sehr interessant, denn bei Einzeltätern, das heisst, bei Tätern, die nur einmal töten, findet das Verbrechen Größtenteils im Kreise der Familie oder Bekanntenkreis statt und die Opfer sind sowohl Frauen als auch Männer, je nachdem, gegen wen sich die Wut aktuell richtet)

- Serienmord ist sehr oft sexuell motiviert (Jeffrey Dahmer oder Dennis Nilsen, beide homosexuell, töteten in der Regel andere homosexuelle Männer) in den USA ist das Durchschnittsalter der Opfer von Serienkillern etwa 30 (Opfer werden fast ausschliesslich Menschen im Alter von 18 - 50)

- die Hauptzahl der Opfer ist weiss (das weist weiter darauf hin, dass Serienkiller intra-racial vorgehen, das heisst, innerhalb ihrer eigenen "Rasse" bzw. ethnischen Zugehörigkeit töten)

- Weibliche Serienkiller sind in vielerlei Hinsicht eine Ausnahme (darauf gehe ich im kommenden Post dann noch näher ein)

- ein Grossteil der Serienkiller ist, wie Anzahl der Weissen Opfer annehmen lässt, in den USA weiss, das heisst Kaukasischer Ethnischer Zugehörigkeit

- der Mord an Kindern ist statistisch gesehen bei Serienkillern eher selten - meist sind die Täter Frauen

Das wars für heute, am nächsten Sonntag mehr und weitere Kategorisationen und ein genauerer Einblick in die Psyche eines Serienkillers.

http://hatemeorlovemethe2nd.blogspot.de/

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