Mittwoch, 24. April 2013

Mein persönlicher Alptraum Nr. 2


Ich liege im Bett.
Es ist heiß und ich ertrage kaum die Decke auf meinem Körper. Der Schweiß perlt mir von der Stirn.
Krampfhaft kneife ich die Augen zusammen.
Du musst endlich einschlafen, sage ich mir in Gedanken.
Die Müdigkeit lähmt mich förmlich.
Pöltzlich juckt mein rechter Arm. Ohne die Augen zu öffnen kratze ich mich und das Jucken ist verschwunden, doch es dauert nicht lange. Dann juckt es an meinem Oberschenkel...
Es fühlt sich fast so an als würde etwas auf mir herum krabbel....





Panisch reiße ich die Augen auf.
Die Angst erfasst mich so sehr, dass der Schrei in meinem Kehlkopf stecken bleibt.
Eine Sekunde lang starre ich panisch an die Decke.
Spinne!
Eine monströs große Spinne scheint mich aus ihren Glaskugelhaften Augen anzustarren. Ihr schwarzer Körper hebt sich deutlich von der hellen Decke ab. Um sie herum sind tausende winzige kleine Spinnen.
Ich kreische los.
Spinnen!
Überall scheinen dünne Beine an meinem Körper entlang zu kriechen, sie sind in meinem Bett, in meinem Kissen und an den Wänden. Egal wohin ich sehe, ein schwarzer, krabbelnder Teppig scheint sich auszubreiten.
Wie wild fange ich an um mich zu schlagen.
Spinnen!
Überall!
Ich will sie von meinem Körper schlagen, sie töten, flüchten...
Doch dazu komme ich nicht mehr...
Die große Mutterspinne, lässt sich auf mich fallen...

Dann wache ich auf...

In Liebe

Justine

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