Dienstag, 30. Juli 2013

Justine privat

Kürzlich wurde mir mitgeteilt, dass man meinen Zeitplan - der mir keine Zeit lässt - auch meinem Blog anmerkt. Tja, was soll ich sagen?
Natürlich, wo sollte man es auch sonst merken? Immerhin ist dieser Blog mein öffentliches Sprachrohr. Die Posts sind kürzer als gewohnt und die Themen weiter auseinandergefächert ...
Das sollte sich auch wieder ändern, immerhin habe ich gut vorgeplant und mich wieder auf die neuen-alten Themen bezogen.
Ich komme einfach kaum hinter all den Dingen her, die auf mich einprasseln. Dabei wollte ich ja genau das, ich habe super viele tolle Angebote bekommen und bin nicht gewillt, auch nur einen davon NICHT anzunehmen ...
Anscheinend bin ich nicht so gelenkig, wie ich dachte, denn der Spagat zwischen Arbeit, Bloggen, Schreiben, Familie und dem Hauch von Freizeit fällt mir tatsächlich immer schwerer ... und jetzt fängt AUCH noch die Schule wieder an ...
Ihr seht schon, bei mir kommt Freude auf!



Mein Kontrollzwang lässt es allerdings nicht zu, dass ich etwas abgebe ... allerdings ist das auch ein super Grund, um ihn vorzuschieben, denn mein eigentliches Problem ist, dass ich nichts abgeben kann. Schließlich kann niemand für mich weiterhin 238 abtippen, Interviews führen oder die Termine planen. Gäbe es zwei von mir, wäre das Leben wesentlich leichter ...
Einen Klon würde ich zur Arbeit schicken und den anderen vor den PC setzen und schon gäbe es nur noch den Haushalt, den ich führen müsste ... Klingt doch eigentlich ganz gut, oder?
Noch so ein Wort das mich verfolgt ... eigentlich.

Eigentlich sollte ich es schaffen, bis Ende September das Manuskript fertig zu haben.
Eigentlich läuft die Arbeit an "LBS" gut, die Beta-Leser sollten bis Ende November durch sein.
Eigentlich liebe ich es zu recherchieren und Interviews zu führen, ich gehe den Menschen gerne auf den Keks.
Eigentlich machen sich die 5 Stunden Arbeit täglich von allein, manchmal kann es sogar Spaß machen.
Eigentlich gehe ich auch ganz gerne zur Schule, nur leider sind das wieder 4 Stunden weniger am Tag, die ich nutzen kann.
Eigentlich alles nur eine Sache der Planung, meiner Planung.

Kennt zufällig jemand einen Wissenschaftler, der gerne mal das Klonen an mir austesten würde? Obwohl vielleicht doch lieber nicht. Ich denke mal wieder zu egozentrisch. Die Welt kann wirklich nicht noch mehr von mir gebrauchen. Eine ist völlig ausreichend!
Schon allein wenn ich die Kosten der blauen Haarfarbe für 1-2 Personen mehr einrechne, entscheide ich mich doch lieber dagegen. Eine Zeitmaschiene jedoch ... ja, das wäre es.

Ach, scheiße!
Ich leg mich in den Garten ...
Noch habe ich Ferien. Für Stress hab ich in den nächsten Wochen noch genug Zeit. Und ja, ich liebe es unter Strom zu stehen, nur manchmal ... da möchte ich einfach nur nichts tun, in der Sonne am Hafen sitzen und auf das Wasser blicken. Nur ich und das Chaos in meinem Kopf.

Eigentlich könnte ich mir auch ein Bier mitnehmen ...

1 Kommentar:

  1. "Freizeit" - das Wort kenne ich nicht, was soll das sein?

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