Montag, 5. August 2013

Der beste Film der Welt: Natural Born Killers

Das Originaldrehbuch wurde von Quentin Tarantino geschrieben und das dieser Mann absolut genial ist, dass werde ich wohl kaum nochmals sagen müssen. Gedreht wurde dieses Meisterwerk jedoch von Oliver Stone. Viele wissen das gar nicht, denn der Name Tarantino überschattet einfach einiges. Ich persönlich glaube das die Mischung dieser zwei Geister und die unglaublich guten Schauspieler diesen Film zu dem machen, was ich denke: Der beste Film der Welt. 

Wer diesen Film noch nicht gesehen hat, sollte ihn sich jetzt besorgen und sofort anschauen. Alle anderen dürfen gerne weiterlesen, denn ich spoiler nur ungerne ...




Handlung und Meinung:

Mickey (Woody Harrelson) und Mallory Knox (Juliette Lewis) sind ein Liebespaar der ganz besonderen Art. Die romantische Seite der Geschichte trifft einen gleich mitten ins Herz. Es ist Liebe auf den ersten Blick. Sie sehen sich und wissen, dass es auf der Welt nicht noch einmal zwei derartig kranke Seelen gibt. 

Im Stil einer Sitcom wird erzählt wie Mallory zusammen mit ihren Eltern und ihrem Bruder in einem Einfamilienhaus lebt. Mallorys Vater missbraucht seine Tochter häufig und ihre Mutter unternimmt aus Angst nichts dagegen - unsere kranken Helden sind also nicht ohne Grund zu dem geworden was sie sind. Die Familie erhält durch Mickey eine Lieferung und zwischen ihm und Mallory explodiert die Leidenschaft. Beide machen eine Spritztour mit dem Wagen des Vaters, der ihnen die Polizei hinterher schickt. Dumme Idee, denn das bleibt nicht ohne Nachspiel der Beiden!
Sie töten gemeinsam Mallorys Eltern.

Allein diese Szene beschäftigt mich oft, denn sie vereint soviele Dinge. Die Liebe, den brennenden Hass und die Hilflosigkeit, wenn einem schreckliche Dinge passieren. Ich werde oft etwas schräg von der Seite angesehen, wenn ich ausführe aus welchen Gründen ich diesen Film liebe: Aber er ist einfach unglaublich romantisch. Wahrlich krank, aber gerade genug. 


"An meinem Hochzeitstag bring ich niemand um."


Die bösen Helden verfallen in einen Blutrausch. Innerhalb weniger Wochen haben sie über 50 Menschen auf dem Gewissen - 50 mal eine Grenzüberschreitung. Die Polizei ist ihnen auf den Fersen, die Öffentlichkeit stilisiert sie zu Helden und der sadistische Polizist Jack Scagnetti ist fanatisch besessen davon, die Serientäter endlich zur Strecke zu bringen. 


Noch ein Punkt: Besessenheit. Und das gleich in mehrfacher Ausführung. Die Beiden sind besessen von einander, alle sind besessen von ihnen. Dieses Gefühl wird beim Sehen des Films überdeutlich und lässt sich auch danach nicht so leicht wieder abschütteln.


"Jemanden umbringen? Ich mein, dass tun doch alle Kreaturen Gottes auf irgendeine Art?! Ich mein, schau dich doch nur im Wald um; da gibt’s Arten, die töten ’n paar andere Arten. Menschen jedoch töten sämtliche Arten inklusive den Wald, aber das nennen wir Industrie und nicht Mord." 


Als die beiden Liebenden in der Wüste bei einem Indianer während eines Drogentrips von Klapperschlangen gebissen werden - ja: Sex. Drugs and Rock´n´Roll - , machen sie sich auf den Weg, um eine Apotheke zu überfallen und das Gegengift zu entwenden. Doch der Raubzug geht schief und das Killerpärchen wird geschnappt. Im normal Fall wäre der Film jetzt vielleicht am Ende, aber nein. Es geht weiter und wird sogar noch besser!


"Mord ist was reines. Ihr seid diejenigen, die es in den Dreck zihene. Ihr kauft und verkauft Angst."


Im Gefängnis stehen sie unter der Aufsicht des passionierten Anstaltsleiter Dwight McClusky, der ein Fernsehinterview mit dem TV-Reporter Wayner Gale (Robert Downey jr.) zulässt. Während der Aufnahmen bricht eine Revolte aus, die blutige Ausmaße annimmt.


“Jeder Mensch hat den Dämon ins sich, der Dämon lebt in uns, unser hass ist seine Nahrung, Totschlag Vergewaltigung, er benutzt unsere Schwächen und Ängste und es überlebt nur das Böse. Uns allen ist gesagt worden das wir verkommene scheisse sind seid wir angefangen haben zu atmen, nach ner weile wird man irgendwie richtig böse.”


Ja, ich liebe diesen Film!

Ihr auch?





1 Kommentar:

  1. Ist das Absicht mit dem weißen Text auf weißem Untergrund? Wenn du den Text schwarz machst, müsste ich zum Lesen nicht den Text markieren ;-)
    Viele Grüße

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