Samstag, 17. August 2013

Justines Härtetest

Vor einiger Zeit brachte mich eine Freundin auf die Idee einer etwas anderen Werbemasche. Beutel sind ungemein praktisch und haben genau die richtige Größe für Schulhefter, Bücher und meine Notizbücher. Inzwischen kann ich gar nicht mehr ohne einen Beutel, denn im Gegensatz zu Handtaschen kann ich sie als das benutzen was sie sind: Ein Gebrauchsgegenstand.
Wenn auf diesem dann noch etwas steht, dass vielleicht den ein oder anderen auf die Idee bringt mal in 237 reinzuschnuppern, bin ich natürlich Feuer und Flamme.
In der Tat war es mal wieder die liebe Mary die meine Idee für die Gestaltung umsetzten musste, gelohnt hat es sich in jedem Fall. Inzwischen haben sich in meinem Umkreis schon so einige Personen gefunden, die gerne einen identischen Beutel hätten, doch genug davon. Heute geht es nicht darum den Beutel zu verkaufen, sondern ich möchte Euch zeigen wie der Beutel nach sieben Tagen mit mir aussieht.
Wie bereits erwähnt, für mich ist es ein Gebrauchsgegenstand und niemand testet so wie ich ...



1. Tag

Hier war eigentlich noch alles okay. Gut, ich leckerte etwas mit meinem morgendlichen Kaffee. Aber dieser eine Fleck macht ja nun wirklich nichts aus. Leider stellte ich dann bei einem Hafenbesuch fest, das der Stoff des Beutels wirklich leicht entflammbar ist ...
Die Glut meiner Zigarette verursachte ein hübsches kleines Brandloch ... der Härtetest begann also gleich ...

2. Tag

Erneute Flecken kamen an diesem Tag nicht dazu, dafür wurde die Tragfähigkeit auf die Probe gestellt. Meine bestellten Bücher warteten in der nächsten Postfiliale darauf abgeholt zu werden. Fünf Bücher in einem Beutel + die obligatorische Wasserflasche + Notizbücher + Kleinmist. Der Beutel hat gehalten, auch wenn ich kaum getragen bekommen habe ...


3. Tag und 4. Tag

Etwas das täglich im Gebrauch ist, komtm natürlich mit vielen Dingen in Berührung. Auf der Arbeit währen das z.B. Kaffee, Essen, Cola ... Privat geht es dann weiter mit nochmehr Essen und in der Schule kamen auch noch einige interessante Flecken zustande, als meine Federtasche sich von selbst entleerte.


5. Tag

Das Wochenende steht vor der Tür. Der Freitag ist noch jung, ich muss früh arbeiten ... also geht es wieder zum Hafen. Der Grill wird angeschmissen und Ketschub und Senf landen auf meinem Beutel.


6. Tag

Der Tag X, wenn man so möchte. Von meiner Nachtwanderung am Rostocker Zoo vorbei habe ich Euch ja bereits berichtet, der Sommerregen hatte die Erde unter unseren Füßen aufgeweicht und von den Bäumen tropfte immer mal wieder ein Tropfen. Ich kann Euch leider nicht sagen wie genau all diese Flecken auf meinem Beutel gelandet sind, allerdings gehe ich davon aus, dass unklug war sich mit dem Rücken an einen Baum zu lehnen, oder den Beutel in Gras zu legen ... oder ... oder ...
Im betrunkenen Zustand denkt allerdings selten jemand an die Folgen ...










7. Tag

Der Tag der Erkenntnis was so alles an diesem Abend unklug war ...
Zunächst dachte ich, mein Beutel hätte nun bewiesen das er so einiges aushält. Mein Hund sah das jedoch ganz anders und dachte sich, dass er so gestreift und voller Flecken, sehr schön in ihr Körbchen passt ...
Auch das überlebte der Beutel ... mehr oder weniger ...



Abschließend bleibt wohl nur zu sagen, dass wahrscheinlich nicht jeder Beutel diese Woche mit mir überlebt hätte. Dieser hat es und nach einem wirklich heißen Rundgang in der Waschmaschine sah er auch wieder aus wie neu ... wenn man mal von dem Brandloch absieht.
Bei mir hat der Beutel jedenfalls bestanden ...

Kommentare:

  1. Ich mag auch einen haben *-* Die sehen toll aus!

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  2. Ich will auch sofort so einen haben *_* Der Beutel ist ja sowas von cool :D

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  3. Der Beutel sieht echt cool aus ;)
    So einen hätte ich auch gerne ;)

    LG
    Haveny

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