Montag, 12. August 2013

Kreative Köpfe - Mary stellt sich selbst vor!

Hallo liebe Leser von Justines Blog!
Es ist mir eine Ehre, bei ihr als Gast posten zu dürfen.
Doch bevor ich hier lange um den heißen Brei herum rede, möchte ich mich euch erst
mal kurz vorstellen.
Ich heiße Nicole – alias MaryJuana – bin 23 Jahre und bin die Bloggerin zweier
Blogs. Mein Hauptblog ist
Zweitblog http://indubioproreo-anon.blogspot.de habe ich eröffnet, weil sich zu viele
Beiträge, die nichts mit Büchern zu tun hatten, auf dem Buchblog eingeschlichen
haben und es für mich persönlich dadurch unübersichtlich wurde.
Nun aber zu dem Grund für meinen Gast-Post: Justine hatte vor einiger Zeit ein
Gewinnspiel gestartet, bei dem man eine Zombie-Geschichte schreiben sollte. Also
hatte ich angefangen, ein bisschen was niederzuschreiben – jedoch erfolglos.
Mein Freund hatte dann zu mir gesagt: „Bring doch die Geschichte von Brieselang
mit ein.“


Zur kurzen Erklärung: Brieselang ist ein kleines Dorf hier in meiner Nähe und dort
soll man nachts im Wald ein Licht sehen können. Die Gründe, wie dieses Licht
entstanden ist, sind vielfältig und keine Theorie ist bestätigt.
Das vergewaltigte Mädchen
Ein Mädchen soll vor vielen Jahren vergewaltigt, ermordet und anschließend
vergraben worden sein. Laut dieser Theorie stellt das Licht die Seele des Mädchens
dar.
Die Familie
Ein Mädchen soll in dem Wald verschwunden sein, worauf hin die Mutter in den
Wald lief, um ihre Tochter zu suchen – sie verschwand ebenfalls. Daraufhin soll der
Vater die beiden im Wald gesucht haben, wo er verstarb und bis heute als Licht nach
ihnen sucht.
In einer abgewandelten Version heißt es, dass ein Mädchen verschwunden ist und
die Mutter es bis heute sucht.
Der Verrückte
Ein Verrückter soll aus einer Nervenheilanstalt ausgebrochen sein und die Leute
seither als Licht erschrecken.
Der Nachlass der Russen
Es soll in dem Wald unterirdische Labore gegeben haben, in den
herumexperimentiert wurde. Die Gase aus den Laboren sollen dort aufsteigen und
das Licht erzeugen.
Der Bahnwärter
Angeblich gab es damals in Brieselang einen Bahnwärter, der den Leuten den Weg
zu den Gleisen geleuchtet hat.
Eine Theorie besagt, dass er von einem Zug erfasst worden sein soll. Seine Seele will
als Licht andere Menschen vor Zügen warnen und ihnen den Weg leuchten.
Die andere Theorie besagt, dass er eines Tages spurlos verschwand und trotz dessen
noch heute den Weg leuchtet.
Mittlerweile ist dieser Wald zu einem „Touristen-Ort“ geworden. Des Nachts fahren
Leute dort hin – meist mit Auto – um das Licht zu sehen. Soweit ich weiß, soll man
dem Licht Lichthupe geben, um ihm zu signalisieren, dass man es sehen möchte.
Aus Erzählungen weiß ich auch, dass das Licht wohl seine Farbe je nach „Stimmung“
verändert. Wenn es rot leuchtet, sollte man den Wald schnellstens verlassen.
Gelesen habe ich im Internet, dass man das Licht nicht berühren kann – sobald man
ihm zu nahe kommt, verschwindet es und taucht an einer anderen Stelle wieder auf.
Es soll einen Vorfall gegeben haben, bei dem Jugendliche im Auto saßen und das
Licht von der Motorhaube bis zum Heck drüber gewandert ist. Als sie am nächsten
Tag zum Auto kamen, hatten sie eine „Brandspur“, die den Weg des Lichts zeigte.
So kam mir dann die Idee, wie es denn wäre, wenn man aus dieser Geschichte einfach
mal einen Roman machen würde. Natürlich ist meine Geschichte vollkommen
erfunden und nur an die Theorien und Erzählungen aus Brieselang angelehnt.
Ich selbst war noch nicht dort im Wald, aber es würde mich schon reizen, dort mal
hinzufahren.


Alles Liebe,
Mary

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