Dienstag, 20. August 2013

Serienkiller - Fritz Haarmann

Mit diesem Namen verbinde ich den blanken Horror, denn was geht einem durch den Kopf wenn man diese Geschichte hört, die erschreckender Weise so wahr ist?


Spielende Kinder entdecken einen in Leinen eingewickelten Schädel, drei Tage später folgte ein ebensolcher Fund an gleicher Stelle - zwei weitere Schädel. 


Allein bei diesem Gedanken läuft es einem kalt den Rücken herunter, doch am Ende der Geschichte sind wir noch lange nicht. Denn Fritz Haarmann ist eines der ECHTEN Monster in unserer Welt. Er wird auch der Vampirder Schlächter oder der Werwolf von Hannover genannt, mit ihm verbinden die meisten Menschen nur eines: eine Bestie. 




Es ranken sich einige Legenden um diesen Mann, doch was davon der Wahrheit entspricht ist schwer zu sagen. Als Kind soll es durch seinen älteren Bruder über längere Zeit zu sexuellem Missbrauch gekommen sein, bewiesen werden konnte dies jedoch nicht, auch wenn es seine sadistischen Neigungen erklären würde. Eine Schlosserlehre beendete Haarmann und besuchte ab 1895 eine Unteroffiziersschule der Armee. Dabei traten bei ihm Halluzinationen auf, die auf einen Sturz oder Sonnenstich schließen ließen. Diese waren wohl auch der Grund, wegen dem er entlassen wurde. Kurz darauf soll es zu seinem ersten Übergriff auf einen Nachbarsjungen gekommen sein. 

Er wurde sogar in eine Heilanstalt im ehemaligen Klosterbezirk Sülte in Hildesheim eingewiesen, wo man ihm unheilbaren Schwachsinn attestierte. Ob diese Unterbringung jedoch die richtige Entscheidung war, bleibt fraglich, denn auch danach wurde es nicht besser ... ganz im Gegenteil!
Im Jahre 1900 wurde er zum Militär eingezogen, dort erlitt er Ohnmachtsanfälle und kam für einige  Monate ins Lazarett, wo bei ihm Schizophrenie festgestellt wurde. Seine homosexuellen Kontakten, knüpfte er hauptsächlich am hannoveraner Hauptbahnhof zu jungen Ausreißern und entlaufenen Heimkindern, während dieser Zeit begann er Laufbahn als Kleinkrimineller. Diebstähle sicherten ihm ein kleines Einkommen. Insgesamt wurde er 17 mal wegen kleinerer Verbrechen verurteilt. Dann 1919 machte Haarmann die Bekanntschaft von Hans Grans, eines über 20 Jahre jüngeren Kleinkriminellen. Zwischen den Männern schien sich eine teuflische Beziehung zu entwickeln, die vielen Menschen das Leben raubte. 


Haarmann wurde wegen Mordes an 27 Menschen in den Jahren angeklagt. Er gab neun Taten zu, weitere zwölf Tötungen hielt er für möglich. Sechs Taten bestritt er, von denen ihm aber fünf jedoch nachweisen konnten. Die Zahl der vermissten Jungen belief sich auf 27. Das Alter schwankte dabei zwischen 10 und 22 Jahren. Noch immer unklar ist jedoch wie er seine Opfer getötet hat. Haarmann machte dazu verschiedene Aussagen. Zuerst konnte er sich angeblich nicht erinnern, während er später behauptete, er habe seinen Opfern die Kehle durchgebissen, wie ein Wolf. Trotz der doch recht eindeutigen Vorgeschichte wurde Haarmann als zurechnungsfähig erklärt. 

Fritz Haarmann wurde am 15. April 1925 um 6 Uhr enthauptet. 


1 Kommentar:

  1. guck mal den film "der totmacher"
    brillant gespielt von götz george

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