Mittwoch, 4. September 2013

Aber ich habe doch keine Zeit ...

Wie dem süßen Hasen geht es auch mir immer wieder so. Es gibt einfach zuviele Dinge zu tun und am liebsten soll alles gleichzeitig fertig werden, leider ist das nahezu unmöglich. Gerade in der letzten Zeit weiß ich oft nicht, wo ich eigentlich anfangen soll. Mein Privatleben und der Beruf spannen mich ebenso ein wie das Bloggen und das Schreiben. Manchmal wünsche ich mir mich verdoppeln zu können, nur damit ich alle Dinge schaffe.



Es gibt zuviel das ich gerne möchte, der Blog, die Arbeit an den Büchern, lernen für die Schule und auch noch im Beruf weiterkommen. Das diese Dinge sich nicht immer so realisieren lassen, wie ich es gerne möchte ist mir zwar klar, doch wurmt es mich schon sehr.
Ich gebe mir immer Mühe es möglichst vielen Menschen recht zu machen. Dabei ist es egal ob es um meine Leser, meine Familie, Arbeitskollegen oder Freunde geht. Die Menschen um mich herum sind mir wichtig und Abstriche zu machen, heißt für mich jemanden zu vernachlässigen. Natürlich ist mir bewusst, dass dieser Gedanke Irrsinn ist. Leider, gibt es jedoch auch die andere Seite, auf der die Menschen denken ich sei nicht bei der Sache - womit sie auch recht haben. Ich kann gar nicht bei nur einer Sache sein, das würde mich schnell langweilen.
Doch die fehlende Spontanität quält mich doch etwas. In der Woche mal mit meinen Freunden auszugehen, geht leider nur in den Ferien, denn selbst wenn ich einen Kater auf der Arbeit ertrage, hätte ich danach noch die Schule und zwischendurch das Schreiben. Kaum sind die Ferien um, bin ich auch schon wieder mittendrin. Ich habe einfach keine Zeit, zumindest fühlt es sich so ab. Der halbe Tag ist schon vorbei, wenn ich von der Arbeit komme und dann muss es schnell gehen, denn der Haushalt und der Hund machen schließlich nicht alleine sauber. Wenn ich also noch Zeit für das Schreiben haben möchte, muss ich mich beeilen.
Das ständige gestresst sein geht mir ordentlich gegen den Strich und ich merke langsam aber sicher das wovor mich schon so viele gewarnt haben. Meine Kräfte schwinden und lassen sich auch nicht mehr durch EIN WOCHENENDE des Nichtstun ausgleichen. Im Gegenteil.
Als logischer Schluss bleibt mir da wohl nur eins:


Kommentare:

  1. Hallo Justine,

    pass auf dich auf! Keine Sache ist so wichtig, dass man dafür ausbrennen muss. Die anderen werden schon nicht sterben, wenn du dich auch mal um dich selbst kümmerst.

    Viel Glück.

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    1. Hab ich dir schon öfter gesagt!
      Halt dich zurück und denk mal mehr an dich, Burn Out wird immer populärer da einfach die Leute
      denken das sie weniger Zeit haben.
      Denk immer daran ein Tag hat 24 Stunden, mit Streß und ohne Streß auch.
      Ich verstehe nicht warum man sich freiwillig so viel aufbrummt.
      Sicher macht dir das alles Spaß und bringt dich weiter, aber es kann auch kippen. Zuviel zu wollen kann schlecht für die Gesundheit sein und das hilft dann gar niemand.

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  2. Drum zieh ich jetzt die Bremse. Ich brauche eben für alles so lange wie ich brauche. Die Schule muss eben gerade vor dem Blog und dem Buch kommen :) Und meinen Urlaub hab ich so gut wie in der Tasche :D

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