Freitag, 13. September 2013

Leserfrage: "Was fühlst du beim schreiben?"


Diese Frage ist schon wesentlich leichter zu beantworten. Ich spüre den Kick.
Jeder kennt diese Momente in dem das Adrenalin das Blut flutet und der Herzschlag kurz aussetzt, bevor es anfängt immer schneller zu schlage. Der Kick ist jedoch in einem normalen Alltag eben nicht alltäglich, also helfen wir mit Horrorfilmen, Achterbahnen, wilden Partys und leichtsinnigen Hobbys nach. Für mich ist es eben das Schreiben – und ein Teil der bereits erwähnten Dinge.


Ich kann alles was ich denke, gesehen habe oder fühle so verarbeiten – und ich kann mir selbst Angst machen.
Wie ich schon einmal erwähnte schreibe ich mich in einen richtigen Rausch und sehe das eigentliche Ergebnis erst, wenn ich aus diesem Zustand raus bin. Meine Figuren haben ein Eigenleben und manchmal denke ich beim Lesen: „Scheiße, wo hab ich das denn her?“ Und das gibt mir einen Kick.
Außerdem kann ich so wirklich jeder noch so bösen Phantasie freien Lauf lassen. Ich kann die Wut an meinem Chef auslassen, mich der Sehnsucht nach Dingen hingeben die ich nicht haben kann und das wahrscheinlich beste: Ich.

Ich habe die Dinge in der Hand, ich kann mit meinen Figuren machen was ich will. Es gibt Geschichten die ich wahrscheinlich nie auf die Öffentlichkeit loslasse, die mich aber auch nicht los lassen. Die Kontrolle zu haben ist schon ein ziemlicher Reiz, ebenso wie der Kontrollverlust, allerdings neige ich schon wieder zum Schwafeln. Ich hoffe ich konnte die Frage zufriedenstellend beantworten. 

1 Kommentar:

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