Samstag, 7. September 2013

Serienkiller - Richard Angelo

Jemand der ein Held werden wollte und stattdessen zu einem Monster wurde ...
Hauptberuflich arbeitete Richard Angelo auf der Intensivstation im Good Samaritan Hospital in Long Island, New York und nebenbei engagierte er sich auch bei der Freiwilligen Feuerwehr. Auf dem ersten Blick also ein durchaus brauchbares Mitglied der Gesellschaft, doch dieser Schein betrog viele und kostete auch dieses Mal wieder Leben. 


Der Wunsch ein Held zu sein wuchs dem Krankenpfleger über den Kopf. So verabreichte er im Zeitraum von 1984 bis 1987 zahlreichen Patienten die Muskelrelaxantien Pavulon und Anectine. Als bei den Patienten der Atemstillstand einsetzte, versuchte Angelo die Patienten zu reanimieren. Wenn er dies schaffte wurde er gefeiert, da er das Leben der Patienten rettete. Dieses Gefühl versetzte ihn in einen Rauschzustand.  Ein Held sein, wichtig sein, geschätzt werden. Genau das war es was er wollte. Den Ruhm und die Aufmerksamkeit, selbst wenn er dafür über Leichen gehen musste, denn leider gelang es ihm nicht immer seine Patienten auch wirklich zu retten. Wie viele Menschen genau auf diese Weiße umkamen konnte nicht abschließend geklärt werden.
Aufgedeckt wurde das Ganze jedoch von einem der Überlebenden:
Gerolamo Kucich bemerkte, wie ihm Angelo etwas verabreichte. Der Patient überstand den Kreislaufzusammenbruch und erzählte seine Beobachtung einer der Krankenschwestern, denen Angelos Verhalten schon länger komisch vorkam. Im Urin des Patienten konnten die beiden von Angelo verabreichten Medikamente nachgewiesen werden. Keines der beiden Mittel war ihm vorher von einem Arzt verschrieben worden. Die Leichen von zehn verstorbenen Patienten wurden exhumiert und in allen Körpern muskelerschlaffende Substanzen festgestellt. Damit war seine Schuld bewiesen und die Tage, als vermeintlicher Held waren vorbei. Die Jury sprach ihn wegen Totschlags oder Körperverletzung in insgesamt zehn Fällen schuldig. 









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