Mittwoch, 13. November 2013

Rantanplan - DIE BESTE SKA-PUNK-BAND der Welt

Rantanplan gelten als DIE Skapunkband in Deutschland schlechthin und das nicht ohne Grund. Die Band behandelt in ihren Texten Themen wie Politik, Gesellschaft, Religion und Kultur auf zynische und humorvolle Weise. Eine Besonderheit ist die Tatsache, dass sich auf jedem Album der Band ein gesungenes Gedicht befindet. So waren in der Vergangenheit schon Werke von Bertolt Brecht oder Friedrich Nietzsche zu hören. Eine Band wie sie sein sollte: Echt, Ehrlich und Einmalig. Ihr merkt schon, ich komme ordentlich ins schwärmen, denn genau diese Band durfte ich LIVE für Euch zum Interview bitten - Herzklopfen inklusive!



Für mich war das die Erfüllung eines Mädchentraumes! Nachdem es in den letzten Jahren etwas ruhiger um die Jungs wurde, meldeten sie sich ENDLICH mit einem neuen Album zurück: Pauli. 

Dann also kam der Tag der Tage, ich packte meine Jungs ein, meine Kamera und auf ging´s in unsere wunderschöne Hauptstadt. Rantanplan live ist schon ein Erlebnis für sich – mit Rantanplan ein Bier trinken ist unglaublich. Nervös wie ein Teeny starrte ich also mit großen Augen auf die Jungs, deren Texte sich in mein Hirn gebrannt haben. Doch statt dem Gefühl, völlig fehl am Platz zu sein, wurde mir ein Astra gereicht und gescherzt. Hätte mir jemand vor ein paar Jahren gesagt, dass ich mal mit Torben ein Bier trinken würde – hätte ich wahrscheinlich nur gelacht und demjenigen den Stinkefinger gezeigt. Im Kreise der Jungs blieb mein Mittelfinger jedoch artig, denn es gab keinen Grund zu klagen. Stattdessen wurde es das – bisher – einfachste Interview. Die Fragen wurden beantwortet, doch was viel wichtiger ist: Es gab einen Informationsaustausch, ein echtes Gespräch. Keine stumpfen „Ja“, „Nein“ oder „Vielleicht“ Aussagen.

Freimütig berichteten die Jungs mir vom hektischen Musikerleben mit allen Höhen und Tiefen, die eben dieses ausmachen. Nachdem es in der Band einige Umstrukturierungen gab, mussten sich die Jungs erst einmal zusammen spielen – das hat auch super geklappt, denn selten erlebt man eine Band deren Mitglieder derartig auf der gleichen Welle schwimmen und wie eine Familie zueinander stehen. Die Gesamtheit und Idee der Band blieb über die Jahre ungebrochen und brauchte nur etwas Zeit, um sich zu entwickeln. In diesem neuen Kreis gestaltete es sich auch wesentlich einfacher ein neues Album zu kreieren. Bemängelten die Fans in den vergangenen Jahren die „Stückwerke“, die zwar alle samt super, aber eben nur „Stücke“ sind, so liefern Rantanplan mit „Pauli“ ein Gesamtkunstwerk ab, auf das ich später noch einmal genauer eingehen werde – denn aktuell höre ich kaum etwas anderes. 

Offen redete die Band über den Ideenaustausch untereinander und die Gemeinschaftsprojekte, jeder ist vollwertig – niemand wird übergangen. Die inneren Werte spielen ebensoschön zusammen wie die unterschiedlichen Instrumente, jeder steht hinter dem was er tut. 

Neben der Musik haben die Jungs auch privat viel gemeinsam und verbringen die freie Zeit gerne mit Hesse, Brecht oder Schiller. Ihre Liebe zur Literatur besteht also auch neben der Musik. An Indie-Autoren wagten sie sich bisher nicht – ich hoffe DAS konnte ich ändern. Meine Flyer kamen schon mal super an – zum Glück war die Beleuchtung dürftig sonst hätte man gesehen, wie rot ich werde. Lob von jemandem zu bekommen, in den man als Teeny schwer verknallt war – ja, genau für diese Momente mache ich das alles. Ganz unschuldig an meinem Künstlernamen ist diese Band auch nicht, denn ihr Song „Justine“ stammt ebenfalls vom Marquis de Sade ab.
Neben Büchern fanden wir sogar noch mehr Gemeinsamkeiten – denn im Tour-Bus läuft neben Trash, Slayer oder gutem alten Punk auch noch: John Sinclair.
Spätestens zu diesem Zeitpunkt hatten die Jungs mich endgültig zum Verzücken gebracht - ich war und bin noch immer schwer verknallt in diese Band.



 PS: Mehr Fotos werden folgen !





















1 Kommentar:

  1. Rantanplan müsste man sein. :D
    Schade das Wiebusch nicht mehr dabei ist, nichtsdestotrotz eine tolle Band!

    AntwortenLöschen