Mittwoch, 27. November 2013

Serienkiller - Charles Manson

Charles Milles Manson ist ein US-Serienkiller wie es ihn nicht zweimal geben kann. Neben der recht erfolgreichen Musikkarriere scharten sich viele Menschen um ihn herum – doch was daraus werden würde, hätte wohl niemand gedacht.

Die Manson Family wurde 1969 weltweit bekannt durch die Ermordung von Sharon Tate, Leno und Rosemary LaBianca und vier weiteren Menschen. Manson hatte die Morde angeordnet, aber nicht selbst ausgeführt – so die offizielle Anklage.

1967 war er auf Bewährung aus der Haft entlassen worden – nach dem er bereits 
mehrfach wegen kleiner Vergehen verurteilt worden war. Er machte sich auf den Weg nach San Francisco der damaligen Hippie Hochburg um sich wieder seiner Musik zu widmen – doch die Musik sollte schnell in den Hintergrund treten. Manson entwickelte sich dort zu einem charismatischen Guru. Die Gruppe bestand aus einem festen Kern, dem sich viele für kürzere Zeiträume oder auch regelmäßig wiederkehrend anschlossen. Zur Family gehörten auch einige Kinder, darunter auch Mansons eigener Sohn, den Mary Brunner 1968 geboren hatte. Gruppenmitglieder bekamen Spitznamen, Charles Manson wurde Charlie genannt.
Es existieren mehrere mögliche Szenarien die zu dem grausamen Morden führten, die offizielle Version beschreibt diese wie oflt:
Manson prophezeite, dass 1969 die schwarzen Amerikaner rebellieren und grausame Morde in den Villen reicher weißer Amerikaner begehen würden. Ein Rassenkrieg wäre die Folge, den dieAfroamerikaner gewinnen würden, worauf alle "weißen" Amerikaner ermordet würden.  Er predigte seine Vision von der bevorstehenden Apokalypse, dem "Helter Skelter", einem Text vom White Album der Beatles. Überleben könnte man dieses Massaker nur, indem man sich ihm und seiner Family anschlösse. Er soll die Mitglieder der Gruppe mit psychischen Druck unterworfen haben – obwohl er angeblich frauenfeindliche Äußerungen machte, waren die meisten jungen Frauen dieser Gruppe ihm regelrecht verfallen.
Als sich am 9 August 1969 die Tür im Cielo Drive Nr. 10050 öffnete, zeigte sich ein Bild des Grauens. In den Zimmern, im Flur und auf dem Gartenvorplatz lagen insgesamt 5 furchtbar zugerichtete Leichen. Als Opfer identifizierte man die 26 jährige Schauspielerin Sharon Tate - Ehefrau des Regisseurs Roman Pollanski, die 25 jährige Abigal Folger, den 36jährigen High Society Friseur Jay Sebring, den 32jährigen Voytek Frykowski und den 17jährigen Steven Earl Parent. An die Haustür hatten die Mörder mit Blut das Wort "pig" geschmiert. Manson selbst war an diesen Morden nicht beteiligt – laut Anklage war er es jedoch der  Susan Atkins, Patricia Krenwinkel, Linda Kasabian und Charles Watson dazu veranlasste.
Nur einen Tag später am 10 August 1969 wurde das Industriellenehepaar La Bianca ermordet aufgefunden. Das Wort "War" war in Leno La Biancas Bauchdecke geschnitten worden und auf dem Kühlschrank war mit dem Blut der Opfer "Helter Skelter" geschrieben. Manson selbst war  laut Zeugen anfangs zugegen, fesselte die Opfer und verließ dann den Tatort. Tex Watson, Patricia Krenwinkel und Leslie Van Houten verübten daraufhin die Morde. Mit dem Blut der Opfer wurden weitere Wörter wie „Death to pigs“ und „Rise“ an die Wände des Hauses – dies sollte den Eindruck eines Bandenverbrechens erwecken.
Am 16. August 1969 wurden Manson und Mitglieder seiner Family unter dem Verdacht des Autodiebstahls festgenommen – vermutlich hatte eine Anhängerin der Polizei einen Tipp gegeben. Einige Tage später mussten sie wegen eines falsch datierten Haftbefehls wieder auf freien Fuß gesetzt werden. Die Gruppe hielt sich nun etwas zurück, doch schien die Fassade langsam zu bröcheln.
Im Oktober 1969 wurden die Family bei einer Polizei-Razzia verhaftet. Die Gruppe hatte eine neue Straßenbaumaschine angezündet und so auf sich aufmerksam gemacht. Manson und seinen Anhängern wurden Brandstiftung und schwerer Diebstahl zur Last gelegt. Erst in den darauffolgenden Wochen wurde durch die Zeugenaussagen zweier Mitgefangener von Susan Atkins die Mordserie aufgeklärt. Vor diesen hatte Atkins mit ihrer Beteiligung an den Tate-Morden angegeben und lautstark verkündet sie und die Famliy würden weiter morden. Bei den sich daraufhin anschließenden polizeilichen Ermittlungen wurde bald die Urheberschaft der Manson-Family an den Tate-Morden, den Morden an dem Ehepaar LaBianca, an Gary Hinman und auch am Verschwinden von Donald Shea deutlich.
Der Prozess begann im Juli 1970 Charles Manson, Susan Atkins, Patricia Krenwinkel und Leslie Van Houten in Los Angeles. Wie eine Achterbahnfahrt verlief dieser Prozess turbulent. Mansons weibliche Mitangeklagte trugen bizarre Selbstbezichtigungen vor und beteuerten die Unschuld ihres Gruppenführers. Die skurrile Selbststilisierung der Beschuldigten, die schockierende Grausamkeit der Taten sorgten für ein beispielloses Medieninteresse, dass auch bis in die heutige Zeit anhält. Besonders für Aussehen sorgte Manson in dem er sich während des laufenden Prozesses ein X auf die Stirn brannte, das er später zu einem Hakenkreuz umwandelte – dies ist bis heute zusehen. Einige seiner Anhänger folgten diesem Beispiel.
Am 11. April 2012 wurde sein mittlerweile zwölftes Bewährungsgesuch abgelehnt. Durch das ungebrochene Interesse an seiner Person bekommt Manson noch immer hunderte von Zuschriften und Interviewanfragen, viele Anhänger besuchen ihn hinter den Mauern des Gefängnisses und sein Buch „Meine letzten Worte“ wurde ein voller Erfolg. Manson selbst sieht sich nicht als Serienkiller, schließlich habe er nie jemanden getötet. Außerdem bestreitet er noch immer die Morde veranlasst zu haben.

 Die nächste Anhörung kann nun frühestens 2027 stattfinden.

1 Kommentar:

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