Dienstag, 5. November 2013

Warum ich ein Mann bin, der das Glück hatte in einem Frauenkörper geboren zu werden …



Frauen sind die schönsten Wesen der Welt. Es gibt wohl kaum etwas Schöneres als den entblößten Körper einer Frau – Ihr merkt schon, dieser Post könnte etwas schmutzig werden. Mit einer Frau verbindet man(n) knackige Rundungen und Proportionen und jede Menge Vorurteile, die sich leider häufig bestätigen. Frauen sind in meinem Leben eine echte Seltenheit, auch wenn man meinen könnte, dass es bei zwei Schwestern anders ist. In Wahrheit ist es sogar so, dass ich Frauen regelrecht meide. Ich weiß nicht ob es an mir liegt oder an ihnen … - okay, ich lüge: Es liegt eindeutig an mir.
Ja, ich gehe Frauen aus dem Weg - mit Männer komme ich einfach besser zurecht.


Ich würde nicht sagen, dass ich voreingenommen gegenüber einer Frau bin, vielmehr ist es so:
Wenn ich eine Frau oder ein Mädchen (- laut meiner Definition weibliche Personen bis 25 Jahre) kennenlerne, ist noch alles okay. Ich lerne gerne neue Menschen kennen, egal welches Geschlecht. Mein Problem besteht eher in dem danach …
Hat man den üblichen Smaltalk, z.B. auf der Arbeit, hinter sich lernt man sich näher kennen. Man spricht über Dinge die einen interessieren, Filme, Bücher, Fußball, Musik, Bier und Sex. Zumindest rede ich darüber. Leider scheinen die Frauen in meiner Umgebung nicht so gerne über diese Themen zureden. Vielmehr reden sie über Haare, Jungs (- laut meiner Definition männliche Personen bis 30 Jahre, in der Gruppe jedoch immer), Fingernägel und Klamotten. Ja, ich packe die Vorurteile aus.
Natürlich ist nicht jede Frau so – ich bin ja das beste Beispiel.
Natürlich ist nicht jeder Mann so – einer meiner Vorgesetzten ist IMMER perfekt gestylt und rastet aus wenn man seine Frisur ruiniert.
Dennoch denke ich, dass man sagen kann, dass sich die verschiedenen Interessengebiete der unterschiedlichen Geschlechter noch immer nicht vollständig durchmischt haben. Ähnlich sieht es auch bei den Verhaltensweisen aus. Vor einer Frau habe ich immer das Gefühl mich mit meinen –häufig derben – Ausdrucksweisen zurückhalten zu müssen. Einer Frau würde ich nie – nur weil sie etwas Unschönes über meinen super knackigen Hintern gesagt hat – mit voller Wucht auf den Oberarm hauen. Wenn ich einer Frau an die Nippel greifen würde, wäre sie sicher nicht belustigt - vielleicht würde sie es sogar als sexuellen Übergriff sehen. Ich trete, kratzte, kneife und boxe. Ja, ich rangele einfach gerne. Schon als Kind, spielte ich lieber mit den Jungs Fußball, als zum Tanzen zu gehen und wenn ich meine Barbiepuppen verteidigen musste, ging ich auch gerne eine Prügelei ein. Mein Freund scherzt immer das ich mal mit Testosteron verstrahlt wurde und er ist der Einzige …
Die Stimmen in meiner Umgebung werden immer lauter:
„Du benimmst dich wie ein Kerl!“ //  „Du bist schlimmer, als jeder Mann!“ // „Welches Mädchen macht denn so was?!“ // „Du Vollweib mit Hosenlatz!“ // „Geh Stehpinkeln!"
Eine Beleidigung sind diese Sprüche für mich allerdings nicht. Männer sind … simpel – und das nicht im negativen Sinn. Es gibt weniger Gezicke, weniger Tratsch. Einfach eine lustige Runde in der Spaß noch immer das Wichtigste ist. Eine gute Freundin meinte vor gar nicht allzulanger Zeit „Männer sind wie Jeans:
blau und steif.“ Ganz Unrecht hat sie damit nicht, auch wenn ich finde das Frauen meist die größeren Arschlöcher sind. Männer sind eben noch animalisch, wie wilde Tiere – manchmal eben auch wie Affen. Ich betrachte Männer nicht als „dominates“ Geschlecht.
Männer sind toll , weil Männer zu ihrem Glück nicht mehr brauchen, als ihre Kumpel und einen Kasten Bier. Männer sind toll, weil sie locker zehn Möglichkeiten aufzählen können eine Bierflasche zu öffnen und dir fünf davon vorführen. Weil sie sich für keinen Blödsinn zu schade sind. Weil sie sich über Fürze, Rülpser und vorzeitiges Erbrechen immer wieder totlachen können. Weil sie toll sind und es wissen. Ich weiß nicht wie es Euch geht, aber manchmal da wünschte ich mir schon … ein echter Mann zu sein, doch dann sehe ich mich unter der Dusche und denke mir: Aber Frauen sind einfach viel schöner …
Mein Fazit:
Ich bin ein Mann der das Glück hatte im Körper einer Frau geboren zu werden.




Kommentare:

  1. Ein wundervoller Text. Wirklich. Ich bin froh dich jetzt (über blogger) zu kennen.
    Es gibt also doch noch andere Mädchen auf dieser Welt ;) :*

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  2. Ich glaube ich wurde auch mit Testosteron verstrahlt :D Ich habe wirklich schon oft gedacht ich bin im falschen Körper geboren, aber nicht dass ich gern ein Mann wäre, es ist mehr wie bei dir, ich bin total glücklich einen Frauenkörper zu haben, aber Frauen nerven mich. Ich rede gern über Sex, ich trinke dazu lieber ein Bierchen als einen pinken Coctail und meine Fingernägel werden nur professionell gemacht, damit ich die nächsten 4 Wochen keine Gedanken daran verschwenden muss ;) Bier kann ich übrigens auch mit den Zähnen öffnen wobei weibliche Freunde immer wieder mit "Oh Gott was tust du da?" "Du ruinierst dir noch die Zähne!" "Das tut doch weh!" kommen, nein und nein, wenn man weiß wies geht.
    Ich glaube wir verstehen uns wenn ich dich mal besuchen komme ;)

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