Donnerstag, 18. Juli 2013

Bea geht: Ein Abschied auf Raten - Die Rezi

"Bea geht: Ein Abschied auf Raten"

Meine Meinung:

Wir werden in ein anderes Leben entführt, dass den meisten von uns für immer eine 

Fremde bleiben wird. Ein junges,  verliebtes Paar bekommt ein Baby. Und Bea ist dieses 


Baby. In jeder Form anders, als andere Kinder und umso mehr liebenswert. Obwohl ich - 


noch -  nicht die Gelegenheit hatte dieses kleine Wunder kennenlernen zu dürfen, hatte ich 


während des Lesens das Gefühl ihren gesamten Weg zu verfolgen. Ich konnte sie förmlich 


vor mir sehen und die Tränen ihrer Eltern an meinen Lippen schmecken, so sehr ging es 


mir an die Nieren. Ich hing zwischen Freude und Verzweiflung, zwischen Faszitation und 


Wehmut. Der Autor schafft es einen mitzureißen und die gleichen Gefühle zu wecken, die er 


und seine Frau während dieser Zeit empfunden haben.


Jeder, dem bei dem Kapitel "Tag 0" keine Tränen über die Wangen laufen ist entweder tot 


oder einfach nur kalt.


Auf den ersten Blick ist "Bea geht" eine dramatische Geschichte, doch auf den zweiten und 


dritten Blick ist es für mich, dass Buch diesen Jahres. Denn es hat soviel mehr ...


Wenn Sie Probleme damt haben blaue Augen und sexuelle Gelüste zu überwinden, bietet 


dieses Buch genau das richtige zur Ablenkung. Kein Sex, eine Drogen kein Rockn Roll dafür 


Liebe in seiner reinsten Form und zahlreiche bittersüße Tränen...



Eine Leseprobe findet Ihr hier: http://www.pal-blog.de/bea-geht/

Und hier geht es zum Buch: Amazon










Montag, 15. Juli 2013

Sebastian Willing - Bea geht: Ein Abschied auf Raten - DAS INTERVIEW

Heute darf ich Euch ein Interview zeigen auf das ich mich sehr gefreut habe, denn "Bea geht: Ein Abschied auf Raten" hat es mir wirklich angetan. Ich musste während des Lesens mehrfach weinen und konnte dennoch nicht anders, als immer weiter zu lesen. 
Doch mehr möchte ich gar nicht sagen, viel mehr möchte ich den Autor selbst zu Wort kommen lassen. 

Dein Buch behandelt einige sehr intime und dramatische Momente in deinem/eurem Leben, wie bist du darauf gekommen Eure Geschichte nicht nur auf deinem Blog, sondern auch als Buch herauszurbingen?

Schuld daran bist Du zusammen mit einigen anderen, von denen ich die meisten auch als Betaleser zwangsverpflichtet habe. Ihr habt mich auf die Idee gebracht und immer wieder ermutigt, weiterzumachen.

Was fiel dir während der Arbeit an "Bea geht: Ein Abschied auf Raten"am schwersten?

Ganz klar, der Tag 0. Den Blog-Post damals zu schreiben, hat mir an dem Tag sehr geholfen, aber er hat auch viele Emotionen eingefangen, die jetzt jedes Mal beim Lesen wieder hochkommen. Das Kapitel gehört aus literarischer Sicht bestimmt zu den besten, aber dennoch lese ich es selbst nur sehr ungern, weil auch heute noch einiges hochkocht.






Freitag, 12. Juli 2013

Bea geht : Ein Abschied auf Raten - Buchvorstellung

Heute möchte ich Euch einmal zeigen, was ich aktuell lese und nein dieses Mal gibt es keine blutrünstigen Killer oder dramatische Liebesgeschichten. Nein, dieses Mal ist es etwas ganz anderes. Eine Geschichte auf dem wahren Leben, ohne Beschönigungen und trotzdem mit einer ganzen Menge Herz! 

Klappentext:

Dieses Buch beschreibt den Abschied von einem Kind, einem geliebten Menschen, einem Baby. Es begleitet drei Menschen auf einem Weg, dessen Ende bereits bekannt ist, dem Kampf zwischen Herz und Verstand, in dem Wissen, dass keiner von beiden gewinnen kann. Es gibt keinen Gewinner, wenn man sein Kind verabschieden, sich von seinem Baby trennen muss, selbst wenn es kein Abschied für immer ist.

Dieses Buch enthält Gedanken, Gefühle, Belangloses und Interessantes, Höhen und Tiefen. Es möchte unterhalten, ein Lächeln vermitteln und versinkt dennoch stellenweise in Traurigkeit. Es erlaubt Einblicke, die vorher noch nie geschrieben, zum Teil nicht einmal ausgesprochen wurden.

Dieses Buch ist keine Geschichte, keine Fiktion und keine Utopie, sondern die Dokumentation eines vorgezeichneten Weges, den zu gehen viel Kraft gekostet hat, obgleich es keine Alternative gab. Es klärt auf über die Hintergründe und lässt zugleich entscheidende Fragen offen. Fragen, die tatsächlich bis heute unbeantwortet sind und vermutlich auch nie mehr beantwortet werden.



Eine Rezi folgt natürlich ausführlich wie immer. 

In Liebe 

Justine

Mittwoch, 10. Juli 2013

Kurzgeschichten leben hoch!




Kurzgeschichten - sind eine literarische Form der Prosa, deren größtes Merkmal die Kürze ist -  sind ein Teil der Kultur. Sie können sich mit ganz unterschiedlichen Themen befassen und dem Leser für eine eben kurze Zeit mit Dingen beschäftigen, denen er sich sonst wahrscheinlich gar nicht widmen würde. Als Begründer der Kurzgeschichten gelten einige namenhafte Autoren wie  Edgar Allan Poe, Sherwood Anderson. F. Scott Fitzgerald oder Ernest Hemingway.

Montag, 8. Juli 2013

Wenn Poe noch lebte wäre er ein Indie-Autor



Missverstandene Künstler und verkannte Genies sind bei weitem nichts, dass es nicht auch in unserer Zeit gibt. Denn auch wenn wir nicht mehr vom Adel beherrscht werden und in einer mehr oder weniger gut funktionierenden Demokratie leben, bleibt eines noch immer gleich: Die Ständegesellschaft ist noch immer nicht aufgehoben, sie definiert sich an Hand des Geldes.
Mittellose Menschen haben es nach wie vor schwer, im Bereich Bildung, Sozialleben und eben auch beim Verwirklichen ihrer Träume. Gerade im Bereich der Literatur hat man es heute fast genauso schwer wie damals. Denn es gibt zwar durch aus einige Verlage, die einem fast sofort eine Zusammenarbeit anbieten, doch wie seriös das Ganze ist, bleibt dann doch lieber im Dunklen.
Diejenigen, die gerne mehr möchten, gehen meist einen besonders schweren Weg.
Als Indie-Autor schlägt man sich nicht nur mit dem eigentlichen Schreiben herum - was einem in jedem Fall eine Menge abverlangt – man macht auch alles andere selbst. Man begibt sich auf die Suche nach Beta-Lesern, die einem nicht nur sagen, was man hören will sondern die unbeschöhnte Wahrheit, man sucht nach einem Lektor, den man sich leisten kann, ohne sich dafür einige Wochen nur von Reis zu ernähren und versucht sein Bestes, um den Verlagen in nichts nachzustehen – doch leider, klappt genau das meist nicht.
Edgar Allen Poe hatte ähnliche Probleme, denn zu seiner Zeit gab es selten Autoren, die derartig düster und philosophisch schrieben. Im Juni oder Juli 1827 erschien auf Kosten Poes – ihr bemerkt, was ich damit sagen will - sein erster Gedichtband Tamerlane and Other Poems. Poe hatte einen Traum und den ließ er sich auch nicht durch seinen geringen Erfolg nehmen, er kämpfte weiter.
Die Szene der Indie-Autoren ist gespickt mit vielen tausenden Menschen, die alle dem gleichen Ziel nachjagen: etwas schreiben, das alle umhaut. Etwas erschaffen, den Leser in seine eigene Welt hineinzieht und auch noch Erfolg hat. Dabei geht es einigen – nicht allen – nicht um das Geld, sondern nur darum, gelesen zu werden. Natürlich ist es ein Traum, sich seinen Lebensunterhalt nur durch das Schreiben finanzieren zu können, doch in der heutigen Welt ist es leichter, sich das Ziel nicht ganz so hoch zu stecken.
Mit einem Buch eine Welle auszulösen ist nahezu unmöglich, denn neben diesem einem Buch erscheinen pro Tag auch hundert andere, so grenzt es an ein Wunder, wenn ohne Werbung überhaupt etwas verkauft wird. Poe selbst brachte in Baltimore im Dezember 1829 eine zweite Sammlung seiner Gedichte unter dem Titel Al Aaraaf, Tamerlane and Minor Poems heraus. Im April 1831 erschien in New York sein dritter Gedichtband, finanziert hatte er das Buch durch die Unterstützung von Militärkameraden in West Point. Ein überragendes Genie wie er hatte also also drei Bücher in einem Zeitraum von vier Jahren herausgebracht. Doch leben konnte er davon noch lange nicht.
Erst ca. 1831 begann, er Erzählungen zu schreiben, um so ein Einkommen zu erzielen. Seine erste Geschichte, Metzengerstein, erschien am 14. Januar 1832 in Philadelphia. 1833 gewann Poe mit MS. Found in a Bottle bei einem Preisausschreiben des Baltimore Saturday Visiter die ausgelobten 50 US-Dollar. Nun mögen 50 Dollar nicht nach einer Unsumme klingen, doch es war ein Anfang und genau diesen Anfang muss man finden, denn danach – mit viel Glück – kann es beginnen ganz von selbst zu laufen. Durch seinen Gewinn schaffte Poe es, wichtige Kontakte zu knüpfen und diese halfen ihm, in regelmässigen Abständen Geschichten zu veröffentlichen und damit ein Einkommen zu erzielen, doch auch das reichte nicht um sich ein Leben in Wohlstand zu verdienen.
Mehr als einmal stand Poe am Rande seiner Existenz und vielleicht war es auch genau das, was ihm im nachhinein zu einem DER Autoren machte. DER Begründer der Kurzgeschichten, DER Meister des Schrecken und sowieso DER Autor überhaupt.
Sein Leben war ein Kampf mit vielen Rückschlägen, doch irgendwann – auch wenn er nicht mehr lebte – hatte er gewonnen. Ich bin sicher, würde er in der heutigen Zeit leben, wäre er einer der Indie-Autoren, die es auch ohne einen Verlag schaffen, ihre Leser zu begeistern.








Sonntag, 7. Juli 2013

Bloggertreffen in Rostock

Was macht man bei strahlendem Wetter? Richtig!!!
Man schnappt sich ein nettes Mädchen und geht Eis essen! In meinem Fall war es jedoch nicht irgendein Mädchen, sondern die Nachwuchs-Fotografin Lili. Ihr werdet sie sicher von ihrem Blog kennen.
Nachdem wir uns schon in den verschiedenen Chat´s und Co ganz gut verstanden haben und es auch nicht weit zueinander hatten, dachten wir uns: Auf geht´s!
Immerhin sind Sommerferien und wir sitzen beide bald mitten in den Abi-Noten ... also lieber die Zeit nutzen, die wir noch haben!

Natürlich waren wir nicht faul! Wir nutzten die Zeit nicht nur, um Eis zu essen und die wunderschöne Sonne zu genießen, sondern vor allem auch, um Fotos zu machen.
Dafür wanderten wir einige Zeit am Rostocker Hafen entlang und redeten über alles und nichts. Ich war wirklich überrascht, wie lieb und erwachsen die liebe Lili auch in der Realität ist! Doch jetzt hab ich genug gesagt und zeige Euch lieber die Fotos die bei diesem Treffen entstanden sind!

Samstag, 6. Juli 2013

Kurzgeschichte: Die Flut


Die Flut

Noch war das Meer gelassen. Die Wellen brachen sich sanft und hinterließen dunkle Spuren auf dem Sand. Der Himmel war bereits dabei sich zu verdunkeln und ein sachter Nieselregen hinterließ kleine Tropfen in ihrem Haar. Die Ruhe vor dem Sturm, dachte sie schwerfällig. Der Säugling in ihren Armen gab einen gequälten Laut von sich, während sie aus den flachen Schuhen schlüpfte und sie achtlos im Sand liegen ließ.
Die Luft um sie herum war schwül und erschwerte ihr das Atmen. Die Wärme des Sandes unter ihren Füßen wurde von einer kalten Welle abgelöst, die sich an ihren Knöcheln brach. Sie schluckte schwer und blickte zum Horizont, währen der Wind plötzlich zu nahm.
Die Wellen schlugen heftiger und in kürzeren Abständen zwischen ihre Knöchel. Es wurde kühler und die Farbe des Himmels veränderte sich, wurde dunkler, bedrohlicher.
Das Baby begann leise zu wimmern, während sie langsam weiter in das unruhig werdende Meer schritt. Der Regen wurde stärker und ein grollender Donner ließ sie zusammen zucken. Die dicken Tropfen prasselten auf sie nieder und durchweichten auch den Rest ihrer Kleidung, als ihr das Wasser bis zu den Hüften reichte blieb sie stehen.
Die Wellen wurden größer, stärker, wilder. Es fiel ihr zunehmend schwerer auf dem kalten Meeresboden Halt zu finden. Das Weinen des Babys wurde stärker und mit ihm auch das Rauschen des Meeres.
Blitze zuckten über den Himmel und ließen den Turm aus dunklen Wolken im violetten Licht erstrahlen. Eine hohe Welle erfasste sie. Salziges Wasser drang in ihre Kehle und ließ sie husten, während sie das Kind fester gegen ihre Brust drückte. Zitternd fand sie wieder Halt und wischte sich das nasse Haar aus dem Gesicht. Wind, Tränen und die immer wiederkehrenden Wellen erschwerten ihr die Sicht.  Das Meer schien zu brodeln. Blitz und Donner folgten in immer kleiner werdenden Abständen und ließen die Welt um sie herum aufleuchten. Das Salz brannte in ihren Schleimhäuten und sie betete leise, es möge schnell vorbei sein.
Der Sturm wurde wilder. Eine hohe Welle begrub sie unter sich und zog sie in die dunkle Flut. Ihr Körper wurde hilflos hin und her gerissen, während ihre Arme verzweifelt das kleine Wesen an sich drückten. Keuchend durchbrach sie die Oberfläche und holte tief Luft, bevor eine erneute Welle über ihr zusammen schlug. Panisch realisierte sie, dass die Flut sie hinaus gezogen hatte. Der Boden unter ihren Füßen war fort. Hilflos strampelte sie mit den Füßen, doch ihre Kraft war verbraucht. Sie schaffte es nicht den Kopf lange an der Oberfläche zu halten. Die Strömung entriss ihr den Säugling und ihr Schrei ging in dem Tosen des Meeres unter.
Orientierungslos wurde sie umhergewirbelt, bis sie es plötzlich schaffte sich an der Oberfläche zu halten. Der Regen prasselte noch immer auf sie ein, doch sie konnte sehen, was sie alle in den Untergang treiben würde.
Eine Welle, groß genug die halbe Welt zu überfluten, raste auf die Küste zu. 


Dienstag, 2. Juli 2013

Das rote Zimmer

Amber erwacht in einem fremden Zimmer. Die vergangene Nacht liegt verschwommen vor ihr und nur langsam wird ihr bewusst, dass etwas ganz und gar nicht in Ordnung ist ... Ein Kampf um Leben und Tod entbrennt ...


Mit dieser kleinen Kurzgeschichte nehme ich gerade an einem Wettbewerb teil, natürlich seid auch Ihr herzlich eingeladen! Die Geschichte steht kostenlos für Euch bereit!

http://www.neobooks.com/werk/22710-das-rote-zimmer.html

Eine kleine Leseprobe bekommt ihr natürlich auch!