Montag, 6. Januar 2014

Body-Modification

Body-Modification beudeutet übersetzt ‚Körpermodifikation‘  oder ‚Körperveränderung. Es ist die Bezeichnung
für eine Vielzahl durchgeführter Veränderungen am menschlichen Körper, heute meist durch darauf spezialisierte Anbieter, dazu gehören Tättowierer, Piercer und einige ganz besondere Menschen die sich auf Implantate und Co. Spezialisiert haben. Im Gegensatz zu anderen Arten der Körperverzierung ist die Veränderungen ein verletzender Eingriffen in die Substanz des menschlichen Körpers. Die Haut, teilweise auch darunter liegendes Knorpel und Fettgewebe werden entnommen oder umgeformt um den gewünschten Effekt zu erzielen - mit dauerhaften oder schwer rückgängig zu machenden Veränderungen. Zum Körperschmuck zählen TätowierungenPiercings, Implants sowie Brandings, Schmucknarben und andere Skarifizierungen.
Um Euch die verschiedenen Formen etwas näher zu bringen teile ich das Ganze in verschiedenen Teilgebiete auf:

Piercing


Hierbei wird Schmuck in Form von Ringen oder Stäben an verschiedenen Stellen des menschlichen Körpers durch die Haut und darunter liegendes Fett- oder Knorpelgewebe hindurch angebracht. Die meisten haben Ohrringe – auch eine Form des Piercings. Inzwischen sind die Körperstellen jedoch nicht mehr eingrenzbar. In der Regel sind dies Hautfalten oder Körperöffnungen (Mund, Nase, Ohr, Genitalien), liegen Ein- und Austrittsstelle auf einer Ebene spricht man von Oberflächen-Piercings. Inzwischen werden einige Piercings gedehnt, dabei entstehen dann sogenannte Tunnel, dies wird meist an den Ohren angewendet jedoch auch in Nase und Lippe.

Transdermals
Transdermals, werden auch transdermale Implantate genannt. Hierbei wird eine kleine Metallplatte unter die Haut gebracht. An dieser befindet sich ein Gewindestab, der zur Anbringung verschiedener Schmuckaufsätze dient – mit diesem Vorgang lassen sich z.B. auch Hörner an den Gewinden des Kopfes anbringen. Eine Spezialform sind sogenannte  Microdermals oder Dermal Anchors. Hierbei handelt es sich um Transdermals mit einer relativ kleinen Implantatfläche, die aufgrund ihrer schnellen Verheildauer sehr beliebt sind. Transdermals sind optisch den Oberflächenpiercings sehr ähnlich – jedoch gibt es hier viele Dinge zu beachten und zubedenken.
Skarifizierung
Skarifizierung bezeichnet Ziernarben in der Haut. Je nach Methode verwendet man dafür auch die Begriffe Cutting für die Erzeugung von Narben durch Schnittwunden beziehungsweise Branding für äußerliche Brandmale.
Und es geht noch weiter …
Neben den genannten Modifikationen, welche relativ häufig anzutreffen sind, existieren weitere, eher seltenere Formen. Beispielsweise können bestimmte Körperteile gespalten werden, eine der häufigsten Formen ist die Zungenspaltung.
Desweiteren kommt es zum Einsetzen von Zierimplantaten oder den nur temporär sichtbaren Bagelheads.

Neu ist die Bodymodifikation nicht. Es existieren verschiedenen Formen, die auf bestimmte Ethnien oder Kulturkreise beschränkt sind oder waren und im Westen nicht praktiziert werden, beispielsweise Lotusfuß, Brustbügel, Tellerlippen, Padaung, Schädelformationen oder der Lippenpflock. Die Abgrenzung gegenüber Schönheitschirugie ist teilweise nicht eindeutig. Zum Bespiel wird eine Brustvergrößerung oder eine Rippenentfehrnung in der Regel nicht zu dem Bereich Body-Modification gezählt, andere Silikonimplantate hingegen schon. Ob man diese Eingriffe durchführt oder nicht, ist wie immer jeden selbst überlassen – allerdings steigt die Toleranz immer weiter. Gut so, denn jeder sollte mit seinem Körper tun und lassen dürfen, was er möchte: OHNE verurteilt zu werden. 

Kommentare:

  1. Letztes Mal hat mich so ein Affenar… dumm angemacht. Da habe ich ihm zentral im Gesicht eine ordentliche "Body Modification" verpasst. Ohne Skalpell, ohne Silikon. Dafür "hand made". ;-)))

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  2. Wer ist denn das Mädchen mit den tollen Haaren???
    Oder bist du das???

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