Sonntag, 5. Januar 2014

Mein persönliches Schönheitsideal

Dieser Post soll Euch einen Einblick in meinem Kopf geben - Euch zeigen, wie ich gerne aussehen würde, auch wenn es nicht unbedingt gesund oder gesellschaftlich anerkannt ist. Mein Ideal soll auf keinen Fall, ein Ideal für andere Menschen werden! Wer also nicht meiner Meinung ist, darf das sehr gerne freiheraus sagen, wer sich davon diskriminiert fühlt natürlich auch.

1. Die Haare einer Meerjungfrau


Das ich bunte Haare liebe ist wohl kein Geheimnis mehr, allerdings bin ich mit meinen Haaren noch lange nicht zufrieden nur weil sie in der richtige Farbe erstrahlen. Wie viele andere Frauen hätte ich gerne sehr langes Haar, bis über die Brüste. Leider sieht die Realität anders aus, denn langes Haar ist so eine Sache wenn man sich in regelmässigen Abständen blaudieren (erst den Ansatz blondieren, dann das Blau drauf hauen) muss. Haare sind ziemlich kompliziert, sie dürfen nicht brechen, spröde oder sonst was sein, denn sonst sehen sie nicht "gut" aus. Meine Haare sind also eine ewige Baustelle ...

Irgendwann versuche ich es vielleicht mal mit einer Haarverlängerung, bisher war mir das Geld allerdings immer einfach zu schade. Schließlich wachsen die auch ohne das ich etwas tun muss ...




2. Der Körper einer Elfe - mit dicken Hupen

Bei einer Größe von 1,70 m wiege ich zwischen 55 -  58 kg - das schwankt auch schon mal mehr. Mein Wohlfühlgewicht liegt allerdings bei ca. 52 kg und das nicht weil ich gerne aussehen wie ein wandelndes Gerippe, sonder weil erst im unteren Bereich des Gewichtes meine Oberschenkel in meinen Augen dünn genug wirken. Mit Sport kann ich zwar dafür sorgen das meine Schenkel stramm bleiben, aber Muskeln sind eben auch Masse - dünne Beine sind für mich etwas sehr wichtiges an einer Frau. Ich trage gerne kurze Röcke und da zeigt man eben viel Bein. Natürlich weiß ich, dass ich nicht "dick" bin und bisher hab ich selten erlebt das jemand meine Beine als "fett" bezeichnet hat - von mir selbst einmal abgesehen. Ich möchte auch nicht auf etwas verzichten nur damit meine Beine etwas schlanker wirken, also wird mein Gewicht wohl weiterhin schwanken.
Etwas das ich leider so gar nicht beeinflussen kann ist die Größe meiner Brüste - Ein A Körbchen ist mir eindeutig zu wenig, mir würde ein volles B oder auch ein C wesentlich besser gefallen. Ob ich mich dafür allerdings wirklich einmal unter ein Messer lege steht wohl noch in den Sternen. Bisher gebe ich mein Geld lieber für etwas anderes aus ...

3. Bunte und reine Haut

Schon seit ich ein Teeny war hab ich Probleme mit meiner Haut. Pickel, Mitesser - das volle Programm. Ich halte es wie viele Frauen und benutze jede Form von Chemie um diesen vermeintlichen Fehler auszubügeln, mein Freund scherzt immer ich würde Abends riechen wie die Kosmetikabteilung im Kaufhaus.
Die großen Poren haben allerdings auch einen Vorteil: Die Tattoofarbe geht schöner in die Haut. Meine Tättowiererin sagte mir mal das meine Haut die Farbe richtig "einsaugt" - ganz so als würde sie es wollen bemalt zu werden. Das passt mir ganz gut, denn wenn mein Körperprojekt mal abgeschlossen sein sollte wird es nicht mehr viel "freie" Haut geben,

4. Dinge die ich liebe, aber niemals bekommen werde

Ich liebe grüne Augen, Locken, volle Lippen und kleine Nasen. Scharf geschnittene Wangenknochen, dunkle, schöngeschwungene Augenbrauen und Grübchen in den Wangen. Von diesen Dingen kann ich leider nichts mein eigen nennen, aber das ist okay.


Ich sehe das Leben als eine Art Kampf, wenn ich nichts hätte um das ich kämpfen müsste wäre mir schrecklich langweilig. Wenn ich alle Dinge bekomme nur weil ich sie schön finde, tja, dann wären sie nichts besonderes mehr und ich würde mich nach etwas anderem umsehen. Also ist das Ganze doch gut so wie es ist ...

Was ist mit Euch?
Wie sehen Eure Ideale aus?
Wo macht Ihr Abstriche weil Gesundheit vor Schönheit geht? Oder umgedreht?

Kommentare:

  1. Jaja, das Schönheitsideal... Ich bin auch unzufrieden mit meiner Nase, meiner Gesichtsform, meiner Haarstruktur, meinen Beinen, meiner Figur, eigentlich mit allem. Aber gleichzeitig denke ich, dass es okay ist. Ich würde nichts ändern. Andere Menschen sind nicht so oberflächlich, wie man ihnen immer unterstellt. Solange der Charakter passt, passt es und man findet die Person schön. Egal, welche Farben die Augen haben, wie kurz die Beine sind und wie schief die Nase.

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  2. Ein interessanter Einblick =) Ich liebe meine Frisur, aber eine große Wahl habe ich da auch nicht... früher wollte ich auch am liebsten ewig lange Haare und auch heute werde ich manchmal neidisch, wenn ich jemanden mit langen roten Haaren sehe, aber als ich sie dann endlich hatte, fand ich sie nur nervig, immer das ewige Fönen und nie habe ich genug Volumen hineinbekommen... ich denke immer mal wieder, ich müsste es nochmal probieren, aber wenn ich knappe Schulterlänge erreiche, gehen sie mir nur noch auf den Keks =/

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  3. Justine, nicht aufgeben mit den Haaren! Ich kannte mal in Berlin eine, die hatte strahlend blaue Haare bis weit über den Hintern. Das geht auf jeden Fall! ;)

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