Mittwoch, 5. Februar 2014

Serienkiller - Dorothea Helen Puente

Dorothea Helen Puente wurde am 9. Januar 1929 im sonnigen Kalifornien, geboren und hieß mit Geburtsnamen Gray. Aufgrund der schwierigen Familienverhältnisse, hielt sich die Frau später sehr zurück was ihre Vergangenheit anging. 1945 heiratete sie mit 16 Jahren einen Soldaten, doch die Ehe sollte nicht glücklich verlaufen. Obwohl sie zwei Töchter zusammen zeugten lebte keines der Kinder lange bei den Eltern. Eine Tochter wurde zu Verwandten gegeben und die andere zur Adoption. 1948 erlitt Dorothea eine Fehlgeburt und ihr Mann verließ. Die Demütigtigung darüber, dass ihr Mann sie verlassen hatte saß so tief, dass sie sie später über diese Ehe sagte, dass ihr Mann kurz nach der Hochzeit an einem Herzinfarkt gestorben wäre. Ohne Mann bessert sich die schwierige finanzielle Lage nicht.
Um sich ein Einkommen zu sichern, begann Dorothea Schecks zu fälschen, wurde dabei aber erwischt und bekam eine Freiheitsstrafe von einem Jahr, von dem sie sechs Monate absaß. Neben immer wieder wechselnden Ehemännern, die jedoch keinen langen bestand hatten, betrieb sie zwischenzeitlich ein Bordell und eine Pension, die viele Menschen das Leben kosten sollte.


Von den Menschen, die sie in ihrem privaten Pflegeheim betreute, wurde sie unterschiedlich beschrieben. Auf der einen Seite wurden die negativen Stimmen und diese Frau immer lauter, andere lobten sie für ihre Freundlichkeit und ihre großartigen Kochkünsten. Jedoch viel langsam auf das immer wieder Personen verschwanden die sie beherbergte.Bei den örtlichen Sozialarbeitern war sie sehr beliebt, da sie sich um jeden Bedürftigen gleichermaßen kümmerte - egal ob Alkoholiker, Drogensüchtiger oder Krimineller. Was den Sozialarbeiter nicht bewusst war - Dorotheas Art der Umsorgung endete nicht selten tötlich. 

Insgesamt tötete Dorothea eine unbekannte Anzahl von betruungsbedürftigen Menschen um die monatlich eintreffenden Schecks der Sozialkasse zu erhalten. Als sich die Nachbarn sich über den Gestank in der Wohnung zu beschweren begannen, fand die Polizei bei einer Durchsuchung am 11 November 1988 7 Leichen im Hinterhof des Hauses und 2 weitere in einem nahegelegenen Fluss.
Der Prozess zog sich bis 1993 hin und es ging um die Frage, ob eine 63 jährige Frau noch hingerichtete werden sollte. 
Am ende wurde sie jedoch zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt.

Kommentare:

  1. echt krass die Frau.
    Ich verfolge deine Posts darüber schon eine ganze Weile mit und ich find das mega interessant - weiter so! (:

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  2. Vielen lieben Dank! Es werden auch noch so einige Posts über dieses Thema folgen!

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  3. Ich finde deine Serienkillerposts immer sehr interessant, da lernt man echt was dazu! :)
    Liebste Grüße Eva

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