Donnerstag, 10. April 2014

Geisterjäger im Interview - Teil 1

Die meisten unter uns verbinden mit Geisterjägern die "Ghostbusters" - das die Realität etwas anders aussieht sollte dennoch klar sein. Eine genaue Vorstellung davon was es überhaupt bedeutet ein echter Geisterjäger zu sein, hatte ich dennoch nicht ...
Zumindest bist jetzt, denn zum Themenmonat habe ich mich an die Experten gewendet und einfach ihnen meine Fragen gestellt! Das Team von Geisternet.com war so freundlich mir diese zu beantworten ...





1.        Wie muss man sich Eure Arbeit vorstellen?


Die Arbeit bei GeisterNet.com besteht aus Unmengen Recherche. Dies beinhaltet sowohl Stunden, Tage und Wochen im Internet, Bibliotheken und direkt vor Ort, an als Spukort deklarierten Lokalitäten.

2.       Wie entstand der Gedanke eine solche Seite ins Leben zu rufen?

2005 bemerkten wir, dass es im Internet zwar eine Menge Information zur Thematik gab aber schlecht bis nicht gebündelt und vor allem schlecht recherchiert. Dies brachte uns auf die Idee eine Sammlung ins Leben zu rufen die im Grunde alles beinhaltet was man darüber erfahren kann. Seit dem wächst die Seite permanent und ist ständig im Aufbau. Es ist also kein Projekt das bereits abgeschlossen ist, sondern eher eines das es nie sein wird.

3.  Ihr arbeitet eng mit den Ghosthunter Germany zusammen. Wie muss man sich diese Zusammenarbeit vorstellen?

Es ist mehr oder weniger so, dass sich hinter GeisterNet.com auch das komplette Team Ghosthunter Germany verbirgt. Ghosthunter Germany hat sich aus dem Kernteam von GeisterNet.com heraus gebildet. Durch den Umstand das es in Deutschland für Spukbetroffene keine ernstzunehmende Anlaufstelle, abgesehen von der parapsychologischen Beratungsstelle Freiburg gab, gründeten wir 2009 Ghosthunter Germany für die direkte Feldforschung und Hilfe für Betroffene.


4. Auf Geisternet.com finden sich neben Geschichten zu Geistern und ähnlichen Erscheinungen, auch Fotos. Das diese nicht unbedingt alle einen „wahren“ Geist zu zeigen scheinen ist deutlich. Wie seid Ihr an diese gelangt und gibt es eine Möglichkeit die Echtheit zu überprüfen?

Das meiste davon sind Leserzuschriften und altbekannte „Geisterfotos“. Bei den meisten kann man lediglich feststellen, dass es sich um keine nachträgliche Manipulation handelt. Dies
bedeutet aber nicht gleichzeitig, dass der vermeintliche Geist darauf echt sein muss. Hier kommen auch Effekte wie Pareidolie, optische Täuschungen usw. zum Tragen. Die Fotos wurden vorwiegend ihrer Sehenswürdigkeit ausgewählt. Das darauf wirklich Seelen jenseitiger Entitäten zu sehen sind ist und bleibt meist eine Glaubensfrage die jeder für sich selbst beantworten muss.

5.  Bei den vielen Geschichten die sich auf Eurer Seite tummeln, frage ich mich wie Ihr dabei vorgeht, wenn Euch jemand eine Geschichte erzählt. Werden alle Phänomene veröffentlicht oder habt Ihr ein Auswahlverfahren? Und spielt die Glaubwürdigkeit der Geschichten eine Rolle?

Eine gewisse Belegbarkeit der Vorkommnisse spielt auf alle Fälle die primäre Rolle. Es muss eine gewisse Kette von Ereignissen in Erscheinung treten das man von Spuk sprechen kann. Hierbei wäre aber zu bedenken das es außer der Theorie das Spuk gleich bedeutet das dieser von Geistern ausgelöst wird, es auch weitere Erklärungsmöglichkeiten gibt wie zum Beispiel die parapsychologische Hypothese, dass Spuk vom Mensch selbst ausgelöst werden könnte. Auf Geisternet.com befinden sich somit keine wilden Geschichten sondern gut Recherchierte Berichte zu Ereignissen mit untermauerten Fakten. Menschen die an uns herantreten haben ihre Geschichte auch tatsächlich so erlebt wie sie sie schildern. Man kann einem Menschen seine Wahrnehmung nicht absprechen.

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