Montag, 19. Mai 2014

Serienkiller - Albert Howard Fish


Kannibalismus und Perversion sind Wörter, die wir gerne mit Serienkillern in Verbindung bringen, einer der Vorreiter der Abscheulichkeiten in beiden Richtungen war kein geringerer, als Albert Howard Fish. Bereits in seiner Familiengeschichte zeigten sich einige geistige Störungen, die auch vor ihm keinen Halt machten. Bis zu seinem 11. Lebensjahr nässte er, wie viele andere Serientäter, ein und galt als „Problemkind“, das seine Emotionen selten kontrollieren konnte. Wozu er jedoch fähig werden sollte, ahnte eine lange Zeit niemand.
Nach der Problematischen Familiengeschichte und einer tragischen Laufbahn als Heimkind, heiratete er jung und wurde Vater von 6 Kindern. Die Ehe verlief jedoch alles andere als glücklich, seinen ersten Mord soll Fish nämlich begangen haben, nachdem seine Frau ihn das erste Mal verließ. Zudem soll er unter starken Halluzinationen gelitten haben, die von dem Gedanken der Sünde und der Läuterung durch Schmerz geprägt waren. Fishs großes Vorbild war Fritz Haarmann, er sammelte alles was er über sein vermeintliches Idol finden konnte. Kannibalismus erschien ihm so verlockend, dass er diesen an seinen späteren Opfern praktizierte.


Seine fragwürdige Karriere begann 1910 mit dem Mord an einem Homosexuellen in Wilmington. Trotz seiner Ehe hatte Fish homosexuelle Tendenzen, die er mit Hilfe der Morde unter Kontrolle zu bekommen versuchte. Auch seine Kinder sagten später aus, die ersten Veränderungen im Verhalten ihres Vaters zeigten sich, nachdem seine Frau ihn das erste Mal verließ. Schätzungen zufolge soll er mehr als 20 Morde begangen haben – die Quellen schwanken hier stark.
Seine Opfer stammten fast alle aus der untersten sozialen Schicht, meist kleine afroamerikanische Mädchen oder Homosexuelle. Er lockte sie in einen keller , wo er sie fesselte, vergewaltigte und tötete. Seine Opfer quälte er oft tagelang, bevor er sie ermordete und deren Fleisch verspeiste. Wie viele andere Serientäter geriet auch Fish immer wieder in das Visier der Polizei, konnte jedoch selten lange festgehalten werden. Überführt wurde er 1934, nachdem er der Mutter eines seiner Opfer einen seiner makaberen Briefe schrieb, in dem er detailliert die Ermordung ihrer 10-jährigen Tochter beschrieb und ihr seine Vorliebe für Menschenfleisch gestand.
Die Krankheit seines Geistes wurde während des Prozesses deutlich, als er neben vielen
anderen Perversionen gestand, Piqueur Akte - das Stechen von spitzen Gegenständen in den
eigenen Körper oder in den Körper von anderen, zum Erlangen sexueller Befriedigung – zu praktizieren. Fish hatte mindestens 29 Nadeln in seine Beckengegend eingeführt, während er sich selbst befriedigte. Trotz alledem entschied das Gericht, dads er zurechnungsfähig war und verurteilte ihn zu Tode.

Fish zeigte sich freudig über das Urteil, denn der Schauder des eigenen Todes sei der einzige, den er noch nicht auskosten durfte. Am 16. Januar 1936 wurde er auf dem elektrischen Stuhl hingerichtet.


Kommentare:

  1. Albert Fish. Er hat mich schon fasziniert als ich "Das schwarze Haus" las ( http://wetterschaf.blogspot.de/2013/07/buchrezension-stephen-king-peter-straub.html ). Habe auch ein wenig über ihn gestöbert und einiges herausgefunden, aber einiges ist mir hier auch neu und etwas eklig ist er schon :D

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