Freitag, 14. November 2014

Serienkiller : Die Blaubart Mörder


Das Märchen des Blaubartes  stammt von Charles Perrault.
Ein reicher Mann will ein hübsches Mädchen aus gutem Stande zur Frau nehmen. Er ist dem Mädchen jedoch sofort unheimlich, denn niemand weiß, was mit seinen vorherigen Ehefrauen geschehen ist. Dennoch findet die Hochzeit statt und schon kurz darauf  überreicht der Mann ihr einen Schlüsselbund. Sie darf sich frei im Hause bewegen, nur eine Kammer muss verschlossen bleiben.
Es kommt wie es kommen muss und das junge Mädchen sucht die verbotene Kammer auf. In der Kammer findet sie Blaubarts frühere Frauen ermordet vor.
Ursprung des grausamen Märchens war der Adlige Gilles de Rais. Im 15 Jahrhundert  galt dieser als brutaler Mörder und Kindesschänder, jedoch ging der Bezug dazu in den folgenden Jahrhunderten verloren. Inzwischen wird der Begriff des Blaubartes weltweit für Männer genutzt die sich ihrer Ehefrauen und Geliebten entledigen.
Die Motive hierfür sind selten von sexueller Natur, eher stehen Erbschaften und Versicherungen im Vordergrund.
Als einer der „echten“ Blaubärte gilt Johann Otto Hoch. Dieser verdiente sein Geld als Heiratsschwindler und suchte sich meist reiche Witwen. Zwischen 1895 und 1905 vergiftete er mindestens 15 seiner Ehefrauen mit Arsen.
Henri Désiré Landru war ebenfalls kein Kind von Traurigkeit.  Er schaltete oder antwortete auf Heiratsanzeigen um sich neue Opfer zu suchen. Diese wickelte er mit Liebesbriefen und kleinen Geschenken um den Finger. Mit fast 300 Frauen soll er in Kontakt getreten sein. Dabei ging er akribisch vor und legte Akten für alle Frauen an. Diese beinhalteten nicht nur die Liebesbriefe sondern auch die Daten seiner Morde.
Habgier ist das häufigste Motiv der Blaubärte. Die meisten werden nach einigen Morden gefasst.  


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen