Freitag, 7. November 2014

Serienkiller: Xitavhudzi, Elias


Das südafrikanische „Township“ ist bezeichnet für die Rassentrennungspolitik in Südafrika. Dort wurden zahlreiche Wohnsiedlungen für die schwarze, die farbige oder indische Bevölkerung eingerichtet. Die ständig wachsende Einwohnerzahl in Townships ist heute noch eines der größten Probleme des Landes und sorgt immer wieder für massive Agressionsentladungen. In den 50er Jahren war auch Elias Xitavhudzi ein Bewohner Townships.

Ihm werden mindestens 16 Morde angelastet. Die Quellen streiten sich ob er nur Frauen waren oder ob das Geschlecht weniger eine Rolle gespielt hat. In einem sind sich jedoch alle einige – all seine Opfer waren weiß.

Seine Morde wurden zu einer öffentlichen Sensation und brachten ihn den Spitznamen „Pangaman“ ein. Dies ging auf seine Mordwaffe zurück – eine Machete, die im Kreise der Einheimischen auch „Panga“ genannt wurde.  Mit dieser soll er seine Opfer nicht nur tötet sondern teilweise stark verstümmelt haben. Nach seiner Verurteilung wurde er zum Tode verurteilt und am 14. November 1960 erhängt.

Trotz seines Todes konnte Township noch immer nicht aufatmen. Vor seiner Tötung soll Xitavhudzi den Ort verflucht haben, doch es wird sicherlich nicht nur an ihm liegen, dass nach ihm noch mindestens 14 weitere Mörder mit ähnlichem Motiv ihr Unwesen trieben.







                                                

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