Mittwoch, 31. Dezember 2014

HansVurst


Die wundervollen Menschen von HansVurst haben mir ein ganz besonderes Geschenk zu Weihnachten bereitet ... Was genau könnt Ihr Euch im Video ansehen - ich werde mich für dieses Jahr verabschieden und freue mich auf das Neue!

Euch einen wundervollen Rutsch!

Dienstag, 30. Dezember 2014

Vegan - Vor- und Nachteile

Da das Thema Euch noch immer brennend zu interessieren scheint und immer mehr Stoff für Diskussionen liefert, dachte ich mir ich stelle eine kleine Liste zusammen. Natürlich dürft Ihr diese gerne ergänzen. 


Vorteile

Nachteile


    Bewusstere Aufnahme der Nahrung


Bei Unwissenheit stark einseitige Ernährung



                  Nichtunterstützung der                   Massentierhaltung



           Eingeschränkte Vielfalt


           Tierleben werden verschont


          Verstärkte Soja Produktion in der Wirtschaft

           


Hülsenfrüchte, Getreide und saisonales Obst und Gemüse sind nicht günstig doch günstiger als „gutes“ Bio-Fleisch


           Massive Geldeinbusen in der Wirtschaft – langsame Umgewöhnung notwendig

         Ev. Mangel an zu wenig geeigneten Boden für die erhöhte Menge an Getreide, Obst und Gemüse und deren Transportmöglichkeiten

Sonntag, 28. Dezember 2014

Little bloody Sunshine - 10.


Mit schweren Gliedern erwachte er aus seinem Trip und brauchte einige Minuten um zu verstehen, dass es wieder nur ein Traum gewesen war. Sein Zeitgefühl ließ ihn wieder im Stich, er konnte nicht sagen ob es schon der nächste Tag oder die nächste Woche war. Das Gras linderte zwar die Schmerzen und sorgte für halbwegs schöne Träume, doch es schien seinen Verstand auch immer weiter zu lähmen. Immer wenn er glaubte er hätte einen Moment der Klarheit tauchten die Schmerzen wieder auf und Hage besorgte ihm Nachschub.
Entweder ich habe das Zaubermittel gefunden um die Zeit hier zu überstehen oder ich bringe mich endgültig um. So oder so, besser ich habe Sunshine dabei vor Augen als Hulio.
Blinzelnd stand er auf und betrachtete er sich im Spiegel. „Verdammt …“, stieß er aus und trat dichter an den Spiegel heran. Es dauerte etwas bis er verstand das er tatsächlich sich selbst in die Augen blickte. Anscheinend hatte er seine Körperpflege etwas vernachlässigt.
Seine Haare hingen ihm über die Stirn und der Vollbart hatte ein seltsames Eigenleben entwickelt. Vier Monate ohne sich die Haare zu schneiden zu lassen, oder sich zu rasieren, war eindeutig zu lang. Der Pony hing ihm in die Augen, als ihm wieder aufging warum er das Gemeinschaftsbad so lange gemieden hatte. Leicht unsicher schüttelte er den Kopf. Seine Haare flogen hin und her. Es war seltsam, nahezu beängstigend. Als er sich umdrehte erschrak er etwas.
„Alter!“ stieß er aus. „Du hast mich erschreckt!“
Hage lachte leise. „Bist du immer noch nicht klar im Kopf?“ fragte er neckend. Frank rang sich ein Grinsen ab. „Klarer als sonst würde ich sagen“, antwortete er und legte sich wieder ins Bett. Die blauen Flecken, waren zum größten Teil verschwunden, aber einige Narben würde er noch nach Jahren sehen.
NICHT DRÜBER NACHDENKEN!
Je mehr du darüber nachdenkst umso schlimmer wird es und es wäre schön wenn du mal wieder für einen längeren Zeitraum klar bleibst.

Freitag, 26. Dezember 2014

Darum vegan ...

Menschen die vegan Leben haben sich aus den verschiedensten Gründen dafür entschieden. Wer, wie, was und warum möchte ich etwas näher beleuchten und habe mir einen Vorzeige-Veganer heraus gesucht dem ich meinen Fragen stellt ...


Name: Crza MäcCrust

Alter: 26 
Beruf: Musiker 
vegan seit: 3 Jahren


Warum hast Du dich dafür entschieden vegan zu leben?

Ich mag die Industrielle Massentierhaltung nicht und hoffe dadurch einen Beitrag zu ihrer Vernichtung zu leisten. Außerdem konnte ich dank meiner Freunde feststellen wie unglaublich lecker veganes Essen ist und wie gut es mir und meinem Körper tut. 

Wann bist Du das erste mal mit Veganismus in Berührung gekommen?

Durch meine Ex-Freundin, sie lebte bereits vegetarisch und konnte mir somit zeigen was diese Form der Ernährung alles zu bieten hat. Leider zeigte sie dabei wie die meisten großen Missionarischen Aufwand, auf den ich mit der üblichen Intoleranz reagierte. Vegetarisches Essen kannte ich damals zwar, konnte mir jedoch wie viele im ersten Moment nicht vorstellen jemals ohne Fleisch zu leben. Nachdem ich mir jedoch bewusst wurde, was jedes Stück Fleisch im einzelnen bedeutet konnte ich mir wiederum nicht vorstellen jemals wieder welches zu essen. Nachdem ich mich richtig mit dem Thema der Industriellen Ausbeutung der Tiere beschäftigt hatte, kam mir ein rein vegetarisches Leben schlicht zu halbherzig vor. Ganz oder gar nicht ...

Montag, 22. Dezember 2014

Interview mit HansVurst

In den weiten der Online Welt bin ich über einen ganz besonderen Shop gestolpert, der sich sofort zu meiner Top-10-Liste meiner Lieblingsläden gesellen konnte : 


Umso mehr freute ich mich auf dieses Interview und die daraus entstandene Zusammenarbeit, von der ich Euch bald noch mehr berichten werde. 

Interview:



Während auf der einen Seite immer mehr Menschen immer mehr konsumieren, geht der Trend auf der anderen Seite in das andere Extrem. Fair, ökologisch Vertretbar und Tierschutz stehen im Vordergrund. Ihr Online Shop ist ein Teil dieser Bewegung. Wie kam es zu der Idee eines solchen Shops? Hat Ihre persönliche Haltung etwas damit zu tun oder war es schlicht eine Marktlücke?

HansVurst – fair Fashion ist und war von Anfang an eine sehr idealistische Unternehmung. Mit wenig Kapital, viel Mut und großer Unterstützung aus der veganen Szene, begannen Frauke (die Mitgründerin) und ich ein Unternehmen aufzubauen, das nicht nur vegane Artikel anbietet, sondern in sämtlichen Wertschöpfungsprozessen auf das Wohl von Tier, Mensch und Natur achtet. Das bedeutet auch, dass nicht nur Frauke und ich Veganer sind, sondern ebenso als Teil unseres Konzepts etwa unsere Steuerberatung, das Graphikdesign und  die Unternehmensberatung von HansVurst – fair Fashion von veganen Menschen geleistet wird. Als Unternehmen bieten wir so ein sehr umfassendes Konzept von Veganismus. Klar sind beispielsweise auch unsere Aufkleber vegan! Doch auch wenn der Veganismus der klare Eckpfeiler von HansVurst ist, sind uns ebenso ökologische und soziale Fragen wichtig. Deswegen wurde HansVurst – fair Fashion als ein Social Business konzipiert. Wir setzen uns für faire Produktions- und Handelsbeziehungen ein, setzen konsequent auf ökologische und upgecycelte Materialien und versuchen mit Informationsmaterialien und Kooperationen die vegane Idee voranzubringen. Innerhalb dieser politischen, sozialen und ökologischen Ideen und Bewegungen liegt auch der geistige Ursprung von HansVurst – fair Fashion. Ich und Frauke lebten 2012 in Kapstadt, Südafrika, und durften dort die wunderbaren Menschen von G-MO footwear kennenlernen. Wir waren von den Menschen und den handgefertigten Schuhen so tief beeindruckt, dass schnell die Idee aufkam diese Schuhe auch in Europa anzubieten. Gleichzeitig sahen wir in dieser Kooperation aber auch die Möglichkeit eine Handelsbeziehung auf Augenhöhe aufzubauen, die auf Fairness und Freundschaft beruht. G-MO steht für ökologische Materialien, höchste Qualität und faire Löhne, was in einem Land wie Südafrika, in dem leider nach wie vor eine krasse soziale Ungleichheit herrscht, natürlich besonders wichtig ist. Knapp ein Jahr nach unserer Rückkehr fingen wir Anfang 2013 an HansVurst – fair Fashion aufzubauen. Inzwischen sind einige weitere europäische und deutsche Anbieter hinzugekommen. HansVurst ist seitdem permanent in der Weiterentwicklung. Die Vorschläge und Wünsche unsere Kunden, neue Ideen und Möglichkeiten  sind dabei immer wieder Inspiration. 

Freitag, 19. Dezember 2014

Vegan: Irgendwie ein Teil von mir




Ich hatte in meinem Leben immer wieder Phasen in denen ich aufhörte Fleisch zu essen. Die Tiere taten mir leid – dank der Tatsache das ich zu meiner Teenagerzeit auf ein Dorf ziehen musste, war mir durch aus klar was mit den Tieren geschieht, bevor sie auf dem Teller landeten.  Allerdings stand ich ziemlich alleine da und auch die Auswahl von vegetarischen Produkten die nicht nach Fuß schmeckten war noch nicht sehr ausgereift.
Ich hielt dem gesellschaftlichen Druck innerhalb des Freundeskreises und der Familie nicht sehr lange Stand und hangelte mich über Fisch und Würstchen wieder zurück zum Schweinebraten. Dieses Spielchen ging einige Jahre, irgendwie schaffte ich es immer den Gedanken an Massentierhaltung zu verdrängen. Ich schaffte mir eine eigene Form der Ethik und beschloss nur noch die Tiere zu essen, die ich auch selbst töten konnte – auf einem Bauernhof kommt man kaum darum herum.
Mir wurde permanent eingeredet Fleischkonsum sei normal, gesund und notwendig. Mit dem Bruch mit meiner Familie und der Trennung meines Ex-Freundes jedoch kam alles wieder anders. Ich konnte kaum noch schlafen, wenn ich daran dachte was eigentlich auf dieser Welt los ist. Der Geruch von Fleisch machte mich wahnsinnig, brachte mich sogar fast bis zum brechen, während andere fröhlich aßen.
Ich nahm mir nicht vor kein Fleisch mehr zu essen, ich konnte es einfach nicht. Eine Weile war Fisch mein „Ersatz“, doch auch den hörte ich irgendwann auf meinem Teller schreien. So hangelte ich mich Schritt für Schritt zum Vegetarischen. Dabei lernte ich eine ganze Menge, über mich, über Ernährung und über Menschen die versuchen diese Welt etwas besser zu machen.

Mittwoch, 17. Dezember 2014

Kurzgeschichte - Fischers Fritze fischt


„Zuerst wird der Wurm auf dem Haken befestigt …“
Er hielt den Angelhaken in die Luft und das kalte Metall leuchtete in der Sonne auf. Eine Gänsehaut breitete sich auf ihrer Haut aus, während sie die scharfe, nach innen gerichtete Spitze betrachtete. Der kleine Widerhaken war kaum zu erkennen, doch der Fisch würde ihn gewiss spüren, wenn er nach dem Wurm schnappte. Sie schüttelte sich angewidert und verzog das Gesicht, als wäre sie es, die diesen Hacken schlucken musste.
„Wir spießen also erst den Wurm auf, damit sich dann der Fisch an dem Haken aufhängt?“
Er sah sie mit grimmigen Gesicht an, ohne auf das Verzweifelte Winden des Wurmes zu achten, der immer wieder versuchte den groben Händen und dem spitzen Angelhaken zu entkommen. Der Wurm hatte weder ein Gesicht, noch konnte er ein hörbares Geräusch von sich geben und doch hatte sie das Gefühl, er würde so laut nach Hilfe rufen, dass es die Vögel in den Bäumen wachrüttelte. Doch alles blieb stumm.
„Einen Fisch fängt man am besten mit einem lebenden Köder.“
Die Grillen zirpten friedlich im Schilf und die frühe Morgensonne ließ das Wasser des Sees golden aufleuchten. Der schwache Nebel des Morgens hatte sich noch nicht komplett verzogen, sondern schien den See und alles um ihn herum einzurahmen wie das Bild eines Malers. Der Ort war so friedlich, dass es kaum zu glauben war, dass hier gleich ein Mord geschehen sollte. Sie zuckte zusammen, als der Wurm in der Mitte aufgespießt wurde. Übelkeit stieg in ihr hoch und sie zwang sich wegzusehen. Der Wurm wand sich noch immer, als würde er seinem längst beschlossenen Schicksal doch noch entkommen können.
Er warf den Haken ins Wasser, ohne auf ihre Blässe zu achten und fuhr sich durch das lichter werdende Haar. „Was passiert jetzt?“, fragte sie kleinlaut, denn sie kannte die Antwort bereits.
„Wir warten, dass ein Fisch anbeißt.“
„Du meinst, dass er sich selbst aufspießt.“
„Wir haben genauso Hunger wie der Fisch“, entgegnete er ernst.
„Aber wir werden nicht geködert und aufgespießt“, hauchte sie mehr zu sich selbst und blickte fast schon ängstlich zu der Angelschnur die wie ein böses Omen im stillen See trieb. Die Angel zerstörte das Bild des Friedens und verwandelte es in einen bizarren Kampf ums Überleben.
„Was passiert, wenn einer angebissen hat?“
„Wir ziehen den Fisch aus dem Wasser, legen ihn auf das feuchte Tuch und schlagen ihn einmal auf den Kopf um ihn zu betäuben“, erklärte er gelassen, als wäre das Leben, über dessen Ende er sprach nichts wert. „Wenn er betäubt ist stechen wir ihm ins Herz damit er ausbluten kann …“

Montag, 15. Dezember 2014

Gastpost - Henning vom "kleinen roten Politblog"


http://letsbefaulous.blogspot.de/

Vegan leben hilft Armut und Hunger zu bekämpfen

Eine These, auf die die meisten Menschen wohl er nicht kommen würden, geschweige denn ihr zu stimmen. 
Doch so verrückt es klingt stimmt es auch! 

Wenn du mal in dich gehst und mal reflektierst warum du oder andere sich entschieden haben vegan zu leben,
dann wirst du unweigerlich auf a) mir tuen die Tiere leid und unser Fleischkonsum ist unethisch oder b) und
das ist der Grund für ca. 80% der in Deutschland vegan Lebenden, es ist dir einfach zu ungesund tierische 
Produkte zu essen. Was hat also Veganismus nun genau mit Armut und Hunger zu tun, es scheint doch eher wie
eine Frage des persönlichen Lebensstils?

Sonntag, 14. Dezember 2014

Little bloody Sunshine - Kapitel 9

9.

Sie stand im Regen, nass und frierend. Nur mit einem kurzen Rock und einem T-Shirt bekleidet. Ihr rotes Haar wirkte durch den Regen fast schwarz, das Make-Up war verschmiert und lief ihr wie schwarze Tränen die Wangen herunter. Es sah fast so aus als hätten sie geweint. Vielleicht hatte sie das auch. Er konnte seinen Blick nicht von ihr abwenden. Seit mindestens einer halben Stunde starrte er sie schon an. Er blickte kurz auf seine Uhr, seit genau 35 Minuten.

Seit wann verschwendest du deine Zeit damit kleine Mädchen im Regen anzustarren? Es wird schon seine Gründe haben das sie dort wartet. Vielleicht kommt jeden Moment ihr Freund um die Ecke. Oder ihr Vater. Sie sieht jung genug aus, damit ein Vater sich noch Sorgen um sie macht.

Das Mädchen schlang die Arme eng um ihren Körper, um nicht so stark zu zittern. Wieder musste er auf seine Armbanduhr blicken.

Egal auf wen sie wartet, wenn er in den nächsten zehn Minuten nicht kommt, holt sie sich eine Lungenentzündung. Wer lässt ein Mädchen einfach im Regen stehen?

Ihre Schuhe schienen das Wasser aufzusaugen und um ihre Füße herum hatten sich Pfützen gebildet. Die Wärme der Bar und die Kühle seines Bieres erschienen ihm ironisch zu diesem Gegensatz.

Was soll´s? Entweder ich starre sie weiter an oder ich gehe zu ihr. Sie sollte in dieser Gegend nicht zu lange alleine sein, ich bin sicher nicht der Einzige der sie gesehen hat.

Montag, 8. Dezember 2014

Gastpost - Ein Gedicht

VEGAN
V-iele fragen mich: V-egan? Lohnt das sich? V-iel könnte ich ja nicht essen! V-ierkäse, Hamburger und Eis könnte ich schließlich vergessen!
http://letsbefaulous.blogspot.de/
E-ine Antwort gebe ich nur: E-rlebe einen Monat vegan pur! E-rsichtlich wird die Nahrungsvielfalt. E-insicht bekommst du in die Tiergewalt.
G-lückliche Tiere leben in Freiheit! G-enuss hast du in jeder Gelegenheit. G-esundheit kannst du essen. G-ewichtsprobleme wirst du vergessen.
A-ndere sprechen von Verzicht. A-ber dieses Gefühl habe ich nicht. A-lle Gerichte gehen vegan! A-lles gibts es von Pudding bis Parmesan.
N-icht zu vergessen, N-achhaltigkeit beim veganen Essen! N-iedriger ökologischer Fußabdruck! N-a los, gib dir einen Ruck!

Diana

Vegan nachhaltig genügsam leben

Sonntag, 7. Dezember 2014

Little bloody Sunshine - 8.



Hage grummelte böse vor sich hin. Noch im Halbschlaf gab Frank ein Stöhnen von sich.

Ich habe geschlafen?

Eine Woge des Glücks durchfuhr ihn und seinen Körper. Er riss die Augen auf und wollte aufstehen, doch Hage drückte ihn wieder runter.
„Bleib bloß liegen“, schnaubte er. „Es sei denn du möchtest unbedingt schreckliche Schmerzen zum Frühstück haben.“
Frank blinzelte. Die Woge des Glücks war fort und die Erinnerungen setzten langsam ein. Keine sehr angenehme Erinnerung.
„Kein Traum“, murmelte er enttäuscht. Der Große schüttelte den Kopf und wirkte zum ersten Mal wirklich menschlich. Auf seinem sonst so harten Gesicht zeichneten sich weiche Züge ab, die Frank vorher nicht aufgefallen waren. Jedoch war er sich nicht sicher, ob dies ein gutes oder ein schlechtes Zeichen war. „Leider nicht mein Junge“, sagte sein Zellengenosse mit bitterem Unterton. Er sah ihn mit einem besorgten Blick an, den Frank noch nie bei ihm gesehen hatte.
„Aber du hattest schon fast Glück. Hulio hat dich schwer am Kopf getroffen, die meiste Zeit warst du weggetreten ...“
Frank blickte wehleidig zu ihm auf. Je mehr er zu sich kam und so mehr spürte er die Schmerzen, vor denen Hage ihn gewarnt hatte. Der brennende Schmerz in seinem Eingeweiden war am stärksten und breitete sich bis in seinen Nacken aus. Jedes noch so kleine Anspannen seiner Muskeln schien frisches Feuer durch seinen Körper zu schicken. Er drehte den Kopf etwas. Er hatte keine Ahnung wie er hergekommen war, aber er konnte sich vorstellen, dass Hage ihn getragen hatte.

Aber warum hat er das getan? Jeder andere hätte mich liegen gelassen, bis die Wärter mich gefunden hätten. Vielleicht habe ich ihn wirklich falsch eingeschätzt.

Donnerstag, 4. Dezember 2014

Vegan: Was ist denn nun wirklich mit dem Vitamin B12?


In der Ernährung gibt es einige Fragen, die einfach immer wieder auftauchen. Als ich begonnen habe, mich mit dem Thema Veganismus auseinanderzusetzen, kam mir die Frage mit dem Vitamin B12 natürlich auch unter – damals musste ich jedoch zugeben, dass ich nicht alle Fakten dazu klären konnte. Das möchte ich nun nachholen.

Was ist Vitamin B12?

Vitamin B12 ist wichtig für unsere Zellteilung, Blutbildung und der Funktion des Nervensystems. Es kommt in der Natur - vor allem in Mikroorganismen – vor, die in Bakterien und Algen entstehen, z.B. im Verdauungstrakt von Menschen und Tieren.

Worin ist Vitamin B12 enthalten?

Dienstag, 2. Dezember 2014

Interview mit Oh-Sophia


Sophia ist nicht nur eine kreative und bunte Berlinerin aus dem Bilderbuch – sondern auch eine ganz besondere vegane Köchin, die sich mit ihrem Blog und dem neuen Kochbuch nicht nur in mein Herz gebrannt hat. Heute darf ich ihr einige Fragen stellen die mich schon lange beschäftigen.

1.                  Du bist schon seit einiger Zeit mit Deinem veganen Koch-Blog erfolgreich und lieferst immer wieder neuen Rezeptideen – doch seit diesem Jahr scheinst Du regelrecht vor Tatendrang und Kreativität zu explodieren! Was hat sich neben Deinem Kochbuch (auf das ich gleich noch einmal zu sprechen komme) und den vielen Dinner-Events noch getan?


Ach, es tut sich ganz viel. Mir wird so schnell nicht langweilig. Lustig, dass du das sagst – vor einem Jahr habe ich meinen DJ-Job an den Haken gehängt um noch mehr Zeit fürs Kochen zu haben, gut möglich dass man das gemerkt hat...
In Moment plane ich Schürzen drucken zu lassen mit Illustrationen, die die tolle Zeichnerin Anna Kohlweis gemacht hat, die auch für die tollen Bilder in meinem Buch verantwortlich ist. Ich versuche immer dazu zu lernen, wenn ich nicht grade selbst Dinner veranstalte oder Rezepte entwickle, bilde ich mich weiter, denn vor allem in der Küche lernt man nie aus!
Im nächsten Monat mache ich einen veganen Pâtisserie-Kurs und ein Praktikum in einer Bäckerei, ich bin schon gespannt! Des weiteren gibt es noch ein paar Pläne, die noch etwas geheim sind und auch als Veganer gilt „Über ungelegte Eier spricht man nicht!“

2.                  Dein Kochbuch „Sophias vegane Welt“ ist seit dem 15. September endlich zu haben und steht auch schon auf meiner Wunschliste. Was können Deine Leser erwarten?

Ich will die Leser inspirieren und motivieren wieder mehr mit Essen zu spielen, sich Zeit fürs Kochen zu nehmen und mit Leichtigkeit und Spass und vor allem ohne Angst an den Herd zu gehen. Jeder macht Fehler und es stimmt einfach: Du bist was du isst! Wohlbefinden fängt auf dem Teller an! Das Buch ist ein Bilder- und Lesebuch, das ich nicht nur Veganern empfehlen würde sondern allen großen und kleinen Menschen, die gerne kochen oder gerne mehr kochen würden...

Montag, 1. Dezember 2014

Vegan – Der Themen Monat





Meinen Langzeitlesern ist sicherlich aufgefallen das ich verstärkt mit dem Thema Veganismus experimentiere und dieses auch immer wieder in Verbindung mit dem Tierschutz aufgreife. Da ich in Sachen Aufklärung nicht alleine bin, dachte ich mir es ist an der Zeit nicht nur den düsteren Themen einen Themen Monat zu bieten sondern auch diesem.
Herzlich Willkommen zum Themen Monat Veganismus.
Es erwarten Euch viele spannende Interviews, Fotostrecken, Kurzgeschichten und natürlich die Auslosung des Gewinnspieles.
Alles wird natürlich nicht verraten, aber ich kann Euch versprechen, dass dieser Monat nicht nur etwas für eingefleischte Veganer ist!

Damit genug der langen Vorreden, ich freue mich auf morgen …