Freitag, 13. Februar 2015

Wie wir in 10 Schritten die Welt retten!



Unsere Welt ist eigentlich großartig – voller kleiner Wunder, unglaublicher Naturspektakel und atemberaubender Schönheit. Es gibt nur ein kleines Problem: Wir nutzen die Natur und unsere Umwelt zu sehr aus. Das bleibt natürlich auf Dauer nicht unbemerkt und die Folgen unseres Handelns werden immer deutlicher. Noch ist es allerdings nicht zu spät um unsere Welt wieder in die richtige Richtung zu lenken!


1.                  Aufklärung ist der erste Schritt

Wir können nur Dinge verändern, wenn wir auch wissen was schief läuft. Sich selbst etwas zu informieren ist ein Schritt, andere Menschen darüber aufzuklären der Nächste. Nicht jeder muss einen Blog führen oder auf den verschiedenen sozialen Netzwerken seine Freunde mit Links zu spamen. Allerdings kann man in seinem Freundeskreis oder der Familie durchaus Verbesserungsvorschläge einbringen und damit manchmal mehr bewirken als man denkt.

2.                  Durchschaue die Zusammenhänge

In unserer Zeit ist es gar nicht so einfach alle Zusammenhänge unserer Wirtschaft zu durchschauen. Das uns antrainierte Konsumverhalten sorgt dafür, dass wir weniger Fragen stellen, genau das ist jedoch auch das Problem. Es hilft, wenn man sich über die grundlegenden Dinge informiert und die Zusammenhänge dahinter nachvollzieht. Zum Beispiel kann ein T-Shirt von H&M nur so günstig sein, wenn in der Herstellung entsprechend gehandelt wird. Man kann nicht erwarten, dass die Materialien nicht mit chemischen Stoffen in Berührung gekommen sind oder die Arbeiterinnen einen angemessenen Lohn und Arbeitsbedingungen haben. Noch immer kommen viele Dinge aus dem asiatischen Raum und dieser ist, wie wir wissen, noch immer „führend“, wenn es um die Verschmutzung unserer Umwelt geht.
Hat man erst verstanden wie diese Dinge ineinander übergreifen, kann man entsprechend darauf reagieren.


3.                  Fange vor deiner Haustür an!

Etwas Gutes zu tun bedeutet nicht, dass man in ein ärmeres Land gehen muss. Ganz im Gegenteil. Wenn jeder den Schmutz vor seiner eigenen Haustür zusammen kehrt, ist bereits ein großes Stück geschafft! Sieh dir deine eigene Umgebung einmal genau an und überleg dir was du verbessern könntest.
Sei es in deiner WG, in deinem Haus oder der Nachbarschaft. Die kleinen Dinge machen die Summe aus.

4.                  Mülltrennung

Eine Sache, die scheinbar so einfach klingt, die jedoch die meisten Menschen noch immer nicht zu 100% beherrschen. Den Müll zu trennen ist nichts, was viel Zeit in Anspruch nimmt und was wirklich jeder von uns tun kann, ohne sich selbst einzuschränken.

5.                  Müllvermeidung

Nicht ohne Grund schwimmt eine gigantische Müllinsel in unserem Ozean herum: alles, was wir kaufen, verursacht Müll. Doch auch hier kann man mit einigen kleinen Dingen bereits viel tun. Eine der einfachsten Sachen ist das Vermeiden von Coffee to go-Bechern, denn diese gibt es auch in wiederverwendbaren Bechern. Das hat gleich drei Vorteile: Man vermeidet Müll, der Kaffee bleibt länger warm UND viele Geschäfte geben inzwischen sogar Rabatt!
Auch beim Einkaufen kann man es leicht vermeiden, sich immer wieder Einkaufstüten zu kaufen. Hübsche Beutel sind ohnehin angesagt und bringen auch den Einkauf sicher nach Hause. Auch hier tut man nicht nur etwas Gutes, sondern spart dabei auch noch Geld.

6.                  Weniger Fleisch für mehr Leben!

Die Fleischindustrie ist einer der größten Umweltsünder und auch einer der größten ethischen Sünder. Auch wenn „Massentierhaltung“ ein schwammiger Begriff ist, so ist es doch Fakt, dass der Überkonsum von Fleisch nicht nur gesundheitliche Folgen hat, sondern auch unsere Welt stark negativ beeinflusst.
Gesundheitlich betrachtet sollte man ohnehin nicht mehr als einmal die Woche Fleisch essen. Natürlich muss nicht jeder gleich Vegetarier oder Veganer werden, jedoch sollte man sich kritisch mit diesem Thema auseinander setzen. Damit dieser gigantische Konsum gewährleistet werden kann, wird nicht nur keine Rücksicht auf das Tierleid genommen, sondern auch mit Antibiotika nachgeholfen.
Wenn man Fleisch konsumiert, sollte dies in einem entsprechenden Rahmen geschehen und möglichst so, dass nicht Konzerne unterstützt werden, die weder auf Umwelt noch auf Tierleid und Gesundheit achten.

7.                  Wähle dein Fortbewegungsmittel richtig!

Auto, Bahn oder doch Fahrrad?
Der Geldbeutel und auch die Umwelt werden sich bedanken, wenn man sich nur etwas mehr damit auseinandersetzt. Wohnt man mitten in der Stadt, ist es zum Beispiel wenig sinnvoll, immer mit dem Auto zu fahren. Alleine die Parkplatzsuche dauert dann meist länger als die eigentliche Fahrt.

8.                  Haustiere gerne – aber richtig.

Auch das Thema Haustiere muss näher betrachtet werden. Neben den Standardfragen ob man genügend Platz und Zeit für einen tierischen Begleiter hat, sollte man auch immer darauf achten, was man unterstützt, wenn man ein Haustier z.B. aus dem Laden kauft.
Fakt ist, dass jährlich mehr Tiere gezüchtet werden, als verkauft – und fast die Hälfte der gekauften Tiere landen anschließend im Tierheim oder werden illegal getötet. Tiere aus dem Heim zu holen kann viele Vorteile haben, auch Tierkinder werden dort vermittelt und suchen ein liebevolles Zuhause.
Hat man erst einen tierischen Freund im Haus, sollte man auch auf das Futtermittel achten. Die meisten großen Konzerne versetzen das Futter mit Suchtstoffen, Chemikalien und Zucker – alles Dinge, die dem Tier nicht gut tun. Außerdem werden noch immer Tierversuche von den großen Herstellern durchgeführt – entgegen den meisten Meinungen sind das jedoch keine Verkostungsproben, sondern die Tiere werden nach dem Konsum des Futters aufgeschnitten, um z.B. die Veränderungen des Magen-Darmtraktes zu untersuchen.
Tierfreunde sollten sich einig sein, dass ein solcher Umgang mit unseren geliebten Vierbeinern nicht toleriert werden sollte.


9.                  Sich aktiv einsetzen

Es gibt durchaus Wege sich aktiv für die Umwelt einzusetzen. Demos sind eine Möglichkeit Farbe zu bekennen, doch nicht jeder muss sich an einen Baum ketten um auch etwas zu erreichen. Die Sozialen Netzwerke sind voller Petitionen, die man ohne viel Aufwand unterstützen kann. Hier sollte man sich jedoch im Vorfeld genau informieren was man unterstützt – ebenso sieht es bei Geldspenden oder dem Beitreten in entsprechenden Organisationen aus.
                            
10.              Nie den Mut verlieren!


Jeder hat diesen Satz schon einmal gehört: Ein Einzelner kann ohnehin nichts erreichen. Ganz so stimmt das jedoch nicht, denn aus einem werden viele und wenn wir zusammenhalten, schaffen wir es auch, die Welt zu retten.

Kommentare:

  1. Toller Artikel, danke für den schönen Beitrag :)
    Wir freuen uns darüber!

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  2. Die Sache mit den To Go Bechern gibt mir zu denken. Danke für den Hinweis :)

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