Dienstag, 31. März 2015

Gewinnspiel Auslosung

Ihr erinnert Euch? Das Thema meines Gewinnspieles war: "Die nackte Wahrheit".

Ich möchte gar nicht viel dazu sagen, sondern lege direkt mit der Platzierung los: 

1. Platz 

Eva

Über das Bild: Das Bild verkörpert für mich die nackte Wahrheit, da Homosexualität in unserer Gesellschaft immer noch ein sehr "schwieriges" Thema ist und definitiv mehr Toleranz bekommen sollte. Es ist also wichtig den Leuten immer wieder die "Wahrheit" auf die Nase zu binden und sie zu konfrontieren! Außerdem zeigt das Bild durch das blaue Auge und den verschmierten Lippenstift, wie schlecht Menschen mit der Wahrheit umgehen können. Daher die offen gelegte - nackte - Wahrheit über Homosexualität in einem Bild. 
2. Platz 

Lili 

Über das Bild: Also für mich verkörpert es das Thema, weil es alles zeigt also auch die "Makel" eines Menschen. Obwohl ich das gerade so interessant finde.


Buchempfehlungen Video

Ich habe es mir ja fest vorgenommen ...
Mehr Videos auf Youtube! Langsam bekomme ich das auch auf die Reihe ...
Wir wissen ja das ich nicht unbedingt die schnellste bin, aber so langsam hab ich den Dreh dann doch raus. Dieses Mal geht es um meine persönlichen Buchempfehlungen für Euch!

Es ist erst mein drittes Video, daher bin ich für Kritik natürlich immer offen! Den Ton habe ich zumindest besser hinbekommen, als beim letzten Mal - das ist doch schon mal was! 


Montag, 30. März 2015

Unverhofft kommt oft ...

Bei all dem Pech der letzten Tage - ach was rede ich, der letzten Jahre - kam wieder ein kleiner Lichtblick, dieses Mal in Form von einer Büchersendung.
Woher sie kommt konnte ich bisher nicht ermitteln, der oder diejenige muss mich jedoch gut kennen, wenn sie wusste das genau diese Bücher noch meiner Serienkiller-Sammlung fehlten ...


Ich habe also endlich mal wieder etwas zum lesen ...
Dankeschön ;) Auch wenn ich noch immer nicht weiß, wem ich danken muss!

Sonntag, 29. März 2015

Bloggerbattle : Körperkult



Und wieder ein Thema bei dem ich nicht so recht wusste, wie ich es in eine Kurzgeschichte packen soll.  Eigentlich ein ziemlich tolles Thema, bei all meinen Tätowierungen wäre ein Bilder-Post wesentlich einfacher gewesen. Aber einfach ist eben nicht mein Ding. Also habe ich mich auch dieses Mal einfach hingesetzt und drauflos  geschrieben …
Mir selbst gefällt es gar nicht, aber aus Zeitmangel den ich in der nächsten Woche erklären werde, habe ich es auch nicht geschafft noch etwas anderes hin zu bekommen. Was muss, dass muss!

Schönheitssucht

Ich stehe nackt vor dem Spiegel und betrachte meinen Körper. Das beißende, grelle Licht lässt keinen Makel ungesehen.  Der Bauch ist zwar flach, könnte jedoch noch etwas flacher sein – vielleicht auch etwas durchtrainierter. Ich mache einen Schritt auf den Spiegel zu und betrachte diese Problemzone genauer. Dabei kneife ich die Augen etwas zusammen und mir fällt sofort das nächste Problem auf. Die kleinen Fältchen an meinen Augen.

Mittwoch, 25. März 2015

Dienstag, 24. März 2015

Briefkeks - Die Bestellung

Einige von Euch haben ja sicherlich das Interview mit den tollen Menschen von Briefkeks gelesen. Heute zeige ich Euch einmal was ich mir danach bestellt habe:



ArtikelArtikelnummerMengeZwischensumme
Glutenfreies Himbeergebäck von SchneeKoppeKG-20000512,49 €
Schoko Spritzkekse von BonvitaKG-20001113,59 €
Champagner Trüffel von Booja-BoojaSCH-30003912,44 €
Rice Milk Schokoladen-Kuvertüre mit Heidelbeeren von BonvitaSCH-30001212,89 €
Reisschokoladen-Kuvertüre mit Bananenchips von Moo FreeSCH-30003013,69 €
Cleo's Erdnussbutter - Schokoladen Cups von GoMaxGo FoodsSS-400011512,20 €
Snap Schokoriegel mit knusprigem Reis von GoMaxGoSS-400001612,44 €
Reis Snack Mandel von Rice&RiceSS-40000710,89 €
Reis Snack Haselnuss von Rice&RiceSS-40000510,89 €

Das nur einmal zum Überblick - Bestellt habe ich Montag. Die Lieferung kam dann am Freitag. 

Wie lecker die einzelnen Sachen waren, werde ich Euch dann noch einmal verraten wenn ich alles aufgefuttert habe!

Montag, 23. März 2015

Angepasst mit Selbsthass

„Man muss sich eben anpassen, wenn man etwas werden will“, sagen sie mir immer und immer wieder und lösen damit den Brechreiz aus, den ich schon solange zurück halte. Ich habe keine Lust, mich anzupassen, denn ehrlich gesagt habe ich das bereits versucht und es endete damit, dass ich mich selbst nur noch mehr gehasst habe.


Glücklich wird man durch Anpassung jedenfalls nicht. Und wenn man sich nun anpasst „um etwas zu erreichen“, erreicht man doch eigentlich nur, dass man sich selbst und seine Umwelt belügt. Was soll das überhaupt bedeuten, ich solle mich anpassen?

Heißt das, meine Haare in einem unnatürlichen Blond zu färben und keine T-Shirts mit Bands zu tragen? Keine Tattoos zu haben? Oder liegt der Kern der Sache doch in meiner Persönlichkeit? Ich bin mir nicht sicher – und das will ich auch nicht sein.

Wenn es bedeutet, dass ich niemals viel Geld haben werde und nichts „erreiche“ was mit einem Vorstadttraum zu tun hat, ist das für mich okay. Ich möchte glücklich sein und dazu gehört es, dass ich mich nicht verstellen oder verkleiden muss, um anderen zu gefallen oder „bessere“ Jobs zu bekommen. Natürlich bedeutet das nicht, dass ich nicht „mehr“ will – was auch immer diese Phrase wieder bedeutet.


Ich möchte schon irgendwann mehr als den Mindestlohn verdienen und mehr von der Welt sehen, mehr Hunde adoptieren und mehr Unsinn bauen – aber anpassen an eine Gesellschaft wie diese werde ich mich sicher nicht. Als nächstes wird noch verlangt, dass ich mir „50 Wege die Selbstachtung zu verlieren“ im Kino anschaue und mir meinen Partner nach der größt möglichen Psychose und dem dicksten Geldbeutel aussuche. Nein danke, dann bleib ich doch lieber bunt, selbstbewusst und pleite. 

Sonntag, 22. März 2015

Blogbattle: Joghurt-Kultur



Ganz schön angeschissen … Mein Plan war es, beim Blogbattle jede Woche eine Kurzgeschichte zu verfassen – und dann das! Das zweite Worte und ich bin verloren … Hin und her habe ich überlegt, wie ich aus diesem Wort etwas basteln kann, das halbwegs meinen Interessen und Ansprüchen genügt …
Ob das geklappt hat müssen dann meine Mitstreiter entscheiden, hier jedenfalls meine Kurzgeschichte.

Joghurt

Ich zwinge mich ruhig zu sein während ich meine Kollegin ansehe und nicke. Sie ist entrüstet darüber, dass ich den Joghurt falsch etikettiert habe. Eine Frechheit sei das, was ich mir einbilde, jetzt auch noch zu grinsen. Doch ich kann nicht anders. Wie sie mit ihren schlecht gefärbten blonden Locken vor mir steht, eine Hand in die Hüfte gestemmt und mit der anderen wild am hin und her fuchteln. Nett wie ich bin, entschuldige ich mich für mein Grinsen und meine schlechte Arbeit.
Das scheint sie etwas zu beruhigen. Zumindest hört sie auf zu schreien und rauscht an mir vorbei. Jetzt kann ich endlich mein Lachen loswerden, halte mir aber die Hand vor den Mund, um ihre Aufmerksamkeit nicht auf mich zu ziehen. Sie ist der Inbegriff des schlechten Klischees einer Verkäuferin, mit dem teilnahmslosen Blick und den falschen Fingernägeln. Wäre sie ein paar Jahre jünger, hätte sie sicher ein kleines Stern-Tattoo am Handgelenk. Doch so tut es auch billiger Schmuck aus dem Discounter. Wäre es nicht zum Lachen, würde ich sie bedauern.
So wie all diese Menschen hier. Es ist traurig zu sehen, was der Mensch mit sich selbst macht. Schlechte Ware zu billigen Preisen, damit auch jene, die nichts haben, so tun können als wären sie etwas. Ich atme tief durch und versuche nicht wieder einen Lachanfall zu bekommen. Ja, der Mensch hat es mit seiner vorgeheuchelten Kultur weit gebracht. Er hat sich selbst sein Grab geschaufelt und ist auch noch stolz darauf. Immer wenn ich durch die vollen Regale des Supermarktes schlendere und mir ansehe, wie Hühnchen-Schenkel und Putenbrust für ein paar Euro verschleudert werden, frage ich mich, ob niemand merkt was dahinter steckt.
Doch eigentlich ist das auch egal. Die Menschen sind dumm und feige und werden sich und ihre Kultur nicht mehr ändern. Irgendwann wird die Welt sich dieser Seuche entledigen, auf die eine oder andere Art. Ich habe mir vorgenommen, ihr dabei zu helfen. 

Freitag, 20. März 2015

Ostsee in Milchsuppe (Fotoreihe)


Ein Tag an der Ostsee ...

Ach wie schön, denken die Einen und ach du Scheiße ist das kalt die Anderen. 

Heute war bei mir Zweiteres der Fall. 

Donnerstag, 19. März 2015

Vegane Rumkugeln selbstgemacht – Rezept



Sehr viele meiner Leser fragen mich was ich vermisse, seitdem ich mich vegan ernähre.  Mein größtes „Problem“ war am Anfang neben meiner Kaffeesucht auch die Lust nach süßen. Ich mag kein Nugat und ich stehe nicht sonderlich auf zartbitterschokolade. Aber von Backwaren kann ich nie genug bekommen – doch auch hier heißt es meistens selbst ist die Justine!

Also bekommt ihr heute mein Rezept für vegane Rumkugeln!



Zutaten für ca. 10 -15 große Kugeln

200g Schokolade, Zartbitter
150g Margarine
50g Puderzucker
100g Mandeln
50g Marzipanmasse (schön aufpassen da ist oft Honig mit drin, gibt es aber auch vegan – zur Not kann es auch weggelassen werden!)
3 EL Rum
Zartbittersplitter
Zubereitung:

Die Zubereitung ist selbst für Chaosmenschen wie mich super einfach. Die Schokolade in Stücke brechen und in einem Topf schmelzen. Schön aufpassen das nix anbrennt, sonst kann man den ganzen Mist gleich nochmal machen.  Die Mandeln und das Marzipan in den Mixer hauen. Dann Zucker, die Mandel-Marzipan-Masse, Margarine und Rum unter ständigem Rühren dazugeben.
Hat die Masse eine gute Konsistenz muss sie nur noch für ein paar Stunden in den Kühlschrank.
Nach dem warten einfach Kugeln rollen und diese einmal durch die Schokosplitter ziehen. Fertig.
Wer so gar nicht auf den Zucker und die Kalorien achten möchte nimmt einfach etwas Sojasahne dazu und die Sache ist perfekt.


Tipp: Bei einigen Bäckern sind die Rumkugeln ebenfalls vegan – Allerdings nicht in der Regel. Nachfragen und sich die Zutatenliste zeigen lassen hilft!


Mittwoch, 18. März 2015

Life is beautiful, terrible and terribly beautiful.


Das Leben ist schön, schrecklich und schrecklich schön.
Immer wieder stößt man an eine Grenze, weiß nicht weiter und entdeckt gleichzeitig etwas so wundervolles, dass man einfach weiter macht.
Eine andere Option gibt es auch nicht. Außer aufgeben. Und wer will das schon?
Aufgeben ist feige, dumm und schlicht zwecklos. Also Schultern gerade und weitermachen. Egal, an welche Grenzen man emotional, finanziell oder psychisch kommt. Es geht immer nur nach vorne, oder eben nach unten. Aber immerhin weiter.












English:

Montag, 16. März 2015

Mein ABC

A – Anders sein ist mir wichtig und das macht mich normal.
B – Blau ist eine der schönsten Farben, außer man ist so blau das man nicht mehr gerade gehen kann.
C – Clowns sind böse, sie tun als würden sie dir Freude bringen ...
D – Doggies sind wundervoll und sollten die Weltherrschaft bekommen.
E – Ethik gehört zum Leben, ob man nun will oder nicht.
F – Freundschaft übersteht alles – aber manches auch nicht.
G – Garantieren kann niemand für irgendetwas – das wäre auch sehr langweilig.
H – Heimat bedeutet für mich Sonne, Hafen und den Schiffen zusehen.
I – Immer wieder frage ich mich, warum die Dinge sind wie sie sind.
J – Jung sein ist keine Ausrede für dummes Handeln.
K – Karma ist ein Arschloch – hat aber leider immer Recht damit.
L – Leiden sollte niemand. Aber es tun viele.
M – Möglichkeiten entstehen meist aus Fehlern, die man glaubte zu begehen.
N – No Nazis! Niemand ist mehr wert als der Andere.
O –  Obwohl die meisten Menschen wissen, was sie falsch machen, ändern die Wenigsten sich auf positive Art.
P – Persönlichkeiten müssen sich entwickeln.
Q – Qualität sollte nicht bedeuten, dass Andere ausgebeutet werden.
R – Revolutionen kosten manchmal Blut, obwohl sie eben dieses verhindern wollten.
S – Sicherheit ist eine Illusion aus der Fernsehwerbung.
T – Tiere sind die besseren Menschen.
U- Umweltschutz wird oft belächelt, dabei sollte er jeden von uns etwas angehen.
V – Vogelfrei sein ist kaum noch möglich, wenn man ein Smartphone besitzt.
W – Warum? Wieso? Weshalb muss ich alles hinterfragen?
X – Zum X-ten Mal muss ich erklären warum ich mich jetzt vegan ernähre – es nervt.
Y – Yuppies sind überall, aber in den Wenigsten steckt auch etwas drin.

Z – Ziele gehören dazu, doch nur weil man sie nicht erreicht heißt das nicht das man gescheitert ist. 


Sonntag, 15. März 2015

Blogbattle: Zombieapokalypse



Das Thema Zombies und ich hat fast schon Tradition auf diesem Blog, darum konnte ich auch nicht anders, als bei diesem Thema mit in das Blogbatlle einzusteigen. Hier also mein Beitrag in Form einer kleinen Kurzgeschichte:

Zombiefrei


Zombies begleiten mich schon mein ganzes Leben. In Dutzenden von Filmen habe ich gelernt, wie ich mich vor ihnen verteidigen muss. Niemals dürfen sie mich beißen und der einzige Weg sie loszuwerden ist ein Schuss in den Kopf. Zombies sind heimtückisch.
Sie sehen aus wie Menschen, zumindest auf den ersten Blick. Doch ihre Köpfe sind leer, nur noch erfüllt mit den niedersten Instinkten, die ein Lebewesen haben kann. Ich zupfe an meinem Minirock herum und suche mir eine geeignete Position auf dem Dach. Wenn sie dich mit ihrem Virus infizieren, bist du es der Welt schuldig, dir selbst eine Kugel zu verpassen. Doch leider sind die meisten Menschen zu feige für diesen Entschluss.
Unter mir laufen sie herum. Sie stöhnen und jammern, als wären sie sich selbst zuwider.  Fast so, als würden sie darum betteln, dass es endlich jemand schafft sie von ihren langjährigen Qualen zu erlösen. Es macht mich traurig, sie so zu sehen. Sie sind so hilflos, so verzweifelt, so tot. Es ist eine Schande, dass immer mehr Menschen sich in diese Wesen verwandeln. Es wird nicht mehr lange dauern, bis die ganze Welt voller Zombies ist. Ich habe einen geeigneten Platz gefunden. Von hier aus kann ich genau auf den von Zombies überfüllten Marktplatz blicken, ohne dass mich die wärmenden Strahlen der Sonne blenden. Eigentlich ist es ein wunderschöner Sommertag. 
Ich bin erschreckend ruhig, wenn man bedenkt, dass ich wahrscheinlich einer der letzten wirklichen Menschen auf dieser Welt bin. Dieser Gedanke ist sowohl erschreckend als auch befreiend. Immerhin habe ich noch ein Hirn, in dem es mehr gibt als den blanken Hunger. Noch bin ich zu mehr Gefühlen fähig.

Mittwoch, 11. März 2015

Ein Tag in Bildern

Schon lange wollte ich versuchen einen gesamten Tag in Bildern zu dokumentieren. Gar nicht so einfach, vorallem da man schnell vergisst von den ganz "normalen" Dingen Fotos zu machen. Nach einigen Fehlschlägen habe ich es dann aber doch geschafft ...


Der Morgen ist absolut nicht meine Zeit - darum bewege ich mich auch selten vor 11 Uhr aus dem Bett. Zerknautscht sehe ich dann trotzdem noch aus - aber gutes Aussehen wird ohnehin völlig überbewertet.


Meine Hundedame ist da zum Glück genau wie ich - vor 12 Uhr Gassi gehen?
Bitte NUR im Notfall. 
Als Frauchen finde ich das natürlich toll - denn so kann ich in Ruhe meine Soja Latte trinken. 


Danach geht es dann aber wirklich raus. 

Montag, 9. März 2015

Schwesterherz




Die meisten meiner Leser wissen es ja bereits – ich bin die älteste von drei Mädels.
Das hat einige Nachtteile, besonders in der Vergangenheit gehabt. Zum Beispiel ständiges Babysitten in der Teeny Zeit, doch inzwischen hat es auch durchaus Vorteile. Ich erkenne mich in der Rebellion der Mittleren sehr gut wieder und auch in den bunten Haaren der Jüngsten. Meine „Kleine“ war im vergangenen Wochenende bei mir. Wirklich klein ist sie mit ihren 16 Jahren nicht mehr – eher etwas größer als ich.
Wir hatten uns vorher fast ein Jahr nicht gesehen, so dass der Schock wie erwachsen sie in dieser Zeit geworden ist doch recht tief saß. Immerhin merkt man selbst so auch sehr gut wie die Zeit doch vergeht …
Nach einem Jahr hat man sich natürlich so einiges zu erzählen und auch dabei wurde mir schmerzlicher und schöner weiße bewusst, dass wir vom gleichen Schlag sind. Bunte Haare, Punkrock im Herzen und den Wunsch am besten niemals eigene Kinder zu bekommen und dafür lieber ein ganzes Rudel Hunde … gut, bei ihr kommen noch zwei bis hundert Pferde mit auf die Wunschliste. Dennoch sind die Parallelen klar – und das macht mich auf verschobene Art stolz.

Natürlich habe ich selbst relativ wenig zu dieser Entwicklung beigetragen, denn ich bin kaum in ihrer Nähe und nur die Sozialen Netzwerke sorgen dafür dass wir uns auch regelmäßig „sehen“. Dennoch kann ich es mir seit dem kaum verkneifen über meine kleine, große Schwester zu reden …

Sonntag, 8. März 2015

Springen - Kurzgeschichte

Die Nacht ist hell erleuchtet von den vielen Fenstern, hinter denen sich viele Leben abspielen. Vom Dach des Hochhauses wirken die Plattenbauten wie große Gefängnisse, die nur dazu dienen, die vielen Sorgen der Menschen auf einen Punkt zu konzentrieren. Sie legt den Kopf schief und lässt die Beine baumeln, während sie am Rand des Daches sitzt.
So viele Menschen, und keiner von ihnen scheint glücklich zu sein. Alle denken nur daran, den nächsten Tag, die nächste Woche und den nächsten Monat zu überleben. Oder vielleicht trügt der Schein auch und hinter der schmuddeligen Fassade verbergen sich jene, die glücklich darüber sind, dass sie sich nichts anderes leisten können. Glücklich sein ist ohnehin etwas, das sie sich nicht vorstellen kann.
Wann kann man denn glücklich sein?
Wenn man alles besitzt was man braucht? Was man will? Was man sich erhofft hat?
Sie hat das Hoffen satt, das Träumen und den ewigen Kampf, mehr zu erreichen als das hier.  Die ständige Mühe, aus der Mindestlohnfalle heraus zu kommen, lässt sie sich fühlen wie ein Hamster im Rad, der rennt und rennt und doch nicht aus dem Käfig heraus kommt. Am Ende landet sie doch immer wieder hier, auf dem Dach des Hauses, in das sie nur für den Übergang eingezogen ist und es nach all den Jahren noch immer nicht heraus geschafft hat.  Ein Job kam nach dem nächsten, einer schlecht bezahlt, der nächste der reinste Horror. Gebracht hat es nichts.
Alles ist wie immer, schlimm und vielleicht sogar schlimmer. Sie ist müde, doch schlafen kann sie nicht. Der Monat endet und ein neuer beginnt, ohne dass die Miete gezahlt werden kann, trotz Job, trotz Bemühungen, trotz allem. Das Konto ist rot, die Augen auch. Das ständige Weinen macht sie alt. Dabei liegt doch alles noch vor ihr, sagen viele. Sie ist doch noch so jung.

Mittwoch, 4. März 2015

Interview mit "Briefkeks" - Vegane Zuckerstücke frei Haus



Viele meiner Leser haben mich gefragt, was ich denn an süßen Dingen noch vernaschen darf, seit ich vegan lebe. Eigentlich büße ich da nicht viel ein - und an diese süßen Dinge zu kommen ist auch kein Problem, wenn man einen PC mit Internetanschluss hat. Die freundlichen Kollegen von Briefkeks sind eine dieser Möglichkeiten und waren so lieb mit ein kleines Interview zu geben. 

1.       Erst einmal danke, dass Ihr Euch die Zeit genommen habt.

In Eurem Shop findet sich für mich persönlich nun endlich die Antwort nach der Frage woher ich meinen tägliche Dröhnung Süßes bekomme. Ihr bietet sowohl glutenfreie Leckereien an, als auch vegane. Wie kam es zu der Idee diese Dinge gesammelt in einem Shop anzubieten?

Ganz einfach: Zum einen werden die Menschen, die sich vegan ernähren wollen, immer mehr. Zum anderen haben auch diese Personen mitunter mit Nahrungsmittelallergien oder Unverträglichkeiten zu kämpfen. Da ist unser Team das beste Beispiel; auch hier gibt es Leute, die Gluten vermeiden müssen. Und da eine Glutenunverträglichkeit bzw. Zöliakie verglichen mit anderen Unverträglichkeiten relativ häufig vorkommt, haben wir beschlossen, ebenfalls einen Fokus auf glutenfreie Produkte zu legen. Des Weiteren kann in unserem Online Shop ein Allergiefilter genutzt werden, mit dem auch noch andere Zutaten rausgefiltert werden können.

Dienstag, 3. März 2015

Vegan ESSEN - Part 5

"Wie kannst du nur vegan essen gehen/kochen/backen etc?" 



Burger 


Pommes

7

Sojamilch Kaffee


Reis mit Scheiß


Reis mit anderem Scheiß


Und wieder Burger ! DER BESTE vegane Burger in Rostock!
Bei Helgas Stadtpalast!

Montag, 2. März 2015

Frei.wild – Oder warum Nazis immer dumm bleiben

Ein Drama in der Rechtsrock Szene – die ach so Nationalstolzen Milchbubis von Freiwild haben den armen Trotteln von Stahlgewitter einen Song geklaut!

Oh Nein!

Dabei ist es doch die Kameradschaft die in dieser Szene für immer mehr Nachwuchs sorgt – oder Moment, war es doch der Mangel an Bildung in unserem System?

Nun ja der Titel des Songs von Frei.Wild hat ja ohnehin den recht eindeutigen Namen „Schenkt uns Dummheit kein Niveau“ – Glückwunsch Jungs das habt ihr bereits geschafft. 
Das man so dumm sein kann, so eindeutig zu klauen ist jedoch noch mal ein ganz andere Schnack. Damit habt ihr selbst meine Erwartungen übertroffen.

Ja, ich gebe es zu. Ich habe mir beide Songs angehört – meine arme Kloschüssel vollgekotzt und mich dann an diesen Artikel gesetzt. Immerhin muss man sich ja erst einmal die Fakten ansehen und hören, bevor man sich seine Meinung bilden darf. Sehr interessant fand ich nicht nur wie schnell mein Frühstück aus mir herausbrach, sondern auch die Zeile von Frontmann Burger der von sich gibt:

„Weg mit dem Mist, den ihr uns vorwerft, es braucht ihn keiner
Und das nirgendwo“

Als ich das hörte fragte ich mich ob er damit nun den Diebstahl des geisteigenen Abschaums einer anderen Band meinte, oder die Tatsache das er Rechtsrock als National Stolze Rock Kacke verkauft die natürlich nichts mit Antisemitischen Gedanken oder Fremdenfeindlichkeit zu tun hat.

Ja ne, is kla …

Der Song von Stahlgewitter nennt sich dazu übrigens „Auftrag Deutsches Reich“ – nicht sehr kreativ zugegeben und auch auf die Riffs kommt man schnell mit wenig Hirn. Dennoch wird sich nun um die Rechte dieser zwei schlechten Songs mit ekelerregender Massage geprügelt – natürlich nicht mit Fäusten sondern mit Anwälten.

Man möchte ja schließlich nicht negativ auffallen.

Und damit dieser Artikel nicht nur Werbung für gleich zwei beschissene Bands ist, habt ihr hier eine Verlinkung zu einer Band die wesentlich mehr zusagen und zu geben hat:




Sonntag, 1. März 2015

Die seltenen Momente




Das zweite Glas Wein leert sich schneller als es gut für mich ist, doch ich bin bereist in dieser herrlichen Phase des Angetrunken seins das es mir egal ist. Ich spüre die sanfte wärme in meinem Bauch und meine Wangen laufen rosa an. Es fühlt sich an als wäre ich das erste Mal an diesem Tag wirklich lebendig. Ich kann endlich frei atmen, obwohl der Zigaretten Qualm im Licht der späten Mittagssonne seltsame Verformungen zeigt.
Ich lehne mich auf dem Sofa zurück und drehe die Musik so laut es möglich ist. In der letzten Zeit gab es zu wenige Momente die ich für mich beanspruchen konnte und zum ersten Mal seit langer Zeit wird mir bewusst wie wichtig sie mir sind.
Die Momente in denen ich einfach da sitzen kann, nur rauchen, Wein trinken und Musik hören, während ich mit schrecklicher Aussprache versuche mitzusingen.

Es ist wie Frieden für die Seele, wenn man einfach man selbst sein darf ohne irgendeine Form von Zwang sei er gewollt oder ungewollt.