Sonntag, 1. März 2015

Die seltenen Momente




Das zweite Glas Wein leert sich schneller als es gut für mich ist, doch ich bin bereist in dieser herrlichen Phase des Angetrunken seins das es mir egal ist. Ich spüre die sanfte wärme in meinem Bauch und meine Wangen laufen rosa an. Es fühlt sich an als wäre ich das erste Mal an diesem Tag wirklich lebendig. Ich kann endlich frei atmen, obwohl der Zigaretten Qualm im Licht der späten Mittagssonne seltsame Verformungen zeigt.
Ich lehne mich auf dem Sofa zurück und drehe die Musik so laut es möglich ist. In der letzten Zeit gab es zu wenige Momente die ich für mich beanspruchen konnte und zum ersten Mal seit langer Zeit wird mir bewusst wie wichtig sie mir sind.
Die Momente in denen ich einfach da sitzen kann, nur rauchen, Wein trinken und Musik hören, während ich mit schrecklicher Aussprache versuche mitzusingen.

Es ist wie Frieden für die Seele, wenn man einfach man selbst sein darf ohne irgendeine Form von Zwang sei er gewollt oder ungewollt. 


1 Kommentar:

  1. Das kann ich sehr gut verstehen. Erst wenn man einen solchen Moment wieder hat wird einem bewusst, wie sehr er gefehlt hat. Musik, Zigarette, Wein und vor allem Zeit für sich =)

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