Montag, 9. März 2015

Schwesterherz




Die meisten meiner Leser wissen es ja bereits – ich bin die älteste von drei Mädels.
Das hat einige Nachtteile, besonders in der Vergangenheit gehabt. Zum Beispiel ständiges Babysitten in der Teeny Zeit, doch inzwischen hat es auch durchaus Vorteile. Ich erkenne mich in der Rebellion der Mittleren sehr gut wieder und auch in den bunten Haaren der Jüngsten. Meine „Kleine“ war im vergangenen Wochenende bei mir. Wirklich klein ist sie mit ihren 16 Jahren nicht mehr – eher etwas größer als ich.
Wir hatten uns vorher fast ein Jahr nicht gesehen, so dass der Schock wie erwachsen sie in dieser Zeit geworden ist doch recht tief saß. Immerhin merkt man selbst so auch sehr gut wie die Zeit doch vergeht …
Nach einem Jahr hat man sich natürlich so einiges zu erzählen und auch dabei wurde mir schmerzlicher und schöner weiße bewusst, dass wir vom gleichen Schlag sind. Bunte Haare, Punkrock im Herzen und den Wunsch am besten niemals eigene Kinder zu bekommen und dafür lieber ein ganzes Rudel Hunde … gut, bei ihr kommen noch zwei bis hundert Pferde mit auf die Wunschliste. Dennoch sind die Parallelen klar – und das macht mich auf verschobene Art stolz.

Natürlich habe ich selbst relativ wenig zu dieser Entwicklung beigetragen, denn ich bin kaum in ihrer Nähe und nur die Sozialen Netzwerke sorgen dafür dass wir uns auch regelmäßig „sehen“. Dennoch kann ich es mir seit dem kaum verkneifen über meine kleine, große Schwester zu reden …

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