Samstag, 23. Mai 2015

Jenny Milewski: Skalpelltanz - Rezension

Inhalt:


Schnitt für Schnitt ...


Carl Cederfeldt ist Chirurg. Und Mörder. Sein Instrument ist das Rasiermesser. Zum Glück ist er kein Mensch aus Fleisch und Blut, sondern der Fantasie des Horrorautors Jonas Lerman entsprungen, umstrittener Star der schwedischen Literaturszene. Die Figur des Carl Cederfeldt hat ihn reich gemacht. Aber Lerman hat genug von Blut und Gewalt und beschließt, kein weiteres Cederfeldt-Buch mehr zu schreiben. Doch so einfach ist das nicht. Lerman kann mit dem Schreiben nicht aufhören, und in seiner Umgebung geschehen plötzlich mehrere grausame Morde an jungen Mädchen. Begangen mit einem Rasiermesser. Präzise und brutal. Genau so, wie Carl Cederfeldt vorgehen würde. 
Zum Glück ist er kein Mensch aus Fleisch und Blut ...


Meine Meinung:


Ich muss sagen ich stehe auf die Idee von Büchern in Büchern – dass ein Protagonist aus einem Buch lebendig werden könnte, macht das Ganze natürlich wesentlich spannender, als ein "normales" Buch. 

Umso enttäuschter war ich nach den ersten Kapiteln, irgendwie wollte sich die Spannung nicht so recht aufbauen. Wie ich so bin habe ich mich trotzdem rangehalten es zuende zu lesen, denn mein SuB wird nicht von alleine kleiner ...

Trotzdem: Auch die Mitte wurde nicht wesentlich besser, obwohl die Grundidee eigentlich genial ist. Die Hauptfigur war mir auch sehr sympatisch, aber die Gedankengänge haben mich teilweise einfach gelangweilt ...

Die Morde jedoch waren schlicht bestialisch und genial beschrieben, genauso wie ich es mag. Mega brutal und super blutig ... Das hat zumindest mir das Buch doch noch versüßt, auch wenn es einige Abstriche hat. 

3 von 5 Sternen

Link zum Buch:
http://www.amazon.de/Skalpelltanz-Thriller-Jenny-Milewski/dp/3453418379

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