Dienstag, 26. Mai 2015

Rezension: Mordsommer - Rudi Jagusch

Inhalt:

Ein anonymer Brief erreicht die angehende Oberstaatsanwältin Nina Lehmann. Die Enthüllung eines streng gehüteten Geheimnisses würde ihre Karriere ruinieren. Doch sie will sich nicht einschüchtern lassen und fährt zu dem im Brief genannten abgelegenen Ort in der Eifel. Zu ihrer Überraschung ist sie nicht allein einbestellt worden. Nach und nach treffen weitere fünf Mitglieder ihrer alten Schulclique ein, die ebenfalls etwas zu verbergen haben. Ein grauenhaftes Psychospiel beginnt.



Meine Meinung:

Irgendwie wieder ein Thriller mit dem ich nicht so ganz warm wurde ...
Sicher, die Grundidee ist spannend und die Lösung hat wirklich noch eine Überraschung parat ...

ABER ohne Hauptfiguren die mich mitreißen, bringt mir das leider wenig ... Die Dialoge haben mich Teilweise eher verwundert, als unterhalten. In einem Moment schreibt der Autor wirklich gut und es kommt Spannung auf - und dann drischt er mit platten Dialogen alles wieder nieder ...

Kurzes Beispiel: Eine Staatsanwältin, die einen Erfolg vor Gericht feiert, indem sie dort die Akten in die Luft schmeißt und "Yeah! Yeah! Yeah!" schreit.

Echt jetzt?
Nein, um mich zu beigeistern braucht es schon etwas mehr ...

2 von 5 Sternen

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