Dienstag, 12. Mai 2015

Spartipps für professionelle Pleitemenschen


Wo man auch den Kopf hin dreht – alle reden nur über Geld, oder Dinge die sie sich davon gekauft haben oder kaufen wollen (oder die sie sich nicht leisten können). Ich selbst gehöre zu den Menschen für die es schon Luxus ist Essen zu bestellen oder sich einen neuen Nagellack zu gönnen.
Ja, ich bin chronisch pleite – und das ist eigentlich gar nicht so schlimm.
Klar, einfacher ist es immer wenn man Geld genug hat und sich keine Gedanken machen muss. Nur haben die einfachen Dinge IMMER einen bitteren Beigeschmack – sie werden schnell langweilig. Die meisten Menschen geben das Geld das sie verdienen ohnehin nur für Dinge aus, die sie ohnehin nicht brauchen. Da wundert es also wenig, dass diejenigen unter uns die weniger haben etwas unbeschwerter leben.
Wenn man nicht weiß wie man die Miete bezahlen soll, macht man sich auch keine Gedanken wegen eines neuen Handys. Ganz einfach also.
Für diejenigen unter Euch, die wie ich immer gerne am Rande der finanziellen Pleite stehen habe ich ein paar nicht ganz ernst gemeinte Spartipps zusammen getragen:

1.       Klopapier

Jeder Gang auf eine öffentliche Toilette muss heutzutage bezahlt werden. 50 CENT!
Davon bekommt man schon fast eine halbe Packung Klopapier!
Wenn es also mal so sehr drückt, dass der Weg auf eine öffentliche Toilette notwendig ist, kann man sich auch gleich eine frische Rolle einpacken …
Ein anderer Tipp zum gleichen Thema: Stellt die Regel auf, dass JEDER der Euch besucht eine Rolle Klopapier mitbringen muss. Ihr glaubt gar nicht wie schnell ihr einen Jahresvorrat habt!

2.       Zucker, Salz und Pfeffer – und Supermärkte die Essen verschenken


Mit Freunden entspannt einen Kaffee trinken ist schön, aber auch das muss finanziert werden! Um die 3,50 Euro wieder in die Kasse zu spülen, kann man Zucker, Salz und Pfeffer-Päckchen bunkern. Das hat nicht nur den Spareffekt sondern lässt sich beim Kochen auch noch einfach portionieren.
 Große Supermärkte haben außerdem immer einen Tag in der Woche in der sie Proben zur Verkostung anbieten – das ist wie ein kleines Buffet beim Einkauf. Man kann sich entspannt durchfuttern und muss dafür nicht einmal Eintritt zahlen.

3.       Die Welt steht euch offen!

Ihr wollt in einem Hotel sein?
Dann geht einfach rein und setzt euch an das Buffet! Mit etwas Glück wird es niemand merken und ihr habt eine ganze Mahlzeit gespart.
Obst ist natürlich wichtig für den Körper! Darum ist es umso wichtiger zu wissen in welchem Garten ein Apfelbaum steht an dem man sich ungesehen bedienen kann!
Auch beim romantischen Dinner mit dem Liebsten kann man die Hälfte sparen! Ihr futtert einfach beide und einer verschwindet dann – der, der übrig bleibt muss NICHT beide Essen zahlen. Das Restaurant ist dafür verantwortlich das die zahlenden Kunden nicht entwischen …
Die Mädels unter Euch können beim Feiern ebenfalls sparen – einfach an die Bar stellen und warten bis Euch jemand etwas ausgibt. Klappt immer!

4.       Blogger werden

Blogger zu sein ist zwar eine menge Arbeit, aber wenn man sich erst einmal einen kleinen Namen gemacht hat kann man daraus einige Vorteile ziehen. Buchbegeisterte können kostenlose Bücher abstauben, Beautyblogger bekommen Make-up bis sie daran ersticken usw. – Produkttest Blogs sind die besten Schnorrer!

5.       Tee mehrmals aufgießen, Hauspartys und die Zahnpasta auskratzen

Ja, man muss auch klein decken! Ein T-Beutel kann durchaus zwei Mal aufgegossen werden, die Zahnpastatube ist nie wirklich leer und wenn man den Müllbeutel ausschüttet kann man ihn mindestens eine Woche länger benutzen!
Müllbeutel kaufen ist ohnehin so eine Sache – ich würde erstmal alle vorhandenen Plastikbeutel aufbrauchen und danach versuchen auf diese zu verzichten. Auch das spart pro Einkauf ein paar Cent und man schont auch noch die Umwelt.
Hauspartys schmeißen ist auch eine super Sache – man stellt den Raum macht eine 3,50 Euro Bowle und sagt jeder solle sich sein Bier und Mischgetränke selbst mitbringen. Am nächsten Tag habt ihr neues Klopapier (siehe Punkt 1), einen Berg voller Abwasch und neue Pfandflaschen!

Natürlich muss man diese Tipps mit einem Augenzwinkern betrachten …






Kommentare:

  1. Das mit dem Klopapier ist genial :)

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    1. Danke - klappt in der Praxis auch ziemlich gut.

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  2. Andere aufzufordern Restaurants zu bescheißen ist daneben. Und Nein! Es ist auch nicht witzig! Da kann man es auch nicht mit einem Augenzwinkern betrachten. Das selbe gilt für das klauen von Essen im Hotel und Obst von Bäumen die einen Besitzer haben. Diebstahl ist Diebstahl und somit nicht als Tipp zum Geld sparen geeignet und witzig ist es schon gar nicht.
    Gruß Emma

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  3. Also ich finds witzig =D Gut überlegt ;)

    Faye

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  4. Gut, das mit dem Hotel find ich jetzt etwas merkwürdig, aber Klopapier hab ich auch schon ab und an mitgehen lassen :D

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  5. Toller Beitrag.
    Das mit dem Toilettenpapier ist so lustig. :D
    Liebe Grüße,
    Anne :)

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  6. haha, sehr gute tipps :)
    ich kenne das... hab auch nicht viel geld aber es ist okay! ich brauche auch gar nicht viel mehr! mein ziel ist es irgendwann von dem leben zu können, das mich glücklich macht. nicht super erfolgreich werden, haufen kohle scheffeln und keine zeit für nichts mehr haben - nee danke!
    liebste grüße,
    maze

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  7. Keine schlechten Tipps :D
    Sag mal... Muss man wenn im Restaurant der Partner verschwindet wirklich nicht beide essen zahlen?! Und hast du dich echt schonmal an ein Hotelbuffet gesetzt? - nur so Interessenshalber :D
    Liebste Grüße, Eva

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  8. Super geschrieben mit ganz tollen Tipps :-)

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