Mittwoch, 27. Mai 2015

Vegan - 5 Dinge die einem immer passieren können ...




1. Überlesen das in einem Produkt doch etwas tierisches steckt ...

Molkenerzeugnis, Milchpulver, Eigelb usw ...
Gerade am Anfang der Umstellung passierte es mir oft das ich ein vermeintlich veganes Produkt kaufte und dann doch etwas fand - ich würde das Ganze jedoch nicht so ernst nehmen. Schließlich weiß man es das nächste Mal besser, wenn man wieder vor den Produkten steht.

Oftmals hat man das Glück das die Hersteller tierische Produkte fett schreiben oder in Großbuchstaben, es dauert also nicht lange bis man sich selbst darin geschult hat solche Dinge "auszusortieren". Fehler können dennoch immer passieren, immerhin sind wir alle nur Menschen.

2. In etwas reinbeißen was doch nicht vegan ist ...

Jeder kennt die Situation: Man sitzt bei Freunden, oder auf der Arbeit, einem wird etwas zu essen angeboten und zack hat man auch schon hinein gebissen bevor der Kopf realisiert das man noch nicht nachgefragt hat ob es denn vegan ist ...
Nicht weiter tragisch! Immerhin kommt es nicht darauf an das man zu 200% vegan ist, sondern das man sich selbst im Spiegel ansehen kann. Also auch hier keine Panik schieben oder den Happen wieder ausspucken.

3. Sich über Fleischesser aufregen

Ich bin wirklich nicht der Typ der jemanden etwas verbietet – wenn aber ein Fleischfresser meint er müsse mich dafür verbal abstrafen das ich kein Fleisch esse, kommt es durchaus vor das ich dezent ausraste.
Das kennen sicherlich viele Veganer.
Auch schön sind Sätze wie: „Wenn ich´s nicht esse, bleibt´s trotzdem tot!“ oder „Veganer sind viel schlimmer, bei der Gemüseernte sterben auch Tiere.“

Nein, dabei kann ich dann weniger ruhig bleiben. Entweder man setzt sich ernsthaft mit dem Thema auseinander rund möchte wirklich darüber reden, oder man lässt mich mein verdammtes Gemüse essen ohne ständig darauf herum zu hacken!

4. Sich mal eingeschränkt fühlen

Gerade am Anfang hat man oftmals noch keine wirkliche Idee wie z.B. der Ersatz für eine Sahnetorte aussehen kann. Da fängt man schnell an, an „alte“ Zeiten zu denken. Das ist auch gar nicht schlimm, denn inzwischen muss man nur seine Wünsche in die Suchmaschine eingeben und man findet für so ziemlich alles ein passendes Rezept oder etwas wo man das gewünschte bestellen kann. Nicht alles davon ist immer super lecker, da muss man schon etwas kreativ werden.
Aber das macht ja auch Spaß, oder?

5. Manchmal denken das es eh nichts bringt ...

Jeder hat mal einen schlechten Tag – selbst wenn man versucht „die Welt zu retten“.
Das sieht man durchaus auch bei Superhelden! Spiderman wirkt nun wirklich nicht super glücklich, wie er so an seinen Seilen baumelt … Aber so ist das eben, jeder hat mal so einen Tag.
Aber dann kommt der nächste und man bekommt wieder eine neue Motivation!
  

Kommentare:

  1. Vor allem 3. hat viel damit zu tun, wie man sich als Veganer selbst verhält. Akzeptiert man einfach, dass sich dieser Kulturkreis fast vollständig nicht-vegetarisch ernährt, ist das Leben bestimmt angenehmer. Aber ein Veganer, der alle in seiner Umgebung missionieren will (und bei 2. sofort einen qualvollen Tod stirbt), macht eher Anti-Werbung.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Leider nicht immer - oftmals wird man auch sofort zugetextet obwohl man nicht einmal selbst das Thema angeschnitten hat. Und das macht einen dann schnell wütend.
      Ich stelle nicht jeden zur Rede der Fleisch ist und erwarte dann dementsprechend das man mich in Ruhe lässt. Natürlich gibt es da auch andere - auf beiden Seiten.

      Löschen
  2. Da stimme ich dir eigentlich bei allen Punkten zu, nur bei Punkt 4 hatte ich keine Schwierigkeiten. Ich glaube aber das liegt daran weil ich mich schon zuvor sehr gesund mit viel Gemüse und wenig Milchprodukten ernährt habe. Torten und Käse überall drauf war nie wirklich mein Ding, dann war es auch nicht schlimm die Milchpodukte noch etwas mehr einzuschränken;)Das mit reinbeissen in nicht veganes passiert mir heute noch manchmal. Nun aber mehr weil ich mich so daran gewöhnt habe alles vegan zu essen, dass ich wirklich vergesse das es ja andere nicht tun und dann merke "ups, dass ist wahrscheinlich gar nicht vegan";) Z.B. Nudeln gab es bei mir schon von klein auf immer nur aus Hartweizengries, ich vergesse oft das andere Leute Eiernudeln essen;)
    Liebe Grüsse,
    Krisi

    AntwortenLöschen
  3. Sehr guter Post! Ich hatte die Probleme zwar noch nie, da ich nie vegan gelebt habe, aber ich finde es gut, dass du auch Fehler "erlaubst". Das ist alles kein Weltuntergang und es ist ja nicht so als würde ein Veganer sterben wenn ihm mal was tierisches unterkommt. (bezogen auf 1+2) Auch der Rest natürlich: Gut geschrieben!
    Liebste Grüße, Eva

    AntwortenLöschen
  4. Jeder sollte so leben und essen, wie man es selbst für richtig hält und niemanden bekehren wollen. Denn solche Leute finde ich persönlich immer am Schlimmsten! ;)

    Liebst, Elisa

    AntwortenLöschen
  5. Richtig toller Post und wichtiges Thema! Ich selbst kenne das Ganze nicht, da ich nicht vegan lebe. Trotzdem achte ich auch auf meine Ernährung und kenne das Ganze in sehr abgeschwächter Form.
    Außerden versuche ich auch darauf zu achten, fairtrade Kleidung und tierversuchsfreie Kleidung zu kaufen und angariere mich für die Umwelt, doch auch dieses ist nicht immer leicht.
    Liebst Chichi <3
    http://urban-and-country.blogspot.de

    AntwortenLöschen
  6. Damit hast du ja so recht!!!
    passiert mir auch manchmal noch

    AntwortenLöschen
  7. Ja die Punkte kenne ich auch :D Vor allem Punkt 1,4 und 5. Aber es gibt so viele Möglichkeiten, man muss sich nicht eingeschränkt fühlen :)

    Liebe Grüße,
    Susanna
    ______________________________
    www.susannavonundzustil.de

    AntwortenLöschen