Montag, 15. Juni 2015

Niemand sucht es sich aus, depressiv zu sein ...


Wir müssen einfach nur unsere Denkmuster ändern, dann wird das besser?


Danke..... wo ist der Knopf um das zu tun?

Und wieso sagt Ihr nicht einem Diabetiker, er muss mehr Insulin produzieren?


Kommentare:

  1. Ich höre den Satz so oft. Mittlerweile hängt er mir schon zum Hals heraus. Kann dich gut verstehen.

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  2. oh ich habe viele Freunde im Bekanntenkreis die das auch haben :(.. höre den Satz ach zu oft..

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  3. Kenne ich nur zu gut ich leider selbst darunter. Der Arzt meinte auch ich hätte Borderline.
    Bin froh, dass es nicht mehr so schlimm wie früher ist.
    Liebst Michelle von beautifulfairy

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  4. Ich kann den Satz nicht mehr hören. Ich habe ja sehr viel Verständnis für jeden Menschen und egal mit welcher Krankheit - sogar als betroffener aber andererseits kann man es auch nachvollziehen. Wenn man selbst nicht betroffen ist dann ist das nur schwer nachzuvollziehen!

    http://www.saphirschwarz.yt

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  5. Wer das nicht mal durchgemacht hat, kann es nicht verstehen, egal, wie sehr er sich bemüht. Aber dieser Satz kann mir nicht zum Halse heraushängen, da niemand davon weiß außer das Internet. Tja, euren blöden Sprüchen kann ich so vorbeugen.
    LG always x

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  6. Hui, dachte der Beitrag wird etwas länger. Ich lese mir gerne deine Meinung zu solchen Themen durch, weil sie immer sehr interessant ist und es oft auf den Punkt bringt.

    Auch wenn die Worte kurz sind, finde ich sie dennoch passend.
    Was ich nur schade finde ist, dass viele sagen, dass sie Depressionen haben und dadurch die Menschen nicht mehr wahrgenommen werden, die ein wirkliches Problem haben. Darüber könnte ich aber mit Sicherheit Stunden schreiben und lasse es deshalb dabei.

    Liebe Grüße
    Jeanette

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  7. Treffend formuliert. Ich leide zu meinem Glück nicht unter Depressionen, kann aber die Hilflosigkeit, die aus dem Satz der "Ratgeber" spricht, gut verstehen. Als Jugendleiter hab ich schon ein paar mal erlebt, das es nicht gelingt, die Gedanken eines psychisch angegriffenen (wenn ichs so ausdrücken darf) Teilnehmers zu verstehen, und ihm zu helfen.
    So platte Phrasen sollte man gleich aus seinem Hirn verbannen.

    Leider muss ich auch deiner Vorrednerin zustimmen. Manchmal wird auch durch "Zeugen" aus einer schlechten Laune gleich eine Depression. Wenn andere Jugendliche sehen, dass einer schlecht drauf ist, dann heißt es gleich -" der ist depressiv". mit dem Begriff sollte nicht so inflationär umgegangen werden.

    Liebe Grüße und allen, für die du hier stellvertretend sprichst, alles Gute!

    Jakob

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  8. Depressionen sind heutzutage einfach immer noch ein Tabu-Thema und viele wissen nicht damit umzugehen...

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  9. Ich bin zum Glück (soweit mir bekannt) von allen Psychischen und Physischen Krankheiten, die einen einschränken und stark belasten, verschont geblieben. Ich habe viel Verständnis für alle, die von Depressionen geplagt werden und mir würde es nie einfallen jemanden soetwas (dein Zitat) vorzuschlagen.

    Allerdings verstehe ich auch, wie man auf sowas kommt:
    Ich kenne einen jungen Kerl, der auch depressive Phasen hat. Er ist für seine Umwelt extrem anstrengend. Er sucht immer wieder Kontakt und versucht neue Leute als Freunde zu gewinnen. Aber er hat so eine eigen-Art, weil er verzweifelt und überspitzt handelt. Auch ich mag mit ihm nicht so viel Zeit verbringen. Auch wenn ich weiß, wie er leidet, ich kann damit einfach nicht umgehen. Mir geht er ehrlich gesagt auch tierisch auf die Eier - sorry der Wortwahl... Und wenn er wieder in sein Loch fällt, dann ist er entweder ruhig oder jammert er rum - aber wen intressieren schon Probleme von jemand anderem? ... Wenn man als "gesunder Mensch" einen so melancholisch Wirkenden und labilen Typ um sich hat, will man irgendwann nichts mehr davon hören und einem rutscht mal wowas raus?

    Das wäre meine Erklärung dafür - zumindest denke ich selbst manchmal auch so.
    Liebe Grüße > sara

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