Dienstag, 9. Juni 2015

Rezi: Kishwar Desai - Das geliehene Kind

Name: Das geliehene Kind (auch als Buch erhältlich)
Autor: Kishwar Desai
Verlag:  btb-Verlag, auch als eBook erhältlich
Geeignet für: Krimileser
Gelesen oder gehört: gelesen


Bewertung: 4 von 5 Punkten


Inhalt: 

Ein Fall für Simran Singh
Kriminalroman




In Delhi kommt ein Mädchen zur Welt, ausgetragen von einer indischen Leihmutter und sehnsüchtig erwartet von den europäischen Eltern aus London. Doch das Wunschkind hat einen schrecklichen Makel: es ist mit HIV infiziert. Und die Eltern der Kleinen sterben kurz nach der Geburt unter mysteriösen Umständen bei einem Unfall. Die engagierte Sozialarbeiterin Simran Singh wird zuhilfe gerufen, um die Hintergründe zu klären. Und stößt auf eine Baby-Industrie, die aus dem Kinderwunsch verzweifelter Paare Profit macht und dafür, wenn es sein muss, auch über Leichen geht.


Meine Meinung:

Kishwar Desai greift in diesem Roman ein sehr heikles Thema auf. Leihmütter, HIV infizierte Babys und die Umstände in einem Land, das für uns so unendlich weit weg erscheint.
Der Kinderrwunsch einiger wird r in Indien zu einem sehr profitablen Geschäftszweig - bei dem man Menschenwürde vergeblich sucht.
Die Protagonistin, Simran Singh, ist eine sehr eigenwillige und sicher nicht nur für indische Verhältnisse, ungewöhnliche Frau. Die Geschichte ist packend - absolut. 
Der Schreibstil jedoch bestenfalls gewöhnungsbedürftig. 
Auf Grund der großartigen Geschichte ist das Buch auf jeden Fall lesenswert! Allerdings werden viele Probleme mit den vielen Wechseln haben und auch den Spannungsabfall werden nicht alle Leser überstehen. Eine komplexe Handlung darzustellen und das auch noch einfach, ist jedoch ohnehin ein Akt.
Also versucht es einfach selbst. 

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