Montag, 20. Juli 2015

Rezi: Carl-Johan Vallgren - Schattenjunge


Name: Schattenjunge (auch als Buch erhältlich)

Autor:  Carl-Johan Vallgren

Verlag:  Heyne Verlag, auch als eBook erhältlich

Geeignet für: Thrillerfans, Viel-Leser

Gelesen oder gehört: gehört

Bewertung: 2 von 5 Punkten

Inhalt:

In den überfüllten Gängen der Stockholmer U-Bahn versucht ein Vater, mit seinen Kindern den Zug zu erreichen. Sie sind spät dran, der Jüngste im Kinderwagen brüllt, sein siebenjähriger Bruder weigert sich, mit dem Fahrstuhl zu fahren. Er quengelt so lange, bis eine fremde Frau anbietet, ihn die Treppe mit hinaufzunehmen. Widerstrebend willigt der Vater ein. Er sieht seinen Sohn nie wieder. Viele Jahre später verschwindet auch der Bruder des Jungen unter mysteriösen Umständen. Danny Katz wird von der Frau des Verschwundenen auf den Fall angesetzt. Und er ist nicht allein. Je tiefer er in die Machenschaften eines mächtigen Familienimperiums eintaucht, umso komplexer wird der Fall.

Meine Meinung: 

Alles gewollt und wenig gekonnt. Das klingt vielleicht hart ist jedoch ein Fakt ...

Ich gebe Büchern die viel Kritik einstecken mussten, immer gerne eine Chance, aber das hätte ich mir sparen können. Schon am Anfang wurde ich nicht wirklich warm mit dem Schreibstile des Autoren. Auch seine Hauptfigur konnte mich wenig begeistern. 

Danny Katz ist ein schwieriger Charakter. Eine intensive Drogenvergangenheit und hat sich auch diverse Straftaten zu Schulden kommen lassen. Die anderen Figuren sind auch sehr klischeehaft und passen perfekt in diese Gangsterstory hinein. Eben genau das was man von einem schwedischen Thriller erwartet, Überraschungen sucht man vergeblich. 

Erst nach 100 Seiten nimmt die eigentliche Handlung des Thrillers ein wenig Fahrt auf. 
Nur hält das leider nicht an ...

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