Freitag, 7. August 2015

Tust du wirklich ALLES für deinen Traum?

Jeder von uns hat seine kleinen (und großen) Träume denen er hinterher jagt …
Doch wie viel tun wir wirklich um uns unsere Träume zu erfüllen?

Ich sehe es bei mir selbst immer wieder: Mein größter Traum war und ist es noch immer, irgendwann vom Schreiben leben zu können. Trotzdem lässt ein neues Buch auf sich warten, die Bewerbungen bei Verlagen im letzten Jahr kann ich an einer Hand abzählen und auch neue Projekte schreiten nicht so wirklich vor ran. Aber warum?

Wahrscheinlich waren andere Dinge immer „wichtiger“. Die Familie, das Geld und die Zeit schoben und schieben sich noch immer wieder zwischen mich und die Dinge die ich eigentlich gerne tun würde.  Dazu kommt ein Punkt den man nicht unterschätzen sollte: Realismus.

Es ist mein Wunsch und mein Traum irgendwann mal „nur“ schreiben zu „müssen“ um meine Miete zu bezahlen – in der Realität sieht das allerdings auch bei „großen“ Autoren anders aus. Also suche ich mir Ausweichmöglichkeiten. Darum drücke ich nochmal die Schulbank und möchte studieren. Wieder ein Traum der sich vor den großen Traum schiebt.

Sabotiere ich also meine Träume?

Ich denke ja – natürlich könnte ich meinen Job hinwerfen, die Schule schwänzen und mich solange an den PC setzten bis sämtliche Manuskripte fertig sind. Ob es mir dann noch Spaß macht weiß ich nicht, wie gut das ausgehen würde auch nicht – doch vor allem habe ich Angst ohne die aktuellen „Sicherheiten“ dazustehen.

Also nein – ich mache nicht alles für meinen Traum. Aber das bedeutet nicht, dass ich nicht immer wieder darum kämpfe.

Der eine große Traum ist auch nur die Spitze des Eisberges, unter ihm tummeln sich Millionen kleiner Träume von denen ich hoffe sie mir langsam nach und nach zu erfüllen. Die Schule abschließen, eine Zeit im Ausland leben, studieren, einen eigenen Shop führen und … und … und …

Doch ganz oben wird immer das Schreiben stehen.

Wie sieht es bei Euch aus?

Was sind Eure Träume und tut Ihr wirklich ALLES dafür?

Kommentare:

  1. Etwas uminterpretiert: Dein großer Trau ganz oben muss ja erreicht werden. also wird eine Leiter oder Treppe aus kleinen Zielen gebaut. Das man dabei etwas Umweg gegenüber dem senkrechten Sprung bis zum Ziel in Kauf nehmen muss, gehört dazu. Ebenso auch das Fallen, solte man eine zu steile Leiter angelegt haben.
    ICh würde deinen Job und deine SChulbildung als bequeme Treppenstufen sehen, auf den Weg zum Ziel, aber immer mit der Option, einfach sitzenzubleiben wo man gerade ist.

    Liebe Grüße
    Jakob

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  2. Ich schlafe für meine Träume. Ansonsten warte ich geduldig. Von daher lautet die Antwort: Ich mache eigentlich nicht viel dafür - und trotzdem weiß ich, dass sie in Erfüllung gehen werden. Alles was ich bis dahin mache ist im Grunde nur eine Art von Beschäftigungs"therapie", ob privat oder beruflich.

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  3. Das ist eine schwere Frage, aber ich glaube ich mach nicht viel. Am Anfang Kämpfe ich wie ein verbissener Hund - erlebe ich aber eine Enttäuschung oder bemerke das die Jahrelange Arbeit sich nicht auszahlt, verliere ich sehr sehr schnell den Mut.

    Liebe Grüße

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  4. Du bist meinem Traum immer noch viel weiter. Ich würde unheimlich gerne auch ein Buch schreiben :o
    Aber mehr als 30 Seiten schaffe ich nie. Bin irgendwie nie zufrieden.

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  5. Ja da hast du schon recht, man schafft es im Alltag immer gar nicht so recht seine Träume zu verfolgen. Das fällt wirklich schwer, aber ich erfülle mir jetzt zB einen kleinen Traum und gehe für ein paar Monate nach Australien/Neuseeland ganz alleine. Ein bisschen Überwindung, aber es wird sicher toll!
    Und dir viel Glück bei deinem Traum. Das wäre so toll, wenn du vom Schreiben leben könntest! Ich würde dein Buch kaufen! :)

    Ich wünsche dir einen wundervollen Tag <3
    Liebst, Sarah von Belle Mélange

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    1. Liebe Sarah - danke dir! Mein Erstlingswerk kannst du bereits kaufen :)
      237 findest bei Amazon!

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  6. Schöner Post =) Ich tue schon viel, würde ich sagen, also ich wüsste jetzt keinen Fall, wo etwas nicht geklappt hätte oder nicht so gut, wie ich es gern hätte, und wo ich dann denke "Ach, hättest du doch...". Aber diese amerikanische "Schneller, höher, weiter, überwinde deinen inneren Schweinehund und dann kannst du alles erreichen"-Mentalität mag ich gar nicht. Träume ändern sich, verlieren an Priorität mit dem Älterwerden und oft genug sieht die Realität nochmal ganz anders aus, wenn man den Traum dann verwirklicht bekommt... Alles zu tun wäre obsessiv und Obsessionen sind niemals gut =)

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  7. Mein Traum ist es gerade, einen super Abschluss zu bekommen, die Möglichkeit zu haben, mir einen tollen Job "auszusuchen" und davon auch noch gut leben zu können. Etwas entferntere Träume sind zum Beispiel mein Aussehen und mein "Liebesleben". Ich habe den einen großen Traum, mit meinem
    Freund eine eigene Zukunft aufbauen zu können und alle Hindernisse und Tiefer zu überstehen. Mein Aussehen bezieht sich auf Tattoos und Bodymods. Ich habe viele Tattoos in Planung, allerdings fehlt mir dafür das Geld. Heute habe ich mir aber zwei Dermal Anchor punchen lassen. Damit bin ich meinem Traum - mein Wunschaussehen zu verwirklichen - ein kleines Stückchen näher gekommen. Ich arbeite auf meine Träume so weit hin, wie es für mich finanziell, psychisch und physisch möglich ist.

    Liebste Grüße

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  8. Schöner Post. :)

    sophias-fashion.de

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  9. Tja Träume :) Das ist so eine Sache ich habe viele Träume aber die verwerfe ich dann oft wieder oder habe am nächsten Tag völlig andere :) Ich bin da sehr sprunghaft. Ich reise gerne aber dafür muss ich nun mal arbeiten gehen um Geld zu verdienen. Somit rücken manche Träume erstmal in den Hintergrund bis man die Möglichkeit hat sie wieder hervorzuholen. Ich würde sagen, wenn ich etwas ganz doll will arbeite ich auch daraufhin. Oftmals erkenne ich aber, dass es nur oberflächliche Träumerei ist und ich nur halbherzig daran arbeite.

    Liebe Grüße Laura
    http://streuselsturm.blogspot.com/

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  10. Du hast so Recht, im Alltag ist es wirklich schwer seine Träume zu verfolgen. Das ist auch immer mein Problem. Aber ich muss daran arbeiten, ansonsten werde ich sie nie verwirklichen können. Vielleicht hab ich ja auch mal ein bisschen Glück. Ich glaube, das brauch ich. :-)

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