Montag, 21. September 2015

Rezi: Keith Richards - Life

Name: Life (als Buch hier erhältlich )

Autor: Keith Richards

Verlag: Heyne Verlag, auch als eBook erhältlich

Geeignet für: Rolling Stones Fans, Drogen-Beschwichtiger, Musikfreunde

Gelesen oder gehört: gelesen

Bewertung: 4  von 5 Punkten

Inhalt:

Ein großes Leben – der Rolling Stone erzählt 

Bei den Rolling Stones erschuf Keith Richards die Songs, die die Welt veränderten. Sein Leben ist purer Rock’n’Roll. Jetzt endlich erzählt er selbst seine atemberaubende Geschichte inmitten eines »crossfire hurricane«. Und er tut dies mit einer entwaffnenden Ehrlichkeit, die bis heute sein Markenzeichen geblieben ist. Die Geschichte, auf die wir alle gewartet haben – unverwechselbar, kompromisslos und authentisch.

Wie er als Kind in England die Platten von Chuck Berry und Muddy Waters rauf und runter hörte. Wie er Gitarre lernte und mit Mick Jagger und Brian Jones die bis heute größte Rockband aller Zeiten gründete – die Rolling Stones. Er berichtet von dem frühen Ruhm und den berüchtigten Drogen-Razzien, die ihm sein Image als ewiger Rebell und Volksheld einbrachten. Wie er die unsterblichen Riffs zu Songs wie »Jumpin’ Jack Flash« oder »Honky Tonk Women« erfand. Die Beziehung mit Anita Pallenberg und der tragische Tod von Brian Jones. Die Flucht vor der Steuerfahndung nach Frankreich, die legendären Konzerte und Tourneen in den USA. Isolation und Sucht. Die Liebe zu Patti Hansen. Streitereien mit Mick Jagger und die anschließende Versöhnung. Heirat, Familie, die Soloalben und die Xpensive Winos – und das, was am Ende bleibt.


Meine Meinung:



Keith Richards hat kurz vor seinem 67. Geburtstag seine quasi Autobiographie vorgelegt.
Er ist schohnungslos ehrlich - und teiweise ziemlich hart zu sich selbst. Hart korrigiert er das Bild, das viele seiner Fans bisher gehabt haben dürften. 

Richards schildert sich unzweifelhaft ichbezogen. Was Drogen mit einem Menschen machen, ist eigentlich nichts neues. Das man abstumpft, nicht mehr wahrnimmt welche Menschen es gut mit einem meinen und alles vernachlässigt was einem mal wichtig war, ist ebenfalls nicht neu.
In diesem Buch jedoch überaus klar und eindrucksstark geschildert. 
Die Hauptaussage der letzten Kapitel ist klar: Drogen machen dich zu einem Arschloch, dass alles verloren hat obwohl es seinen Traum lebt. 

Eine traurige Geschichte, die gerade Fans gelesen haben sollten.

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