Montag, 5. Oktober 2015

Rezi: Will Wiles - Kein Leben ohne Minibar

Name: Kein Leben ohne Minibar (Buch hier kaufen )

Autor: Will Wiles

Verlag: carl's books

Geeignet für: kalte Herbsttage, Thriller Leser, Liebhaber des britischen Humors

Gelesen oder gehört: gelesen

Preis:  14,99 Euro (Broschiert)

Bewertung: 4  von 5 Punkten

Inhalt:

Wiles zeigt, welche Abgründe sich hinter den glatten Fassaden unserer modernen Welt auftun

Neil Double hat einen ungewöhnlichen Beruf: Stellvertretend für zahlungswillige Kunden besucht er Konferenzen und Messen. Dieses anonyme Leben zwischen Flughafenlounge und Hotelzimmer ist wie geschaffen für diesen eigensinnigen Einzelgänger, besonders die globale Hotelkette Way Inn hat es ihm angetan. Neils Welt gerät jedoch aus den Fugen, als er spätnachts an der Hotelbar auf die geheimnisvolle Frau trifft, der er schon einmal unter höchst bizarren Umständen begegnet ist. Bei ein paar Whiskys erzählt sie ihm von geheimnisvollen Vorgängen im Way Inn. Als die schöne Unbekannte plötzlich verschwindet, landet Neil auf der Suche nach ihr in einem aberwitzigen Alptraum, der ihn immer tiefer in die endlos labyrinthischen Flure des auf einmal gar nicht mehr so vertrauten Hotels führt.

Der neue Roman von Bestsellerautor Will Wiles ist eine packende Geschichte zwischen Horror, Spannung und britischem Humor.


Meine Meinung:

Die Aufmachung des Buches und der Titel haben mich sofort angesprochen, so dass ich es kaum abwarten konnte, es endlich zu lesen.
Nach dem ich im ersten Teil des Buches ein paar Mal gähnen musste, konnte ich es dennoch nicht so schnell aus der Hand legen. Obwohl es eigentlich mein "Ich-lese-es-in-der-Bahn"-Buch war, konnte ich es auch auf dem heimischen Sofa nicht abwarten zu wissen wie es weiter geht.



Hauptfigur Neil liebt an Hotels die Anonymität, Austauschbarkeit und dass man sich vorstellen kann, sie wären an jedem beliebigen Ort auf der Welt.

Das gefiel mir schon mal, da ich in vielen Punkten ähnlich ticke und so die Verbindung zur Hauptfigur, quasi sofort da war. Ich konnte mich sehr gut in Neil hineinversetzen. Durch den britischen Schreibstil wird seine Verwirrtheit und Angst deutlich und teilweise auch einfach witzig. Mit jeder Seite wächst die Atmophäre und gibt einem das Gefühl mitten im Buch zu stecken.
Von der Langeweile der ersten Seiten ist nichts mehr zu spüren. Stattdessen ist das Buch plötzlich zu ende und man wird etwas traurig.

Einen Punkt Abzug gibt es dennoch für den holprigen Einstieg.

1 Kommentar: