Freitag, 27. Februar 2015

Anti-Eier-Salat mit Eiergeschmack und Avocado - Rezept (oder etwas ähnliches)

Nachdem mich immer wieder viele Fragen was ich denn eigentlich so esse - und ich weiterhin brav versuche zumindest das meiste zusammen zu posten, wurde ich nun auch verstärkt nach Rezepten gefragt. Natürlich ist das kein Hauptbestandteil des Blogs, aber ab und an kann ich Euch gerne zeigen wie ich mir mein Essen denn mache. 

Bevor es nun aber los geht und alle Nicht-Veganer aufschreien : "Warum müssen Veganer immer versuchen tierische Produkte nachzubauen" - nenne ich den veganen "Eiersalat" einfach gleich nur eierähnlich. Es sind zwar keine Eier drin - aber trotzdem irgendwie so ...





Donnerstag, 26. Februar 2015

Justine privat - Gehen oder Bleiben





Im Leben stößt man immer wieder auf vernagelte Türen und auf offene – die Frage die man sich immer wieder stellen muss ist: Gehe ich durch eine der offenen oder hoffe ich das ich eine der anderen Türen aufgebrochen bekomme?

Meine Heimatstadt Rostock und mich verbindet (wie ich ja bereits mal erwähnte) eine ziemlich starke Hass-Liebe.  Zum einen habe ich hier alles was das soziale Leben zu bieten hat – Freunde, Strand, Meer und ein paar ganz gute Bands. Auf der anderen Seite hasse ich den Tourismus, die Falschheit einiger Menschen und das Gefühl in einer Kleinstadt zu leben. Geheimnisse kann man hier kaum haben, denn alle sind mit einander vernetzt, kennen sich und reden - besonders das ständige Gerede nervt. Außerdem ist das Job und Bildungsangebot etwas fraglich – denn immerhin schaffe ich es nicht hier einen Job zu finden, der mich glücklich macht und gut über die Runden bringt.

Und nun kommt natürlich eine Chance vorbei geflogen und ich muss mich entscheiden ob ich alles was ich jetzt habe aufgeben kann um eventuell etwas anderes zu bekommen. Nicht gerade einfach. Immerhin wäre es mir am liebsten das ich bleiben kann und hier meine Träume verwirkliche, klappt nur leider nicht. Also doch gehen – aber was ist mit den Dingen die dann zurück bleiben?

Kann ich glücklich werden, wenn ich das was mich in der letzten Zeit glücklich gemacht hat einfach hinter mir lasse?  Eher nicht, denn das würde mich ja unglücklich machen. Oder ist das vielleicht der Gang der Dinge? Muss man immer etwas aufgeben?

Meine Großmutter hat immer gesagt man solle seinem Bauchgefühl folgen – aber was wenn Kopf. Bauch und Herz anfangen sich wie wild zu duellieren bis alle schweigen?

Mein Schädel dröhnt, mein Bauch tut weh und mein Herz hämmert einfach immer weiter und weiter. Ich bin ratlos, verstört und rastlos.


Ich stelle mir diese Frage immer und immer wieder in meinem Leben und finde scheinbar nie die richtige Antwort. 

Dienstag, 24. Februar 2015

Vegan Essen - Bilderreihe Part 4

"Wie kannst du nur vegan essen/kochen/auftauen/essen gehen?"

Na so: 


Statt Reis mit Scheiß auch gerne mal Nudeln!


Das neue Waffeleisen kam natürlich fast sofort zum Einsatz :D

Mit blauen Puderzucker ...


Kartoffeln, Rotkohl und vegane Schnitzel


Käsekuchen


Burger 


Nudeln mit Tomatensoß



Ich als Sushi Fan war absolut begeistert von der veganen Variante - eben ohne Fisch und dafür mit Gemüse. 



Sonntag, 22. Februar 2015

Little bloody Sunshine - Kapitel 12



„Junge, ist alles okay?“ fragte Hage und kam ihm im Laufschritt hinterher. „Ja“, schnaubte Frank ohne sich umzudrehen. Das Letzte was er wollte war, die ganze Geschichte jetzt zu erzählen. Er wollte seine Ruhe haben und sich Sunshines Brief witmen. Seine Hände zitterten noch immer. Die ersten Worte die er seit Jahren von ihr bekommen hatte. Der Briefumschlag schien tonnenschwer zu sein. Sie hatte seinen Geburtstag nicht vergessen, hatte sie nie. Wie hatte er nur denken können, dass sie nicht mehr an ihn dachte. Sunshine war der mitfühlendste Mensch den er kannte und selbst wenn sie Kevin wirklich liebte, hätte sie ihm nie vergessen, dass er hier drin war. Niemals.
„Wer war dieser schlaksige Typ?“, wollte sein Freund wissen.
„Ist nicht weiter wichtig“, wehrte Frank ab und starrte den Umschlag weiter an. „Ich komm schon klar, geh zurück zu deiner Frau.“
Hage schien sich nicht ganz sicher zu sein, ob er dieser Bitte folgen sollte. Wie ein verunsicherter Riese blickte er über seine Schultern und wieder zu Frank. Doch dann schien er den Worten langsam Vertrauen zu schenken und drehte sich langsam um. „Wir sehen uns dann später …“, brummte er.
Frank brauchte frische Luft, er rannte auf den Innenhof. Zu dieser Zeit war niemand hier, weil alle mit dem Besuch beschäftigt waren und Frank saugte die kühle Luft tief ein und betrachtete den Briefumschlag erneut. Der erste Schnee würde nicht lange auf sich warten lassen, es war bereits schweinekalt und irgendwie schien man es schon riechen zu können. Sein Herz pochte viel zu schnell.

Mittwoch, 18. Februar 2015

Neue Projekte um Altes zu vergessen



Nach dem die nächsten zwei Jahre mich – entschuldigt den Ausdruck – krass gefickt haben, schaffe ich es inzwischen wieder aus meinem Loch heraus. Es klappt nicht jeden Tag und es gibt immer wieder Rückschläge, doch es geht voran. Immer ein Schritt nach dem anderen, ohne dass ich mich selbst unter Druck setzte.
Ich habe den Job der mich fast in den Wahnsinn getrieben hätte an den Nagel gehängt, mich von den Menschen getrennt die nicht gut für mich waren und aufgehört der Selbstzerstörung ständig zu frönen. Schon mal ein guter Anfang, aber natürlich reicht mir das noch lange nicht.
Damit man einige Dinge auch wirklich abschließen kann, ist es hilfreich sie zu verarbeiten. Daran arbeite ich zurzeit, denn das neue Projekt das hoffentlich bald an die Beta-Leser geht verarbeitet viele Dinge aus den vergangenen Jahren – auch wenn es nicht autobiografisch ist.
Ich habe endlich wieder das Gefühl ich selbst zu sein und genau das habe ich in der Vergangenheit oft vermisst. Man kann nur glücklich werden, wenn man das tut was einen glücklich macht – in meinem Fall ist dass das Schreiben. Bisher habe ich nur einer Person die ersten Texte gezeigt – Cosma jedenfalls fand meine bisherigen Notizen gut …



Montag, 16. Februar 2015

Wir sind jung. Wir sind stark. – Filmkritik



Wer mich kennt weiß das ich so meine Schwierigkeiten mit dem Deutschen Kino habe – umso verblüffter war ich wie betroffen mich dieser Film gemacht hat. Nicht nur, weil ich selbst aus Rostock stamme, sondern weil es mir Angst macht wie schnell aus Wut Hass wird.

Die Story:

Rostock 1992.
Am Abend des 24. August 1992 macht ein brauner Mob im Ortsteil Lichtenhagen Jagd auf Ausländer und wirft Brandsätze ins sogenannte Sonnenblumenhaus, wo Asylbewerber untergebracht sind.
Auf dieser Grundlage wird die Geschichte einer rechten Clique erzählt – und die einer Immigrantin die sich nichts mehr wünscht als in Rostock bleiben zu dürfen.

Meine Meinung:

Sonntag, 15. Februar 2015

Little bloody Sunshine - Kapitel 11. 2.



„Scheiße, Jackson!“
Noch immer reagierte Frank nicht. Er kam sich vor wie in einer großen Seifenblase. Er nahm seine Umgebung wahr, aber irgendwie schien sie dennoch nicht zu existieren.

„Jackson, jetzt beweg deinen Arsch oder lass es!“

Wie von selbst bewegten sich Franks Füße.

Besuch? Das muss ein Fehler sein. Oder ein wirklich übler Scherz. Besuch? Wer soll das sein? Es gibt nur eine Person auf der Welt, die mich besuchen würde und das ist ganz sicher nicht meine Mutter. Dass mein Geburtstag ist weiß sonst nur Hage … Sie muss es einfach sein.

Dein Herz begann wild zu hämmern und seine Füße schienen von alleine die Geschwindigkeit zu erhöhen. Vielleicht war Sunshine es einfach leid gewesen ihr Leben mit jemanden wie Kevin zu führen.

Es gibt keine andere Erklärung. Sie muss es sein, vielleicht hat sie eingesehen, dass Kevin nicht der Richtige für sie ist und, dass wir noch eine Chance haben. Vielleicht weiß sie jetzt dass ich mich wie ein Idiot aufgeführt habe, aber niemals wieder zulassen würde, dass sich etwas zwischen uns drängt. Vielleicht hat sie mein Kind dabei … Sunshine, sie muss es sein.

Freitag, 13. Februar 2015

Wie wir in 10 Schritten die Welt retten!



Unsere Welt ist eigentlich großartig – voller kleiner Wunder, unglaublicher Naturspektakel und atemberaubender Schönheit. Es gibt nur ein kleines Problem: Wir nutzen die Natur und unsere Umwelt zu sehr aus. Das bleibt natürlich auf Dauer nicht unbemerkt und die Folgen unseres Handelns werden immer deutlicher. Noch ist es allerdings nicht zu spät um unsere Welt wieder in die richtige Richtung zu lenken!


1.                  Aufklärung ist der erste Schritt

Wir können nur Dinge verändern, wenn wir auch wissen was schief läuft. Sich selbst etwas zu informieren ist ein Schritt, andere Menschen darüber aufzuklären der Nächste. Nicht jeder muss einen Blog führen oder auf den verschiedenen sozialen Netzwerken seine Freunde mit Links zu spamen. Allerdings kann man in seinem Freundeskreis oder der Familie durchaus Verbesserungsvorschläge einbringen und damit manchmal mehr bewirken als man denkt.

2.                  Durchschaue die Zusammenhänge

In unserer Zeit ist es gar nicht so einfach alle Zusammenhänge unserer Wirtschaft zu durchschauen. Das uns antrainierte Konsumverhalten sorgt dafür, dass wir weniger Fragen stellen, genau das ist jedoch auch das Problem. Es hilft, wenn man sich über die grundlegenden Dinge informiert und die Zusammenhänge dahinter nachvollzieht. Zum Beispiel kann ein T-Shirt von H&M nur so günstig sein, wenn in der Herstellung entsprechend gehandelt wird. Man kann nicht erwarten, dass die Materialien nicht mit chemischen Stoffen in Berührung gekommen sind oder die Arbeiterinnen einen angemessenen Lohn und Arbeitsbedingungen haben. Noch immer kommen viele Dinge aus dem asiatischen Raum und dieser ist, wie wir wissen, noch immer „führend“, wenn es um die Verschmutzung unserer Umwelt geht.
Hat man erst verstanden wie diese Dinge ineinander übergreifen, kann man entsprechend darauf reagieren.

Dienstag, 10. Februar 2015

Meine Hundedame - Bilderreihe


Meine Hündin ist mein ein und alles ... Sie baut mich auf wenn es mir schlecht geht, sorgt dafür das ich mich niemals langweile und das ich immer etwas habe über das ich mich kümmern kann. 

Für kein Geld der Welt würde ich sie eintauschen oder abgeben. 
Auch wenn das einigen vielleicht vermessen vorkommt, so ist sie doch das was einem Kind am nähsten kommt - denn ich schütze sie wie eine Löwin. 

Leider ist meine Schöne schon etwas älter und bekommt langsam aber sicher immer mehr Probleme mit der Gesundheit. Die Gelenke, der Darm und die Ohren wollen einfach nicht mehr so wie bei einem jungen Hund. 

Nach der Ernährungsumstellung konnten wir einiges wieder in den Griff bekommen, doch die Diagnose des Tierarztes war recht ernüchternd. 

Sie KANN durchaus noch ein oder zwei Jahre ohne Schmerzen leben, vielleicht fängt es allerdings auch bald an unzumutbar für sie zu werden. 

Montag, 9. Februar 2015

Justine privat – Sonnenbrillen Liebhaber

Bildbearbeitung: http://mary-buecherblog.blogspot.de/

Die Nacht ist schon vorrangeschritten und wir durchqueren in einer kleinen Gruppe durch die dunklen Straßen. Der Pegel ist hoch genug um die Kälte nicht mehr zu spüren und die Gespräche sinnvoll erscheinen zu lassen.
Während der Anfänge meiner 20er dachte ich genau das wäre das absolute Ultra – betrunken, bekifft und bereit zum Sex. 
Inzwischen langweilt mich das Ganze jedoch schrecklich.
Wir gehen in eine kleine versiffte Bar die ich zu lieben gelernt habe und setzten uns an die Bar. Die Jungs bereden angeregt die neuesten Musiksachen von denen ich nichts verstehe und ich sehe mich um. Neben mir sitz einer dieser Versuchs Hipster mit Sonnenbrille und Vollbart. Ich habe es aufgegeben mich zu fragen warum man in einer rauchigen Spelunke eine Sonnenbrille tragen muss – wahrscheinlich war ich meinem ganzen Leben noch nie so high wie er in diesem Moment und das ist vollkommen okay.
Es wird ein Joint herum gereicht und er hält ihn mir entgegen wie einen heiligen Gral. „Nein, danke“, bringe ich nur angewidert heraus, denn in seinem Bart hängen noch die Chips die er wahrscheinlich vor Stunden gegessen hat. Ich nehme aus Prinzip keine Joints von Fremden an. Schon gar nicht wenn deren Bart eine größere Persönlichkeit hat als sie selbst.
„Bist wohl spießig …“, meint er höhnisch und sieht mich durch die dunklen Gläser hindurch an. Ich ziehe die Augenbrauen hoch und frage mich was an meiner Erscheinung spießig ist nur weil ich keine Drogen konsumieren möchte. Hinter ihm ziehen seine Freunde ganz unauffällig etwas durch die Nase.

Dienstag, 3. Februar 2015

Montag, 2. Februar 2015

Blutige Scherben

Bildbearbeitung: http://mary-buecherblog.blogspot.de/


Es fällt mir schwer zu glauben, dass das Bild das ich mir Jahrelang  von einem Menschen gemacht habe, innerhalb von Sekunden in dutzende blutige Scherben zerspringt. Die gemeinsam verbrachte Zeit tritt in den Hintergrund und jedes gesagte Wort hat die Bedeutung verloren …



I find it hard to believe that the image that I have made for years of a huma, can bursts within seconds in dozens of bloody shards. The time spent together fades into the background and each word has said lost all meaning ...