Donnerstag, 30. April 2015

Bequem die Welt verbessern

Nicht jeder ist dazu geschaffen Veganer, Aktivist oder Tierschützer zu werden - und die wenigsten schaffen alles zusammen. Trotzdem kann jeder einen Beitrag leisten, damit Ihr seht wie einfach das ist habe ich eine kleine Liste zusammen gestellt ...

Nicht alle diese Dinge haben eine sofortige Wirkung - mit einigen Sachen schont Ihr eher Euren Geldbeutel, als die Umwelt. Damit könnt Ihr jedoch auch wieder gutes bewirken. 


-nehmt beim Einkaufen keine Plastiktüten an 
-kauft bevorzugt Glasflaschen, statt Plastikflaschen 
-versucht so wenig wie möglich bei großen Ketten zu kaufen
-lasst nicht unnötig Lichter/ Standbyschalter/ Stromverteiler an 
-zieht die Stecker von Geräten, die ihr gerade nicht benutzt 
-versucht Fleisch eher beim Bauern kaufen und auf billig Fleisch zu verzichten
-auf dem Flohmarkt, bei KleiderKreisel oder in Second-Hand-Läden kaufen 
-eure alten Sachen neu verwerten 
-regionale Produkte kaufen 
-Naturkosmetik kaufen

Montag, 27. April 2015

Justine privat -Denn am Ende wird alles gut …


Wer kennt sie nicht? 

Diese Momente in denen einfach nichts so klappt wie man es sich gewünscht hat. Man wird immer wieder an den Rand der Belastbarkeit gestoßen und hat Angst in eine Schlucht zu fallen, aus der man nicht wieder heraus kommt.

Ich hatte schon endlos viele dieser Momente – manchmal sogar ganze Wochen und Monate. 
Manchmal wusste ich nicht wie ich meine Miete zahlen sollte oder vorher ich etwas zu essen bekomme.  Stunden lang habe ich mir den Kopf zerbrochen wie ich meine Rechnungen zahlen soll – gerade nach dem meine Hündin die Behandlungen brauchte. 
An einigen Tagen bin ich einfach ins Bett gegangen ohne etwas zu essen, nicht gesund aber sparsam. 
Und am nächsten Tage habe ich einfach weiter gemacht. Mal mit mehr, mal mit weniger Erfolg.


Manchmal plagen einen Gedanken, einfach alles hin zu werfen und neu anzufangen. Doch ganz so einfach ist es nicht, oder vielleicht doch? Vielleicht ist es sogar zu einfach, alles stehen und liegen zu lassen, statt sich dem zu stellen? Ich bin jedenfalls noch immer hier, immer noch am Kämpfen. Das ist in Ordnung, denn ich kämpfe nicht alleine und nicht nur gegen mich selbst.

Sonntag, 26. April 2015

Bloggerbattle: Melancholie



Ich liege in der Badewanne und versuche nicht auf meinen Kopf zu hören, sondern die Wärme und den Schaum zu genießen. Eigentlich bade ich nicht gerne. Es verbraucht viel Wasser und irgendwie schwimmt man immer in seinem eigenen Dreck – darum war ich vorher auch duschen, was natürlich noch mehr Wasser verbraucht hat. Trotzdem liege ich nun hier im Schaum.
Da ich nicht weiß ob ich in der nächsten Wohnung den Luxus einer Badewanne habe, dachte ich es würde mir gut tun. Doch stattdessen scheint es mich nur noch mehr zum Nachdenken anzuregen und das kann ich eigentlich gar nicht gebrauchen. Im Gegenteil, es wäre gut wenn ich mal etwas weniger nachdenken würde. Durch das ewige Argumentieren in meinem Kopf scheine ich kaum noch etwas anderes zu tun.  Ich suche neue Wohnungen, organisiere Kartons, Besichtigungen und überlege von welchen Dingen ich mich trenne um sie nicht unnötig mitzuschleppen.
In dieser Wohnung hatte ich viele schöne Momente – und noch mehr beschissene. Es tut weh sie nun aufzugeben und gleichzeitig fühle ich mich erleichtert. Ich tauche in das Wasser ein, den Atem anzuhalten erscheint mir die einzige Möglichkeit mein Hirn für einen Moment auszuschalten. 




Samstag, 25. April 2015

Rezension: James Brown Godfather of Soul

»Mr. Dynamite«, »Sex Machine«, »Hardest Working Man in Show Business«

Das war James Brown.

Er revolutionierte die Popmusik, war Vorbild für so viele unterschiedliche Musiker wie Michael Jackson, Bob Marley und Miles Davis, sein »Say It Loud – I’m Black and I’m Proud« wurde zur Hymne der schwarzen Bürgerrechtsbewegung.

Das sollten genug Gründe sein, um seine Biografie zu lesen.

Meine Meinung:

Bemerkenswert geschrieben und unheimlich mitreißend …
So würde ich meinen Gesamteindruck zusammenfassen. Wer sich für die Musik von James Brown interessiert und die Hintergründe zu seinem Leben erforschen will, liegt mit dem Buch auf jeden Fall richtig. An einigen Stellen braucht man allerdings eine kleine Verschnaufpause. Es sind viele Fakten aufgelistet, die „abgearbeitet“ werden. Dennoch kommen die Emotionen nicht zu kurz. Ich bewundere, wie James aus dem Hintergrund der extremen Armut in den Wäldern von Barnesville getreten ist, gearbeitet hat und alle Gegenwehr überwand um eine gewaltige Chancen wahrzunehmen. Seine Musik ist ein Vermächtnis und das Buch die perfekte Ergänzung.


4 von 5 Sternen

Freitag, 24. April 2015

We will Die - Buddhismus für Lebenshungrige von Michael Feike

Inhalt:

Michael Feike stammt aus einer Familie, in der der Tod sehr präsent ist. Viele seiner engsten Familienmitglieder sind von einer sehr aggressiven Krebsform betroffen, so dass er sehr früh mit dem Thema Sterben konfrontiert wurde. Im Buddhismus fand und findet er Hilfestellung, Trost und Orientierung. Dieses Wissen möchte er nun weitergeben, vor allem an junge Menschen, die sich auf der Suche befinden.

Meine Meinung:





Schön und sehr informativ geschrieben - ohne das es aufdringlich wirkt!

Donnerstag, 23. April 2015

Homeward Clothing - Das Interview



Tolle Shops wo das Auge hinsieht! Der Frühling startet bei mir auf jeden Fall mit vielen neuen Entdeckungen in Sachen Mode. Dieses Mal bin ich über den Shop Homeward Clothing gestolpert und habe die Betreiber auch direkt angeschrieben. Das Interview folgte sogleich …

1.                  Erst einmal danke, dass Ihr Euch die Zeit nehmt! Ich bin über Instagram auf Euren Shop aufmerksam geworden und war sofort begeistert! Für was steht „Homeward Clothing“?

„Homeward“, also „heimwärts“ hat für uns vielerlei Bedeutung. Wie der Name schon sagt, sehen wir ein solides Zuhause als eine wichtige Sache im Leben eines jeden Lebewesens an, wobei ein Zuhause für jeden individuell sein kann. Es kann die traditionelle Famillie mit Haus und seinem alten Jugendzimmer sein, welches einem immer Sicherheit und Geborgenheit gibt; es kann damit aber auch enge Freundschaften oder bestimmte Situationen und Orte gemeint sein. Der Grundgedanke bei der Nameswahl war aber, dass wir uns mit unseren Gewinnen sozial engagieren wollen, mit dem Fokus auf die Unterstützung von obdachlosen Menschen. Zur Zeit liegt bei uns der Fokus an sozialen Projekten eher im Tierschutz. Es wäre vermessen zu sagen, was nun von beidem wichtiger sei, denn die Missstände sind sowohl in Sachen Menschenrechte, als auch in Sachen Tierrechte weltweit nicht tragbar.

2.                  Wie lange gibt es Euch schon und was stand hinter der Entscheidung einen eigenen Shop zu eröffnen?

Uns gibt es seit Februar 2013. Die Entscheidung ein eigenes Klamottenlabel zu gründen gab  es schon jahrelang. Wir haben es aber immer etwas von uns weggeschoben, da es mit einigem Startkapital verbunden war, welches wir stemmen mussten. Der letztendliche   Entschluss kam dann relativ spontan.

3.                  Der Trend geht immer mehr zu Fairtraid Mode mit einer Aussage und immer weiter weg von der H&M Massenproduktion – achtet Ihr darauf wo Eure Sachen hergestellt werden? Wenn ja, wo werden sie produziert?

Mittwoch, 22. April 2015

Rezension: Paarungsbereit – Kirsten Hammann


Inhalt:

„Sex, Lügen, Schreibblockaden

Von einem Tag auf den anderen sitzengelassen. Einfach so. Weil er »sich selbst finden« muss – Penner. Das kann er Julie echt nicht antun. Gerade jetzt, wo sie sich so gefreut hat: endlich die große Wohnung, endlich heiraten, endlich schwanger werden, endlich Sicherheit. Und nun das. Wo soll sie denn jetzt einen neuen Mann hernehmen – einen, der passt und der mit ihr eine Familie gründet? Ihre Uhr tickt doch jetzt schon lauter, als sie zugeben will. Nein, erst mal abwarten. Casper merkt bestimmt noch, was er an Julie hat, was sie zusammen haben – und dann kommt er zurück. Ganz sicher. Bis dahin muss sich Julie nur überlegen, wie sie das mit der Miete macht – die Wohnung ist doch viel zu teuer für einen allein. Am besten, sie nimmt einen Untermieter. Dieser Typ, Sune, sucht ein Zimmer. Er sagt, er ist Schriftsteller. Über was will der denn schreiben? Na ja, mal schauen …

Meine Meinung:

Dienstag, 21. April 2015

Fotokasten Kooperation und Auswertung

Ihr merkt schon das wird der Monat der Kooperationen …
Dieses Mal geht es um die netten Menschen von Fotokasten! Um den Shop mal zu testen durfte ich mir Dinge im Wert von 30 Euro aussuchen – ein großes Plus schon mal, denn so war ich nicht so eingeschränkt.

Montag, 20. April 2015

Justine privat: Arschloch-Magnet


Eines der Dinge die sich permanent durch mein Leben ziehen sind Arschlöcher. Klingt hart, ist aber so. Von allen Ecken scheinen sie sich auf mich zu stürzen, manchmal sehr offensichtlich und manchmal heimtückisch mit guter Miene.
Ersteren kann ich inzwischen immerhin halbwegs ausweichen. Na, immerhin etwas, oder?
Meine Psychologin meinte dazu kopfschüttelnd, ich sei noch immer zu sehr darauf fixiert in den vermeintlich guten Menschen auch das gute sehen zu wollen.  Unrecht hat sie damit wohl nicht, ich erwiderte dann jedoch gerne, dass ich ja nun einmal auch nicht perfekt bin und eben selbstreflektiert bleiben muss.
Da fing sie tatsächlich an zu lachen und meinte, wenn ich das noch mehr tun würde, hätte ich keine Zeit mehr zum Atmen. Ich solle weniger reflektieren und mich nicht so sehr in Sorge um Menschen begeben, die ganz offensichtlich nichts dafür zurückgeben.
Klingt ja eigentlich ganz einfach, jedoch hängt es wie immer an der Umsetzung. Prinzipiell habe ich eine Engelsgeduld mit Menschen und verzeihe recht viel – ich bin schließlich selbst nicht perfekt und habe mehr als nur einen Fehler an mir. Wenn es mir jedoch reicht, dann ist erstmal nichts mehr mit netten Worten oder generell Kontakt. Leider lasse ich mich dennoch nach einer gewissen Zeit immer wieder auf „klärende“ Gespräche ein. Meist mit dem Ergebnis das ich auf mich selbst wütend bin, da ich mir diese Mühe hätte sparen können.
Auch da ist meine Psychologin recht eisern. Einmal Ende, immer Ende. Egal, wie egoistisch es nach außen wirken mag.
Klingt ebenfalls gut, aber wie Umsetzen?

Sonntag, 19. April 2015

Bloggerbattle: Phobie

Und wieder ein Wort das mich fast in den Wahnsinn getrieben hätte ...
Keine Idee, keine Inspiration und einfach drauf los geschrieben ... 
Mal wieder mehr als unzufrieden, aber was soll´s? 
Es ist ja nur ein Spiel - Ich hoffe meine Mitstreiter hatten es etwas leichter!


Das schwarze Buch

Da sitzt sie und starrt mich an.
Obwohl sitzen ist eigentlich das falsche Wort, denn Spinnen sitzen ja nicht im klassischen Sinne.  Ein kalter Schauder durchfährt mich und ich muss mich zwingen weg zu sehen. Ich hasse Spinnen. Wie sie mit ihren haarigen Beinen über die Tapete gleiten, lautlos und klebrig ihre Netze verteilen und mich in den unpassendsten Momenten zum ausrasten bringen.
Ich stehe seit mindestens 5 Minuten ohne Regung da und starre sie an, als hoffte ich darauf das ich sie alleine durch meinen panischen blick getötet bekomme. Doch sie scheint nicht einmal zu wissen, dass ich da bin. Meinem Kopf ist durchaus bewusst, dass sie mir nicht ernsthaftes tun kann – nur leider schaffe ich es trotzdem kaum mich zu bewegen. Ich habe Angst, dass sie mir direkt ins Gesicht springt, sich den Weg durch meine Nasennebenhöhlen sucht und Eier legt aus denen tausende dieser widerwertigen Kreaturen schlüpfen.
Mit Logik hat diese Angst nicht zu tun.
Ich fluche lauthals, als das kleine Mist Ding sich bewegt. Im normal Fall würde ich schreiend zu meinem Freund rennen, doch das ist heute nicht möglich. Ich muss es alleine schaffen.
Mit zittrigen Fingern ziehe ich mir einen Schuh aus. Ich weiß nicht, wann genau es anfing, dass ich solche Panikattacken von Spinnen bekomme. Mein Psychologe würde es sicherlich auf meine verkorkste Kindheit schieben. Ich versuche einen Schritt näher an das Ding heran zu kommen und sofort schießen mir Tränen der Panik in die Augen.

Samstag, 18. April 2015

Rezension "Ich will doch bloß sterben Papa" - Michael Schofield

Inhalt:

Jani ist erst vier Jahre alt, da befürchten Michael und Susan Schofield bei ihrer Tochter schizophrene Halluzinationen. Die damit konfrontierten Ärzte wiegeln ab, bei einem so kleinen Kind sei so etwas unvorstellbar. Doch der Verdacht bestätigt sich: Bei dem inzwischen sechsjährigen Mädchen wird Schizophrenie diagnostiziert. Jani lebt in einer Welt aus Halluzinationen und gewalttätigen Vorstellungen mit Hunderten imaginärer innerer „Freunde“. Eine Ratte flüstert ihr ein, ihren Bruder zu misshandeln, eine Katze sagt ihr, sie solle sich selbst töten, eine Stimme in ihr drängt sie dazu, aus dem Fenster zu springen. 

Meine Meinung:




Ihr müsst dieses Buch einfach lesen - ich konnte es gar nicht mehr aus der Hand legen und meine Gedanken kreisen immer noch darum. Das erste Buch das mich nach "Bea geht" derartig getroffen hat. 

Freitag, 17. April 2015

Der Babyvogel

Ich komme gerade von diversen Ämtergängen zurück und biege in meine Straße ein. Mein Freund und ich schwatzen fröhlich, denn es ist immerhin Frühling und die Sonne scheint. Doch dann bleibe ich stehen.
Vor mir auf dem Asphalt liegt ein Babyvogel.
Erst denke ich, er ist tot – doch er atmet noch.
Er ist so winzig das es mir das Herz bricht. 

Jetzt muss es schnell gehen. 

Ich hebe das kleine Wesen, noch ganz ohne Federn auf und wir beginnen panisch nach dem Nest zu suchen. Seine Brüder und Schwestern liegen bereits auf Straße herum, die meisten wurden von einem Auto erwischt.
Vom Nest fehlt jede Spur. 

Was machen wir jetzt mit dem kleinen ding?

Eilig laufen wir nach Hause, legen den kleinen in eine Schüssel und versuchen ihn warm zu halten. 

Das Internet spuckt aus man solle das Tierheim anrufen. Gesagt, getan. Doch die wollen nicht helfen. Der kleine ist wahrscheinlich keine bedrohte Art – und sieht durch den Sturz aus dem Nest auch nicht sehr überlebensfähig aus.

Was also dann?

Im Kopf gehe ich bereit in den Keller um die alte rot Licht Lampe meiner Oma hervor zu holen und überlege mir wie ich es schaffe Würmer zu pürieren und dem Kleinen zu geben. Die Tiernotstation sagt uns das gleiche. Doch der Kleine lebt noch und ich bin nicht gewillt, ihn einfach aufzugeben nur weil er keine bedrohte Art ist. 

Also wieder raus, suchen nach dem Nest und seinen Eltern. Doch nichts ist zu finden und der Kleine stirbt in meinen Händen.
Wir haben es versucht.


Wir haben ihn an einen Ort gebracht, der uns passend erschien - möge der kleine Fred (wie ich ihn in meinem Kopf getauft habe) in Frieden ruhen. 

Wenn ihr ein Wildtierfindet das dringend eure Hilfe braucht könnt ihr Euch beim Tierheim in der Nähe melden. Auch unter 112 kann man Euch zu entsprechenden Stellen weiterleiten.


Donnerstag, 16. April 2015

Visitenkarten aus der Online Druckerei Köln

Jeder Blogger kennt das Problem: Man ist auf einer Party, dass Thema fällt auf den Blog und man hat natürlich nichts dabei. 

Bisher hatte ich immer "nur" Flyer - nun gibt es auch Visitenkarten aus der Online Druckerei Köln. 



Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden. Auch die Qualität hat mich überzeugt und ich werde sicher zur gegebenen Zeit noch mehr bestellen, als "nur" Visitenkarten, denn bei der Online-Druckerei Köln gibt es noch vieles mehr, dass ich gerne einmal ausprobieren würde.
Viele haben mich gefragt ob es auch Autogrammkarten und Sticker gibt - mal schauen ob ich davon in diesem Jahr noch etwas verwirklicht bekomme.  


Neben dem Produkt an sich, hat mich auch der freundliche Service eindeutig überzeugt. 
Es wurde auf jede meiner Fragen eingegangen und kein Anliegen blieb unberücksichtigt. 
Für mich also eine ganz klare Empfehlung. 

Wer neugierig geworden ist, darf gerne mal auf der Internetseite stöbern gehen!


Mittwoch, 15. April 2015

Hangman Clothing - Die Klamotten


Ihr erinnert Euch an das Interview mit Hangman Clothing?
Die Kooperation ging noch etwas weiter und ich habe mir drei wundervolle Sachen aus dem Shop gegönnt. Das Shirt ist eines meiner Liebling, nicht nur wegen des Spruchs auf dem Rücken, sondern auch wegen der tollen Ziernähte! So ein liebevolles Detail hätte ich gar nicht erwartet und es war vorab auf den Bildern auch nicht zu sehen, daher freute es mich umso mehr ...


Die Mütze ist ebenfalls klasse. Sie trägt sich angenehm und nicht zu warm, auch wenn die Sonne mal etwas mehr scheint. 


Auch der Beutel verdient glatte 5 Sterne. 
Der Stoff hält einiges aus, verzieht sich nicht und ist durchaus belastbar. 



Nachdem ich nun alles getestet habe steht mein Urteil eindeutig fest: Genialer Shop!
Ich hoffe auf noch viel mehr Teile!


Dienstag, 14. April 2015

Justine privat: Hallo Omi


Es ist mitten in der Nacht und ich liege mal wieder wach. Die Gedanken in meinem Kopf kreisen immer wieder und ich frage mich, wie ich das alles bisher überstanden habe ohne Amok zu laufen. Irgendwie bin ich bisher gekommen und es geht auch immer weiter, aber hört das ständige kämpfen denn niemals auf?
Ich rolle mich in der dünnen Tagesdecke ein und setzte mich auf das Sofa. Mein Freund liegt mit meiner dicken Wuffine im Bett und schläft. Ich will ihn auch nicht wecken, diese Gedanken kann nicht einmal er mir nehmen.
„Du wirst das schaffen“, reist mich die Stimme meiner Omi aus den Gedanken. Ich blinze ein paar Mal, bis ich mir sicher bin ihr liebevolles, runzliges Gesicht vor mir zu sehen.  
„Das glaube ich nicht“, antworte ich ehrlich. Eindeutig bin ich dabei zu träumen, meine Omi ist bereits seit einigen Jahren tot – und selbst wenn nicht würde sie wohl kaum morgens um 4 Uhr plötzlich neben mir auf dem Sofa sitzen.
„Sicher – sieh dir an was du bisher überstanden hast.“
„Für mich sieht das eher nach dem Lebenslauf eines Versagers aus.“
„Du bist wie immer zu streng zu dir selbst.“
Ich blicke sie traurig lächelnd an und schüttle langsam den Kopf. „Immer wenn ich versuche alles richtig zu machen, geht alles schief.“
Nun schüttelt sie den Kopf und legt mir eine kalte Hand auf die Schultern. „Du hast viele Fehler gemacht, das ist in Ordnung, doch im Moment machst du alles richtig.“
„Und warum fühlt es sich dann nicht so an?“
„Weil es nicht einfach ist, das richtige zu tun.“
Ich beiße mir auf die Unterlippe und weiche ihrem Blick aus.
„Ich bin alleine“, sage ich.

Montag, 13. April 2015

Containern: Interview




Die Namen der Personen wurden zu ihrem persönlichen Schutz geändert.

Katja

1.    Wie bist Du darauf gekommen, containern zu gehen?

Katja:
Ich bin nicht Bafög berechtigt, meine Eltern können mich finanziell nicht unterstützen und neben dem Studium schaffe ich es kaum mehr als 400 Euro dazu zu verdienen. Rechnet man die Kosten für Miete und Uni ab bleibt wenig Geld zum Leben übrig.

2.    Also war es eher eine Entscheidung aus der Not heraus?

Katja:
Nicht nur. Unsere Gesellschaft wirft extrem will weg und es tut niemanden weh, wenn sich andere diese Dinge nehmen.

3.    Wurdest du schon mal dabei erwischt?

Ja, aber es ist nichts passiert. Der Inhaber des Ladens hat keine Anzeige wegen Hausfriedensbruchs gestellt.


Sonntag, 12. April 2015

Blogbattle: Vergissmeinicht


Dieses Thema habe ich nicht ohne Grund gewählt, denn für mich bedeuten die kleinen blauen Blumen, etwas ganz besonderes. Da mir der Sinn auch gerade nicht nach Blut und Tod steht - zumindest nicht direkt - gibt es dieses Mal eine Kurzgeschichte aus meinem Leben.


Justine privat - Der nackte Grabstein


Der Frühling ist da – die Blumen sprießen aus der Erde und die Luft hat sich verändert. Man kann es riechen, dass Leben das wieder vom Neuen erwacht. Ich sitze im Schneidersitz auf dem leicht feuchten Boden, während die Sonne in mein Gesicht scheint.
Ich seufze tief und blicke auf das Grab vor mir. Der Grabstein auf dem der Name meiner Großmutter stehen sollte, ist auch nach den vergangenen Jahren noch leer. Das schmerzt mich, denn ich bin sicher, dass kaum jemand weiß, dass sie hier begraben liegt. Woher auch? Ein namenloses Grab erregt wenig Aufmerksamkeit. Aber ich weiß, dass sie hier ist.
Dem Grab an und für sich, wurde in der letzten Zeit allgemein wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Auch ich bin nicht allzu oft hier. Die Blumen die ich im letzten Jahr gepflanzt habe, wurden herausgerissen. Offenbar möchte irgendjemand nicht, dass ich meiner Oma Blumen mitbringe. Den Grund dafür kann ich nicht sehen, und selbst wenn würde ich ihn wohl kaum verstehen.
Dennoch sitze ich hier und blicke den nackten Stein an, als hätte er Antworten auf all meine Fragen. Die Vögel zwitschern in den Bäumen und ein sachter Wind lässt meinen Pony wehen. Es ist so wundervoll friedlich hier, dass mir fast die Tränen kommen. Nicht viele Menschen haben mich beeinflusst, doch meine Großmutter gehörte definitiv dazu. Sie ist die einzige Person aus meiner Familie, die wirklich eine gute Seele zu haben schien. Immer wenn ich nicht weiter weiß, frage ich mich was sie in meiner Situation wohl tun würde – auch wenn ich weiß, dass ich bei weitem nicht so gut bin, wie sie es war.

Mittwoch, 8. April 2015

Bilderreihe - Stimmen im Kopf

Bildbearbeitung: http://www.evakatharina.com/

Jeder kennt die Momente in denen das man kurz davor ist aufzugeben. 
Die Stimmen im Kopf werden immer lauter, fangen an zu schreien und zählen die vielen Fehlschläge auf, die man schon zu verzeichnen hat. 
Weglaufen, erscheint einem der einfachste Weg ...

Dienstag, 7. April 2015

Justine privat - Die Leiden der jungen Lady C.


Meine Güte war das eine Woche …


Nachdem mein „Jetzt-Nicht-Mehr“ Arbeitgeber mir noch immer nicht das Gehalt vollständig gezahlt hat, durfte ich die Hälfte meiner kostbaren Lebenszeit in irgendwelchen Ämtern und bei Anwälten verbringen. Schön ist definitiv etwas anderes.
Viel schlimmer jedoch war es als ich an einem Abend nach Hause kam und meine dicke Wuffine plötzlich humpelte.  Wer mich kennt weiß – über meinen Hund geht nichts. Es dauerte nicht lange bis ich das gesamte Bargeld des Haushaltes zusammen gesucht hatte und die Ärzte durch telefonierte, wer mich am schnellsten empfangen kann. Also ging es am nächsten Tag auch sofort zum Tierarzt, der verschrieb mir auch fleißig Tabletten damit die kleine Maus keine Schmerzen mehr hat und machte einen Termin zum Röntgen.
Das Kreuzband ist eingerissen und als wäre das nicht schlimm genug hat sich irgendetwas dabei auch noch entzündet. Wie genau das passiert ist, kann ich wirklich nicht sagen. Meine Cosma ist wie ich ein gnadenloser Trottel und ist vielleicht einfach ungünstig vom Sofa gesprungen.

Jedenfalls hieß es nun eine ganze Weile fleißig Tabletten nehmen, schonen (bei einem so verspielten Hund nicht gerade einfach) und die Daumen drücken das es besser wird. Mit den Schmerzmitteln humpelte sie auch wesentlich besser …
Trotzdem hat mich das ziemlich zurück geworfen. Sie alleine lassen geht nicht – denn wenn sie ihre 5-Minuten bekommt und niemand ist da der sie vom Rumtoben abhält, könnte das ganze wieder schlimmer werden.
Mein Freund und ich teilen uns also die „Dog-Sitting“ Zeiten – zum Glück bin ich gerade viel zu Hause und muss nicht ständig arbeiten … Den nächsten Termin haben wir diese Woche, das Fieber ist wieder gesunken, aber ganz auf dem Damm ist meine Hundedame leider noch nicht …


Also Daumen drücken!!!

Montag, 6. April 2015

Containern – Der „Live“ Bericht



Es ist mitten in der Nacht. Mir ist kalt und mein Herz pocht so heftig das mir von dem ständigen Bumsen in meiner Brust etwas flau im Magen wird. Doch jetzt ist es zu spät um noch einen Rückzieher zu machen. Der Parkplatz ist komplett leer. Die Häuser alle dunkel. Nur die Reklame des Supermarktes und die zwei Straßenlaternen spenden Licht.
Eine Gruppe von 6 verschiedenen Menschen mit dem gleichen Ziel: Essen das eigentlich noch gut ist, nicht verkommen zu lassen, sondern zu verbrauchen.
Das Containern an sich ist in Deutschland nicht strafbar, solange kein Schaden entsteht. Nur um den Hausfriedensbruch müsste man sich Sorgen machen, über einen Zaun zu klettern scheint auf den ersten Blick eher harmlos zu sein – doch mein Magen ist trotzdem flau.
Dieser Supermarkt hat seine Abfallcontainer nicht einmal abgeschlossen. Eine meiner dunkel gekleideten Mitstreiterinnen erklärt mir dass der Besitzer durch aus wüsste, dass sie einmal in der Woche vorbei kommen und das aus dem Abfall fischen, was eigentlich noch gut ist.
Die Rucksäcke werden vollgepackt. Verbeulte Dosen mit Mais, Früchten und sogar Fisch werden eingepackt. Selbst das frische Obst sieht nicht viel anders aus, als ich es vom Supermarkt kenne. Der Salat hat zwei oder drei braune Stellen und die Bananen sind etwas angelaufen, doch schlecht sind sie nicht.

Sonntag, 5. April 2015

Blogbattle: Blut













Das klingt doch mal nach einem Thema ganz nach meinem Geschmack – vor lauter Stress habe ich erst überlegt zu tricksen und eine meiner alten Kurzgeschichten zu nehmen, aber das kam mir dann doch zu unfair vor. 


Allerdings wollte ich auch nicht eine typische Metzelgeschichte bringen, die kennt Ihr schließlich schon von mir …


Also was dann?








Sturmzeit

Die Wolken ziehen so schnell am Mond vorbei, dass ich meinen Blick abwenden muss, damit mir nicht schlecht wird. Der Wind lässt meine schweißnassen Haarsträhnen immer wieder hin und her schlagen und macht jeden Schritt beschwerlich.
Meine Arme können das Gewicht des Bündels kaum noch tragen, überhaupt fühle ich mich so schwach wie noch nie in meinem Leben. Schade, dass die Talkshow Ära vorbei ist, denn jemand wie ich hätte gut in das Schema einer abgefuckten Jugend und eines verschissenen Lebens danach gepasst. Ich bin der Inbegriff einer Versagerin.
Egal, was ich in meinem Leben bisher angefasst habe, es ist eingegangen wie eine Blume, die nie gegossen wird.  Ich könnte jetzt die große, böse Welt dafür verantwortlich machen, doch im Grunde ist mir klar, dass ich das eigentliche Problem bin. Zu verkorkst, zu schwach und zu feige um sich zu ändern.
Der Regen setzt wieder ein und trommelt auf mich nieder, als wollte er meine Gedankengänge bekräftigen. Ich fange wieder an zu zittern, bin mir jedoch nicht sicher, ob es an der Kälte oder meinem Gemütszustand liegt. Wieder blicke ich zum Mond hinauf und frage mich, ob es absurd ist, dass ich diesen Augenblick auf verdrehte Art und Weise sogar schön finde.

Samstag, 4. April 2015

Video - Ick bin vejan Altä

Wahnsinnig viele haben gefragt warum ich jetzt vegan lebe und wie es überhaupt dazu kam. Ich habe versucht die wahnsinnig komplexen Gedanken zu dem Thema halbwegs kurz zusammen zufassen - und damit Ihr nicht 30 Seiten lesen müsst, gibt´s das ganze als Video!




Ich werde mich bemühen, ein Video in der Woche für Euch fertig zu stellen. Wenn es ein bestimmtes Thema gibt über das ich Euch informieren soll, dann schreibt es mir gerne hier oder im Kanal als Kommentar!

Freitag, 3. April 2015

Outtakes - Bilderreihe

Jeder Blogger kennt das – man MUSS ja GANZDRINGEND Fotos machen und dabei möglichst cool aussehen. In Wirklichkeit läuft es eher so, dass man 300 Fotos knipst und 3 davon veröffentlicht werden. Was keiner zu sehen bekommt, sind Bilder wie diese …


Ich bin wirklich kein gutes Model, denn die Hälfte der Zeit verziehe ich das Gesicht komisch oder rede ... Das ich dabei nicht immer Vorteilhaft aussehe ist mir zwar bewusst, aber irgendwie auch egal ... 

Soll ja schließlich auch alles Spaß machen!

Mittwoch, 1. April 2015

Hangman Clothing – Das Interview




Bei Hangman denke ich zuerst an das Spiel – doch nun gibt es passend dazu auch einen Shop, der meine Art des Denkens sehr schön auf Kleidung wiedergibt. Dass man seinen Traum nicht nur träumen soll, sondern auch etwas dafür tun muss beweist Jan-Eric Schlachter eindrucksvoll in dem er das Label Hangman Clothing ins Leben gerufen hat. Ich bin jetzt schon begeistert von der Kollektion und gespannt auf die nächste – die wohl im Sommer folgen wird.
Der Shop eröffnet ... HEUTE - die Shoppingsüchtigen unter uns können also sofort loslegen. Ich setzte einige Dinge vorerst auf meine Wunschliste und begnüge mich heute damit den Betreiber des Shops mit Fragen zu löchern!

1.    Wie kam es zu der Idee „Hangman Clothing“?

Hangman Clothing: Die Idee, ein eigenes Klamotten Label zu gründen, hatte ich schon einige Jahre. Ich sah andere Labels und dachte mir immer was ich anders machen würde. Nun habe ich früher schon, mehr schlecht als recht, Merch für meine alte Band gemacht. Anfang des Jahres dachte ich mir dann „Das kannst du doch besser!“, und setzte mich intensiver damit auseinander die Sachen, die in meinem Kopf waren, umzusetzen. Und jetzt sitze ich vor meinem Laptop und gebe mein erstes Interview.