Sonntag, 31. Mai 2015

Bloggerbattle: Gold

Der goldene Moment

Ich reibe mir über das Gesicht und bedenke dabei nicht, dass ich mein Make-up gnadenlos verschmiere. Mir ist das eigentlich auch ziemlich egal. Gerade ist mir alles egal. Aus meinem blutigen Schicksal könnte man sich ein gesamtes Denkmal bauen, ich habe es so satt. Ich sehe hilflos zu wie einfach alles zu Grunde geht und der Schmerz sitzt so tief, dass er jeden in meiner Nähe in den Abgrund reißt.
Alle gehen über Leichen.
Nur ich nicht. Zumindest nicht wirklich, ich töte nur beim Schreiben. In der Realität jedoch so gut wie nie – Schnecken und Insekten die versehentlich zertreten werden, zähle ich jetzt einfach nicht mit.
Und das habe ich nun davon.
Der Strudel des Hasses hat mich mal wieder gepackt und die Ungerechtigkeit der Welt lastet tonnenschwer auf mir und droht mich zu zerquetschen wie ich die Schnecken, die ich übersehen habe.
„Ist alles okay bei dir?“
Bescheuerte Frage und ich muss meine gesamte Kraft dafür verwenden, meinem Freund dafür nicht mit dem nackten Arsch ins Gesicht zu springen, obwohl ihn das vielleicht nicht einmal stören würde. 
„Was denkst du?“, zische ich grimmig.
„Offenbar nicht.“
„Natürlich nicht! Es ist alles scheiße!“
Er haut mit der Faust auf den Tisch.
„Echt mal! Alles scheiße!“, macht er mich nach und ich verenge die Augen zu schmalen Schlitzen. Er begibt sich gerade auf schrecklich dünnes Eis. Mit mir ist in dieser Laune wirklich nicht zu spaßen. 
Wenn er ins Wespennest sticht, werde ich nicht unbedingt netter …
„Wenn du nicht wissen willst, was los ist frag einfach nicht!“
„Alles scheiße!“
„Ja, es ist alles scheiße!“
„Echt mal!“
„Hör auf damit!“
„Womit denn? Ich stimme dir doch nur zu!“
„Ach leck mich doch!“
„Würde ich ja gerne aber du hast noch was an!“
Ich sehe ihn einen Moment lang wütend an – dann fange ich an zu lachen. Das sind die goldenen Momente in denen ich weiß, dass wir mit einander glücklich werden können. Er reagiert nicht wütend oder verletzt auf meine Launen, er nimmt sie hin. Zieht mich manchmal damit auf, aber schreckt niemals zurück. 
Oftmals frage ich mich ernsthaft wie er es mit mir aushält - doch wenn ich ihn das frage, lacht er nur und sagt mir wie großartig ich bin. Dabei ist er doch derjenige, der großartig ist. Meine Gedanken werden mir zu kitschig und ich unterbreche mich schnell in dem ich sage: 
"Ich liebe dich, du Arsch!"
Er zwinkert mir zu.
"Ich mache dir ´nen Kaffee, danach geht´s dir wieder besser ..."
Ich muss lächeln. 
Offenbar habe ich ein echtes Goldstück unter den Männern abbekommen.  

Meine Mitstreiter:

- dycherFyrst SETZT AUS
- PAL
- Mary 


Freitag, 29. Mai 2015

Ein ganz normaler Morgen


8 Uhr am Morgen. 

Ich: Verdammt, es ist zu früh für sowas, halt den Mund.
Handy: Du musst rangehen! Es könnte jemand sein, der dir eine Zusage für die Wohnung gibt.
Ich: Oder es ist wieder eine Absage, und dazu ist es zu früh!
Handy: Du bist doch eh schon wach und deine Blase drückt auch!
Blase: Genau ich bin voll und mach dir gleich das Bett nass!
Bett: Bitte nicht! Die Waschmaschine ist schon überlastet!
Ich: HALTET ALLE DEN MUND ICH WILL SCHLAFEN!
Handy: Ich höre nicht auf zu klingeln, bis du endlich ran gehst!
Blase: Ich platze gleich!
Bett (wimmernd): Nein, bitte nicht!
Wuffine (grunzend): Geh, endlich an dein Handy, so kann ich nicht weiter schlafen!
Ich: Ist ja gut Ihr habt gewonnen!

Ich gehe an mein Handy, kassiere die Absage, entleere die Blase und lege mich wieder ins Bett.

Donnerstag, 28. Mai 2015

Rezension: Angel Baby - Richard Lange

Inhalt:


Im Leben von Luz ist einiges schiefgelaufen: Sie hat ihre kleine Tochter in Los Angeles zurückgelassen, um in Tijuana einen mächtigen Drogenboss zu heiraten. Seither lebt sie wie eine Gefangene in Rolandos bizarrer Villa und ist seiner Willkür ausgeliefert. Doch heute ist der Tag, an dem Luz ihre Fehler wiedergutmachen wird. Sie schießt ihre Bewacher nieder, räumt den Tresor leer und flieht in Richtung Grenze. Alles oder nichts. Das Schicksal wird entscheiden, ob sie ihre Tochter findet oder beim Versuch draufgeht.




Meine Meinung:

Rezension: Mary Higgins Clark - In der Stunde deines Todes

Inhalt:


Vor den Augen ihres kleinen Sohnes wird Lauries Ehemann ermordet. Seitdem lebt sie in ständiger Angst. Immerhin lockt beruflich ein großer neuer Auftrag: Laurie soll eine TV-Serie über ungelöste Verbrechen produzieren. Sie taucht tief in einen spektakulären Mordfall aus der Vergangenheit ein. Doch auch im Hier und Jetzt droht ihr und ihrem Sohn mörderische Gefahr.

Von einem Moment auf den anderen wird Lauries Leben zum Albtraum: Ein Unbekannter ermordet am helllichten Tag ihren Mann – vor den Augen des gemeinsamen Sohnes Timmy. Bevor er flieht, ruft er dem heulenden Kind noch zu: »Du bist als Nächstes dran! Und dann deine Mutter!« Fünf Jahre später ist Laurie immer noch von ständiger Sorge um ihren Sohn geplagt. Aber sie hat auch erfolgreich Karriere als TV-Journalistin und Produzentin gemacht. In einer neuen großen Serie will sie ungeklärte Mordfälle aus der Vergangenheit mit allen damaligen Beteiligten neu aufbereiten. Ihr erster Fall ist spektakulär: Vor 20 Jahren wurde eine reiche Dame der Gesellschaft umgebracht – in der Nacht, als ihre Tochter gemeinsam mit ihren drei engsten Freundinnen den Collegeabschluss feierte. Schon bald entdeckt Laurie für jede von ihnen ein Tatmotiv. Was sie nicht weiß: Der Mörder ihres Mannes hat sie ständig im Visier. Er will seine Drohung endlich wahrmachen.



Meine Meinung:

Alles im Allem war auch dieser Thriller sehr solide. Gute Technik, schöner Style, aber irgendwie hat mir der Funken dann doch wieder gefehlt ...
Ja, ich weiß. Meine Ansprüche sind ziemlich hoch.
Leicht und verständlich zu lesen - und doch irgendwie langweilig. Zumindest Stellenweise. Eventuell liegt es auch an der Übersetzung, aber irgendwie war dieser Thriller nicht der Beste von Clark.

3 von 5 Sternen

Mittwoch, 27. Mai 2015

Warum ich Hormon-frei verhüte und wie sich das auf meine Akne ausgewirkt hat ...

Obwohl die Pille eigentlich nur der Verhütung dienen sollte, wird sie auch oftmals gegen Hautunreinheiten genutzt. Ich habe mich trotz Akne, gegen die weitere Verwendung von Hormonen zur Verhütung entschieden. Mehr dazu im Video:






Vegan - 5 Dinge die einem immer passieren können ...




1. Überlesen das in einem Produkt doch etwas tierisches steckt ...

Molkenerzeugnis, Milchpulver, Eigelb usw ...
Gerade am Anfang der Umstellung passierte es mir oft das ich ein vermeintlich veganes Produkt kaufte und dann doch etwas fand - ich würde das Ganze jedoch nicht so ernst nehmen. Schließlich weiß man es das nächste Mal besser, wenn man wieder vor den Produkten steht.

Oftmals hat man das Glück das die Hersteller tierische Produkte fett schreiben oder in Großbuchstaben, es dauert also nicht lange bis man sich selbst darin geschult hat solche Dinge "auszusortieren". Fehler können dennoch immer passieren, immerhin sind wir alle nur Menschen.

2. In etwas reinbeißen was doch nicht vegan ist ...

Jeder kennt die Situation: Man sitzt bei Freunden, oder auf der Arbeit, einem wird etwas zu essen angeboten und zack hat man auch schon hinein gebissen bevor der Kopf realisiert das man noch nicht nachgefragt hat ob es denn vegan ist ...
Nicht weiter tragisch! Immerhin kommt es nicht darauf an das man zu 200% vegan ist, sondern das man sich selbst im Spiegel ansehen kann. Also auch hier keine Panik schieben oder den Happen wieder ausspucken.

3. Sich über Fleischesser aufregen

Dienstag, 26. Mai 2015

Hörst du mir überhaupt zu?: 100 Sätze, die zu einer Beziehung gehören - ob man will oder nicht

Inhalt:


„Jetzt sag doch auch mal was dazu!“


So eine feste Beziehung ist doch etwas Schönes! Der Partner ist immer da, wenn man ihn braucht. Er ist einem vertraut, auch wenn man keine Ahnung hat, was er tagsüber eigentlich so treibt. Aber eines, das weiß man genau, nämlich was er als nächstes sagen wird. Denn Paare können nicht anders, als einander immer wieder dieselben Sätze zu sagen. Weil die Situationen zwischen ihnen immer wieder die gleichen sind – vom Kennenlernen bis zum bitteren Ende. Angesichts solcher Belastungsproben brauchen wir einfach Sätze, auf die wir uns verlassen können. Sätze, die … Hallo, hören Sie mir eigentlich zu? Jetzt sagen Sie doch auch mal was!



Meine Meinung:

Rezension: Mordsommer - Rudi Jagusch

Inhalt:

Ein anonymer Brief erreicht die angehende Oberstaatsanwältin Nina Lehmann. Die Enthüllung eines streng gehüteten Geheimnisses würde ihre Karriere ruinieren. Doch sie will sich nicht einschüchtern lassen und fährt zu dem im Brief genannten abgelegenen Ort in der Eifel. Zu ihrer Überraschung ist sie nicht allein einbestellt worden. Nach und nach treffen weitere fünf Mitglieder ihrer alten Schulclique ein, die ebenfalls etwas zu verbergen haben. Ein grauenhaftes Psychospiel beginnt.



Meine Meinung:

Sonntag, 24. Mai 2015

Doppel Rezi - Honigmond Darkroom von Sophie Andresky

Da meine Nächte im Moment mal wieder mehr als kurz sind, habe ich mehr Zeit zum lesen. 
Darum darf es Euch auch nicht wundern, dass ich hier gleich 2 Bücher vorstelle:

und

Zum Video:



Honigmond

Inhalt:

»Ohne meinen Harem verreisen? Niemals. Erstens: Wie sähe das denn aus? Und zweitens: Meine Jungs sind mehr als mein Harem. Sie mögen mich. Und meine Wünsche …« 








Meine Meinung: 

Die Idee ist nett und der Schreibstile der Autorin mal wieder super, aber das kann sie dennoch eindeutig besser!

3 von 5 Sternen





Darkroom

Bloggerbattle: Sucht

WARNUNG : Diese Geschichte ist nicht für Leser unter 16 Jahren geeignet. 

Mike -  Ernüchterung

„Mike wir haben kein Gras mehr …“
Die Schönheit dieses Momentes, in dem ich eben noch so gefangen war, erblasste in der Sekunde in der die Ernüchterung einschlug wie eine Splittergranate. Eben noch war ich so tief in meine eigenen Gedanken vorgedrungen, dass ich glaubte ich hätte die Welt verstanden und nun, war es vorbei und ich spürte den kalten Stich, den ich immer spüre wenn die Wirkung nachlässt. Die Sonne auf meiner Haut, der süßlich-bittere Geschmack des Bieres auf meinen Lippen, die knarrende Musik aus den Lautsprechern und der stinkende Teich vor uns, in dem die Sonne den Ölfilm in allen Farben erleuchten ließ, all diese Dinge, waren nichts. Ich drehte den Kopf etwas zur Seite und blickte meine Freundin an, ohne sie wirklich zu sehen. Das Schweigen dehnt sich aus, wird langsam aber sicher unangenehm. Ich räuspere mich und versuche mich daran zu erinnern was sie eben gesagt hat. Es muss etwas gewesen sein, dass wirklich wichtig war, wenn es mich aus meinen Träumen reißen konnte. Ihr Blick wird strenger, die hellgrünen Augen verengen sich zu schmalen Schlitzen. Wenn sie die Augen so zusammen kneift und die Nase kraus zieht, erinnert sie mich immer an eine wütende Katze. Ich warte darauf, dass sie ihre Krallen ausfährt und meiner Haut blutige Striemen verpasst, doch noch kann ich es abwenden …
„Hast du mich nicht gehört?“
Claras Stimme ist bereits eine Oktave höher, kein gutes Zeichen. Wenn ich nicht den Rest dieses Tages damit verschwenden will mich zu streiten, muss ich ihr eine zufriedenstellende Antwort geben. Dummerweise bin ich ein furchtbar schlechter Lügner. „Baby, ich war gerade in Gedanken und …“ 
„Na großartig!“, zischt sie grimmig und erhebt sich mit einer für mich nicht nachvollziehbaren Eleganz aus dem Schneidersitz. Das saftige Gras und die zerquetschten Insekten haben Spuren auf ihrer zerrissenen Jeans hinterlassen. Leicht torkelnd mache ich es ihr nach und bringe mich in eine aufrechte Position, nur das ich nicht stehen bleibe. Vielleicht hätte ich doch ein Bier weniger trinken sollen, denke ich gerade noch. Auch wenn die Wirkung des letzten Joints langsam nachlässt, und meine Gedanken wieder zusammenhangslos und flüchtig durch meinen Kopf spucken, hat der Alkohol meinen Körper noch immer voll im Griff. Ich schwanke, denke ich habe mein Gleichgewicht wieder gefunden und rutsche nach hinten weg. Unsanft lande ich auf der Seite und spucke einen Fluch garniert mit Speichel zwischen die Strohhalme. Gerade als ich mich hochdrücken will, bemerke ich, dass ich rolle. Gut, vielleicht lässt die Wirkung doch nicht so schnell nach wie ich eben noch angenommen habe. Ich rolle ohne zu wissen warum ich das tue, doch dann plötzlich fällt mir auch der Grund dafür ein. Wir sitzen, beziehungsweise saßen, auf einem Hügel.

Samstag, 23. Mai 2015

Jenny Milewski: Skalpelltanz - Rezension

Inhalt:


Schnitt für Schnitt ...


Carl Cederfeldt ist Chirurg. Und Mörder. Sein Instrument ist das Rasiermesser. Zum Glück ist er kein Mensch aus Fleisch und Blut, sondern der Fantasie des Horrorautors Jonas Lerman entsprungen, umstrittener Star der schwedischen Literaturszene. Die Figur des Carl Cederfeldt hat ihn reich gemacht. Aber Lerman hat genug von Blut und Gewalt und beschließt, kein weiteres Cederfeldt-Buch mehr zu schreiben. Doch so einfach ist das nicht. Lerman kann mit dem Schreiben nicht aufhören, und in seiner Umgebung geschehen plötzlich mehrere grausame Morde an jungen Mädchen. Begangen mit einem Rasiermesser. Präzise und brutal. Genau so, wie Carl Cederfeldt vorgehen würde. 
Zum Glück ist er kein Mensch aus Fleisch und Blut ...


Meine Meinung:

UNDONE HAIR DONT CARE!





Manchmal habe ich einfach keine Lust meine Haare zu machen ...

Donnerstag, 21. Mai 2015

Wann kommt denn nun endlich dein neues Buch raus?



Ist es denn wirklich schon so lange her? 
237 wird bald 2 Jahre alt – und noch ist nix neues auf dem Markt von mir.
Ja, ja … 
Die Zeit war mal wieder schneller als ich, das heißt aber nicht, dass ich nichts getan habe. 

 Ich schwör´s!

Geschrieben habe ich so einiges, einige Manuskripte auch noch mal an ausgewählte Verlage gesendet und mich mit noch mehr Verlagen in die Wolle bekommen. Fakt ist das die Fortsetzung von 237 erst mal – mal wieder – auf Eis liegt.
Andere Manuskripte warten im Moment darauf, dass ein Verlag sie nimmt – oder eben auch nicht. Bevor man dort jedoch eine Antwort bekommt, kann das ein paar Monate, manchmal auch über ein Jahr dauern. Das die Zeit so schnell um war, liegt also nicht nur an mir.
Ganz untätig war ich natürlich trotzdem nicht – das nächste Projekt liegt bei den Beta-Lesern, die auch schon fleißig sind. Was genau das ist werde ich jetzt nicht verraten – das liegt aber weniger an Euch, als mehr an diversen unseriösen Verlagen die mich bereits mit Mails bombardieren.
Nein, danke!
Bevor ich zu einem Druckkostenvorschuss-Scheiß-Verlag gehe mache ich es doch lieber selbst!

Ein bisschen müssen sich die treuen Leser also noch gedulden, denn auch Lektoren fliegen nicht frei herum und brauchen etwas Zeit. Dieses Jahr gibt es aber auf jeden Fall wieder etwas Neues von mir – so viel darf ich immerhin schon mal verraten! 

Vegan in Rostock - Hier wird man satt!


Rostock ist nicht unbedingt die aller größte Stadt - ein relativ großes veganes Angebot gibt es trotzdem. Meine persönlichen Liebling verrate ich Euch heute, egal ob ihr aus Rostock kommt oder im Urlaub mal vorbei schaut!

1. Helgas Kitchen

Die BESTEN Burger Rostocks ! Mit Abstand! 
10 von 10 Sternen



2. Veganster

Ebenfalls Burger - hausgemacht natürlich! Vom Preis her günstiger, aber nicht ganz so Porno. Dafür sind die Kartoffelecken der Hammer UND man bekommt auch vegane Heißgetränke. 










8 von 10 Sternen


3. Lemongrass

Veganes Suhsi? Klar! Mega lecker und mit knappen 8 Euro auch nicht sonderlich teuer!

Dienstag, 19. Mai 2015

Die Liebe erhalten



Viele der Mails die ich bekomme, beschäftigen sich mit Themen wie Liebe, Liebeskummer und Beziehungen. Ich finde es schön mich mit anderen auszutauschen und ev. Sogar ein paar Tipps geben zu können – auch wenn ich selbst alles andere als perfekt bin.
Im Bereich Beziehungen wird oft gefragt, wie man das „verliebt sein“ verlängern kann. Die berühmten Schmetterlinge im Bauch können bei längeren Beziehungen auch gerne mal einschlafen, dass muss aber nicht zwangsläufig bedeuten, dass sie eingeschläfert wurden.
Nach einigem Hin und Her habe ich mal 5 Tipps zusammengefasst die mit mir immer geholfen haben:

1.    Sich auch mal vermissen können

Wenn man sich jeden Tag sieht, kann das schnell „zu viel“ werden. Natürlich ist es immer schön den Liebsten um sich zu haben, doch jeder braucht auch mal Zeit für sich alleine. Außerdem bedeutet eine Beziehung nicht zwangsläufig, dass man ALLES zu zweit machen muss!
Getrennt Freunde treffen oder auch mal weggehen sollte daher normal sein, allerdings kenne ich viele Paare bei denen das nicht so ist. Dadurch fühlt man sich schnell eingeengt und irgendwie überlastet. Sich gegenseitig Raum zu geben ist aber umso wichtiger – Vertrauen ist schließlich die Grundbasis jeder Beziehung.
Sich auch mal eine Nacht vermissen zu können, bedeutet nur, dass man sich am nächsten Tag umso mehr aufeinander freut.

2.    Sex ist wichtig, aber nicht alles

Montag, 18. Mai 2015

Achtung! Ich komme! In 80 Orgasmen um die Welt ...


Inhalt:

Henriette Hell liebt Sex und ist äußerst experimentierfreudig. Dass sie beim normalen Rein-Raus keinen Orgasmus bekommt, ist für sie kein Drama. Für ihre Sexualpartner aber offenbar schon ... Die sind gekränkt, wenn es nicht klappt, und machen Stress. Das ist Henriette irgendwann zu blöd.



Meine Meinung:

Ein sehr spaßiges Buch über ein Thema, dass viel zu oft zu ernst gesehen wird!

5 von 5 Sternen!

Sonntag, 17. Mai 2015

Bloggerbattle: Intelligenz



Ich müsste Basti  schlagen für dieses Wort – trotz Brainstorming fiel mir einfach mal gar keine halbwegs passende Geschichte dazu sein … Aber gut, muss ja nicht immer alles in Blut und Mord enden bei mir.

Obwohl das Thema schon zu Morden verleitet, denn Intelligenz scheint rar gesät zu sein …

Natürlich ist es anmaßend zu behaupten man wäre selbst klug, aber wenn so viele um einen herum schlicht dumm sind, fällt das wirklich schwer. 

Dass die Menschen immer dümmer werden, auf Grund der schlechten Schulbildung halte ich für ich Gerücht. Unser Schulsystem hat mit Sicherheit einige Schwächen, denn es wird nur unterrichtet was man wissen darf, nicht was man wissen muss. 
Nur selten wurden Menschen durch Propaganda so sehr verdummt wie in der heutigen Zeit. Die Menschen sind eben keine Schwarm – sondern Rudeltiere.

Manche sind alleine ziemlich klug – andere im kleineren Gruppen, aber in der Masse?

In der Masse ist man empört über die NSA Affäre, die Überwachung und regt sich darüber lautstark bei RTL auf, bei den nächsten Wahlen kreuzt man aber trotzdem die CDU an … Echt, jetzt? Nun gut, ich weiß nicht mehr welcher kluge Mensch einmal sagte: 
„Das dumme Volk, bekommt die Regierung, die es verdient.“

Das Thema könnte ich noch ewig ausbauen, aber ich möchte hier nicht klugscheißen – obwohl das ja auch zum Thema gehört. Genauso wenig wie ich mit wirklich dummen Menschen zurechtkomme, habe ich ein Problem mit notorischen Klugscheißern – besonders wenn sie nur vom gefährlichen Halbwissen genascht haben …  Irgendwie ist das dann ja auch wieder dumm, aber das eigentliche Thema war ja Intelligenz.

Freitag, 15. Mai 2015

Lieber Dellen am Arsch, als gar kein Profil ...

Der Sommer naht und irgendwie scheinen die meisten Frauen – zum Glück nicht alle – dem Wahn zu erliegen sie bräuchten eine „Sommerfigur“.


Was soll das überhaupt bedeuten?

Sollte das eigentliche Ziel nicht eigentlich sein, dass man seine Figur dauerhaft hält und nicht nur dann, wenn man durch Hitze dazu gezwungen ist etwas mehr davon zu zeigen?

Das ganze Internet ist plötzlich vollgepflastert mit diesem Wort – als wäre es das Wichtigste, was man im Sommer berücksichtigen muss. Wehe eine Frau pfeift darauf bis zum Sommer nicht den Standard, der gar keiner ist, zu entsprechen! Pfui! Crash-Diäten und Fitness Programme für teures Geld müssen her, damit man sich auch wirklich wohlfühlen darf …

Ich persönlich pfeife auch nicht auf mein Aussehen oder meine Figur – aber für mich ist es auch nicht wichtig, diese nur im Sommer zu haben. Gesunde Ernährung und etwas Sport gehören zumindest halbwegs zu meinem Alltag – weniger wegen des Nebeneffekts, dass ich meinen Körper lieber mag, und mehr da es mir einfach gut tut.

Mittwoch, 13. Mai 2015

Bloggertreffen mit Hindernissen

Am Samstag fand ein kleines Bloggertreffen in Berlin statt – soweit so gut, doch es ging so einiges schief. Eigentlich war geplant das wir uns gegen 14 Uhr treffen.
Ein Blogger stand dank des Streiks jedoch noch in Hamburg und kam gar nicht weg und unsere Mary hatte am meisten Pech und kam zwar nach Berlin, jedoch zu einer Zeit wo der Rest bereits wieder in den Bussen und Autos saß. Da mein Handy – ja, ich hasse mein Handy-Leben – natürlich auch noch streikte, wussten wir weder wo sie war, noch ob sie wieder nach Hause kam.
Mein Bus war natürlich ohne WLAN, Strom oder Toilette – so dass ich keine Möglichkeit hatte mich bei ihr zurück zu melden.
Schöne Scheiße könnte man sagen.

Trotzdem war es für gute 2 Stunden ganz schön, dass nächste Mal müssen wir jedoch wesentlich besser planen und am besten einen Zeitpunkt ohne Streiks wählen …



Dienstag, 12. Mai 2015

Spartipps für professionelle Pleitemenschen


Wo man auch den Kopf hin dreht – alle reden nur über Geld, oder Dinge die sie sich davon gekauft haben oder kaufen wollen (oder die sie sich nicht leisten können). Ich selbst gehöre zu den Menschen für die es schon Luxus ist Essen zu bestellen oder sich einen neuen Nagellack zu gönnen.
Ja, ich bin chronisch pleite – und das ist eigentlich gar nicht so schlimm.
Klar, einfacher ist es immer wenn man Geld genug hat und sich keine Gedanken machen muss. Nur haben die einfachen Dinge IMMER einen bitteren Beigeschmack – sie werden schnell langweilig. Die meisten Menschen geben das Geld das sie verdienen ohnehin nur für Dinge aus, die sie ohnehin nicht brauchen. Da wundert es also wenig, dass diejenigen unter uns die weniger haben etwas unbeschwerter leben.
Wenn man nicht weiß wie man die Miete bezahlen soll, macht man sich auch keine Gedanken wegen eines neuen Handys. Ganz einfach also.
Für diejenigen unter Euch, die wie ich immer gerne am Rande der finanziellen Pleite stehen habe ich ein paar nicht ganz ernst gemeinte Spartipps zusammen getragen:

1.       Klopapier

Jeder Gang auf eine öffentliche Toilette muss heutzutage bezahlt werden. 50 CENT!
Davon bekommt man schon fast eine halbe Packung Klopapier!
Wenn es also mal so sehr drückt, dass der Weg auf eine öffentliche Toilette notwendig ist, kann man sich auch gleich eine frische Rolle einpacken …
Ein anderer Tipp zum gleichen Thema: Stellt die Regel auf, dass JEDER der Euch besucht eine Rolle Klopapier mitbringen muss. Ihr glaubt gar nicht wie schnell ihr einen Jahresvorrat habt!

2.       Zucker, Salz und Pfeffer – und Supermärkte die Essen verschenken

Montag, 11. Mai 2015

Gute Nacht - Sophie Andresky

Inhalt:

Sexy, witzig, scharf – Andresky kommt immer auf den (G-)Punkt. Wenn Sie wissen wollen, wie Lovedolls Dollsex machen, warum der Spanier »Ich gehe!« schreit, wenn er kommt, ob der Cockring wirklich klappert oder wo der Weihnachtsmann seinen Zipfel hat – hier sind Sie an der richtigen Adresse. Sophie Andresky durchstreift mit ihrer sinnlichen Sprache den ganzen erotischen Kosmos und lässt keine Wünsche offen.





Meine Meinung:

YEAH!
Endlich wieder ein witziges und unterhaltsames Buch über Sex!

Zelda la Grange Good Morning, Mr. Mandela - Rezension

Inhalt: 

Ein einzigartiger Blick auf den wahren Nelson Mandela.
Zelda la Grange war fast zwanzig Jahre lang die persönliche Assistentin von Nelson Mandela. Eine junge weiße Frau, geprägt von der rassistischen Politik des südafrikanischen Apartheidregime. Die zunächst als Sekretärin für Mandela arbeitete und schließlich zu einer der engsten Vertrauten jenes Mannes wurde, der ihr jahrzehntelang als Feindbild gegolten hatte. Aus der Schreibkraft wurde eine Frau, die mit Nelson Mandela um die Welt reiste, bei Treffen mit Bill Clinton, Johannes Paul II, Yassir Arafat, Morgan Freeman und Gaddafi dabei war und die ihn bis zu seinem Tod begleitete. Und die wie keine andere den wahren Nelson Mandela kennenlernte. Jene außergewöhnliche Persönlichkeit, die niemanden unbeeindruckt ließ und zugleich überraschend humorvoll war. Eine Hommage an Mandelas inspirierendes Vermächtnis und ein Aufruf, dass es nie zu spät ist, ein besserer Mensch zu werden.


Meine Meinung:

Ich habe auf Spannung und Emotionen gehofft - 
und darauf das sich meine Allgemeinbildung verbessert. Aber irgendwie war es eher so, 
dass ich mich zwingen musste das Buch auch wirklich zu ende zu lesen ... 

Wahrscheinlich waren meine Erwartungen mal wieder viel zu hoch ... 
Irgendwie wirkte das meiste gestellt und aufgesetzt - ev. lag das jedoch auch an der 
Übersetzung. Ich würde so gerne etwas positiveres dazu sagen, aber irgendwie kommt 
auch das nicht aus mir heraus ...

Bewertung:

2 von 5 Sternen. 


Sonntag, 10. Mai 2015

Bloggerbattle: Sonne

Sonnenschein und Blutvergießen 

Der Frühling hat die Stadt in Besitz genommen.
Wo man auch hinsieht sind Yuppies mit großen Sonnenbrillen und zu junge Mädchen, in zu kurzen Shorts unterwegs.  Alles riecht nach Blumen und Deo Spray, vermischt mit dem Gestank von diversen Fast-Food-Ketten die sich aneinander reihen.  Ich muss grinsen angesichts des Ekels der in meiner Brust aufsteigt. Die Menschen sind verdammt gut darin, so zu tun als wäre die Welt ein schöner Ort. Ein bisschen Sonne reicht den meisten schon um zu vergessen das ihre Konten überzogen sind, die Ehe im Eimer und die Schwester vergewaltigt wurde.
Gut, ich gebe zu das ich weit über das zynisch sein hinaus bin. Viel mehr stürze ich mich in meinen Hass auf die Welt und die Menschen – und das mit ganzem Herzen.  Eine hübsche Blondine geht an mir vorbei und ich stelle mir vor, ihr die Kehle durchzuschneiden und dabei zuzusehen wie das Blut auf den Bürgersteig spritzt. Ihre weitaufgerissenen, blauen Augen die mich voller Panik und Unverständnis anschauen, während das Leben aus ihr heraus rinnt … Sie würde hart auf den Boden aufschlagen, ein paar Mal zucken und sich dann entleeren. Die makellose Kleidung wäre besudelt von ihrem Blut und den Fäkalien …Ich bin sicher die Kinder auf dem Spielplatz würden anfangen zu schreien …
Ich muss lächeln und biege in den Park ein.

Donnerstag, 7. Mai 2015

Formate wie GNTM …



Irgendwie kommt man nicht wirklich daran vorbei. Shows wie die „Model“-Suche von Heidi Klump fluten den Bildschirm. Ich kann mich nicht wirklich davon frei sprechen, denn zu meiner ersten Schulzeit sah ich eigentlich jede Folge und auch heute noch linse ich ab und zu mal rein. Inzwischen hat sich mein Blick dafür jedoch wesentlich geändert.

Immer wenn ich eine frische 16 Jährige im Bikini umherwackeln sehe und höre wie die selbst ernannte Modelmama meint sie müsse „heißer“ sein, denke ich an alte Säcke die sich darauf einen runterholen. Doch das gehört offenbar in der Modewelt dazu. Bedenken äußern zwar einige Mädels doch wird darauf schlicht geschissen.

Wer Model sein will, muss sich eben auch in Sachen zeigen die so geschnitten sind das, dass Innenleben des Höschens deutlich zu sehen ist. Alles für den Traum! Egal, ob Minderjährig oder nicht. Die Modelmama passt schon auf das „nichts“ zu sehen ist.  Und falls doch mal was rausrutscht kann man es immer noch verpixeln –lässt einem dann auch mehr Raum für Phantasien.

Doch nicht nur die Vermarktung von jungen Mädels als Sexsymbol stört mich, sondern auch die Tatsache des vorgecasteten Zickenkriegs. Persönlichkeiten werden zusammen geschnitten. Der größte Zoff bringt die besten Quoten, besonders wenn man die verpixelten Nippel dazu packt. Heulkrämpfe, Beschimpfungen, immer schön in der Rolle bleiben.

Ist es das wirklich wert?