Mittwoch, 24. Februar 2016

Justine privat - Zucker im Arsch

********* Warnung ********

Dieser Post bezieht sich NICHT auf Menschen die hart für ihren Lebensstandard gearbeitet haben, noch geht es darum sein Geld wahllos zu verschenken. 


Es ist mal wieder so weit - ich bekomme einen Tobsuchtsanfall. 
Nichts bringt mich so sehr auf die Palme wie empathielose Menschen, die jegliche Form von Menschlichkeit ablehnen, sobald sie etwas mehr dafür tun müssten als auf einen Facebook Button zu drücken oder ihr Profilbild mit einer Fahne zu hinterlegen. 

Ich hatte nie viel Glück im Leben - aber ich habe immer hart gearbeitet. Meine familiäre Situation dürfte man bestenfalls als kompliziert beschreiben. Reiche Eltern oder Unterstützung hatte ich also nie. Und das ist auch okay. 
Dennoch kann ich beim besten Willen nicht verstehen, wie egoistisch Menschen denken und handeln, wenn sie aus gutbetuchten Familien stammen und ihnen jegliche Form von Unterstützung in den Allerwertesten geschoben wird. 
Denn leider sind es oftmals genau diese Menschen die dann Sprüche klopfen wie: „Jeder Flüchtling bekommt mehr als ich vom Staat“. 

WTF?
Really?

Was ist denn da im Bildungssystem schief gelaufen? 

Es ist wirklich nicht so, dass ich erwarte, dass jeder Mensch monatlich Unsummen für andere Menschen ausgibt. Sei das nun in Form von Geldspenden oder in Naturalien. Aber ich erwarte, dass jeder Mensch die Notsituation anderer versteht. Ein aktuelles Beispiel aus meinem Leben:

Ich lernte einen jungen Mann kennen, der bei mir um die Ecke wohnt. Er verlor bei einem Autounfall nicht nur seine beiden Eltern, sondern wurde auch so schwer verletzt dass es ihm nicht mehr möglich ist zu arbeiten. Er lebt also mit Mitte Zwanzig vom Staat. Ohne Eltern, ohne andere Unterstützung und bisher auch ohne wirklich gute Perspektive. 

Zusammen mit ein paar Freunden schloss ich mich also zusammen und begann, für ihn zu sammeln. Nicht damit er sich den größten Luxus leisten kann, sondern damit er seinem einzigen verbleibenden Hobby nachgehen kann: Xbox spielen.

Diese ging gerade erst kaputt und er stand doof da, kein Einkommen, um eine neue zu kaufen und verschuldet dank einer großen Beerdigung. 

Auf der Suche nach möglichen Geldspendern, durfte ich mir so einiges anhören:

„Mir schenkt auch keiner was.“
„Hätte er mal besser vorgesorgt.“
„Ich habe gerade eigene Probleme.“



Was zu Hölle muss passieren, damit man derartig kalt auf solche Schicksale reagiert? Ich kann es beim besten Willen nicht nachvollziehen. Ich hatte/habe nie viel besessen - und ich muss auch nicht im Luxus leben, aber meine Hilfe biete ich dennoch Menschen an. 
Zugegeben selten in Form von Geld, aber ich kann mit anpacken. Ich kann zuhören und ich kann mir die Schicksale anhören. Und das kann nicht nur ich, sondern JEDER. Es muss nicht immer der bloße Geldschein sein, mit dem man anderen helfen kann. Aber solche Sprüche?
Ernsthaft?
Da kommt mir alles hoch. 

Ich erlebe es jeden Tag, dass Menschen Zucker in den Arsch geblasen wird. Sei es der/die Student/in aus gutem Hause oder die neureiche Gattin, die lieber zu Hause bleibt. Ihr sorgenfreies Leben sei ihnen gegönnt, wenn es sie glücklich macht: Go for it!
Aber ist es wirklich zu viel verlangt nicht nur das eigene Glück auszunutzen sondern auch mal an andere Menschen zu denken? Nein, das hat nichts damit zu tun, dass man sich selbst beweihräuchert. Es geht um Menschlichkeit - Ihr wisst schon, das was wir angeblich den Tieren voraus haben sollen …

Am Ende haben wir das Geld für den besagten jungen Mann zusammen bekommen - die kleinen Beträge läpperten sich zusammen und am Ende etwas großes ergeben. 

Interessant dabei war jedoch, dass einer keine 5 Euro dazu geben wollte, obwohl er/sie/es es sich ohne Probleme hätte leisten können. Stattdessen gab es doofe Sprüche. 

Traurig aber wahr: Wem Dinge nur zufallen, läuft Gefahr nur an sich zu denken und nicht an andere …

Diesen Menschen kann ich nur eines sagen: Karma is a Bitch … 

Kommentare:

  1. Arbeitslose kosten den Staat 20kEUR pro Jahr und Person (Stand 2014, wurde gerade veröffentlicht).
    Flüchtlinge Stand 2015 nur unwesentlich weniger.
    Dabei wird aber gerne vergessen, dass dieses Geld nich einfach verbrannt wird. Es schafft Arbeitsplätze in der Lebensmittelindustrie, Aufträge im Baugewerbe, etc. Am Ende fließt ein guter Teil in Form von Einkommens-, Gewerbe- und Mehrwehrtsteuern wieder zurück - und ganz nebenbei gibt es weniger Menschen, die vom Staat leben müssen.
    Mittel- und Langfristig gesehen, produziert sogar jeder Flüchtling mehr eigene Wirtschaftsleistung, als er kostet (ganz im Gegensatz zu AfD) & Co.
    In der aktuellen Situation für eine Xbox zu sammeln, ist bestimmt nicht leicht. Vielleicht hätte Microsoft auch eine als PR-Maßnahme gesponsort? Schön, dass es am Ende auch so geklappt hat.

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    1. Mein Reden.
      Angefragt hatte ich tatsächlich - da es aber um ein älteres Modell ging und nicht um die neue und der junge Mann auch nicht in die "Öffentlichkeit" wollte, kamen wir da leider nicht weiter. Gebraucht hat das gute Stück auch "nur" 200 Euro gekostet. Spiele hatte er ja nu schon.
      Also am Ende alles gut, aber was man sich da teilweise anhören musste hat mich einfach nur wütend gemacht ...

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  2. Ich bin sehr gerührt über das Schicksal von dem jungen Mann im Rollstuhl und finde es so schön, dass ich für ihn gesammelt habt. Auch wenn das Geld nicht wie gewünscht zusammengekommen ist, geht es alleine um die Geste, die du bewirkt hast. Diese kam von Herzen und nur darauf kommt es an ;-)
    Liebe Grüße
    http://www.instylequeen.de/

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  3. Ich finde es auch wichtig, dass man über den eigenen Tellerrand schaut und bin der Meinung, dass man keine Unmenge an Geld spenden muss oder in Afrika Entwicklungshilfe betreiben muss - meist kann man schon in der nächsten Umgebung Menschen unterstützen!
    Liebe Grüße,
    Marie

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  4. Wirklich traurig so etwas:( Meist ist es leider so, dass die, die ohnehin schon wenig haben noch etwas geben und die, die es sich leisten können leider gar nichts:( Traurige Welt

    Liebe Grüße
    Laura

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  5. Ich finde es mehr als erschreckend, wie unfreundlich die Menschen auf eure Spendenaktion reagiert haben... Einfach unvorstellbar, dass manche Mensch nur an sich selsbt denken und das Schicksal anderer ihnen egal ist.
    Ich muss sagen, dass ich selbst aus gutem Hause komme und mir noch nie Gedanken um Geld machen musste, ich weiß allerdings auch, wie verdammt hart mein Vater dafür arbeitet, um uns so ein Leben zu ermöglichen.
    Wenn auf mich jemand mit so einer Spendenaktion zukommen würde, würde ich auf jeden Fall was dazu geben - zwar keine riesige Summe, aber immerhin etwas :)
    Ein toller Beitrag von dir, der die Menschen hoffentlich mal ein wenig wachrüttelt! :)

    Liebe Grüße, Anna
    von http://whereanna.com/

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  6. Mal wieder ein toller Beitrag und ein sehr wichtiges Thema. Man sollte dankbar für all das sein, was man hat und ich finde das ist das Wichtigste, was leider einige Menschen vergessen.
    Liebe Grüße
    Anita

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  7. Toll das du ein so wichtiges Thema ansprichst. Gerade so kleine Beträge tun einem doch wirklich nicht weh, können in der Summe und einfach weil jemand der Hilfe braucht und nicht alleine gelassen wird die Welt bedeuten. Das darf man einfach nicht vergessen

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  8. Der Mann tut mir echt leid:( Beide Eltern zu verlieren muss echt hart sein. Toll, dass ihr ihm etwas helfen konntet.
    Ich kenne auch viele solcher "Kinder aus gutem Hause", muss aber sagen, dass alle sehr großzügig sind und von ihren Eltern auch gelernt haben zu spenden/zu helfen. Würde mal vermutet, dass eher Kinder von "Neureichen" sehr egoistisch sind, weil da die Erziehung fehlt, wie man mit viel Geld umgeht und dass damit eine gewisse Verantwortung einhergeht.

    Liebe Grüße, Patricia
    www.rebelrosefashion.com

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  9. Ein wundervoller Text, der mich sehr berührt hat. Mir geht es auch so wie dir.
    Habe auch keine reichen Eltern gehabt, mein Führerschein habe ich mir selbst bezahlt ...
    Trotzdem würde ich versuchen zu helfen. Ich bekomme ja momentan auch Geld vom Staat und bin dankbar für diese Unterstützung.
    Liebe Grüße Michelle von beautifulfairy

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  10. Ich glaube nicht daran, dass Menschen in der Lage sind, Empathie zu empfinden. Wir fühlen einfach nciht den gleichen Schmerz, den anderen fühlen. Klar, ich kann mir vorstellen, wie ich mich in der Situationen fühlen könnte. Aber es ist erstens nur eine theoretische vorstellung und zweitens ist es mein Empfinden, das sich nicht mit dem Empfinden des gegenübers decken muss. Aber das geht jetzt über das hinaus, was du ansprechen wolltest.

    Ich spende nicht. Ich habe gespendet und bewusst damit aufgehört, weil mir die praktiken der Kundengewinnung nicht gefallen haben (geworben wurde mit 10€ im monat, am Ende wurde die Summe für das komplette Jahr an einem Tag abgebucht - insgesamt waren es um die 500€ innerhalb von sechs Monaten). Zum anderen weil ich nicht weiß, was mit dem Geld passiert. Die Mittel können Menschen in Not helfen, sie können aber auch missbraucht werden. Und für den Missbrauch ist mir das Geld zu schade. Ich weiß nicht, ob die Person, die jeden morgen bei mir vor der Haustür bettelt, tatsächlich Geld für Essen braucht. Da sie Zigaretten raucht, sieht sie keinen Cent von mir - weil mein Geld dann wahrscheinlcih nciht für Essen, sondern für Genussmittel drauf gehen würde. Und ich sehe es nicht ein, leute, die eine Not vortäuschen, zu unterstützen damit sie ihre Genussmittel kaufen, während ich selbst darauf verzichten muss.
    Und Xbox zählt für mich zu Genussmitteln. Wenn jemand mich fragen würde, ob ich für spenden kann, damit jemand fremdes sich eine XBOX kaufen kann, würde ich das definitiv nicht machen. Es ist eine Xbobx, es ist nicht so dass er ohne der Xbox stribt. Ich habe nach wie vor keine Ahnung, was er durch macht, was für folgen er vom Unfall hat, etc. aber ich kann mir nicht vorstellen, dass eine Xbox ihm auch nur ansatzweise hilft. Gewinnt er dadruch neue Perspektiven? Nein. Geht es ihm dadurch besser? Vielleicht ja, weil er dann nicht mehr so viel Langweile hat. aber in seiner Freizeit kann man auch was anderes machen (inwiefern genau er eingeschränkt ist, weiß ich ja nicht).
    Ach ja, ich bin grundsätzlich diesen Spielkonsolen abgeneigt und kann sie überhaupt nicht ausstehen.
    Und nein, mir wird auch nichts hinterher geschmissen. Deshalb ist eine Spielkonsole auch ein Luxusprodukt in meinen Augen. Man kann auch ohne der KOnsole leben.

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    1. Du hast durchaus Recht - eine Spielkonsole ist Luxus.
      Und eben auch ein Mittel zur Kommunikation.
      Der betreffende junge Mann kann nicht mehr richtig gehen, bzw. sich bewegen. Damit ist er 90% seiner Zeit in seinen 4 Wänden. In so einem Fall wird das fehlen von solchen Luxus eben knifflig. Wenn du nichts hast was dir Freude bereitet außer das Spielen mit deinen Freunden, was dann?

      Es geht ja auch nicht darum das jeder soviel Geld spenden soll wie er kann, sondern darum auch mal vor der eigenen Haustür mit dem helfen anzufangen.
      Eine Dame die nicht spenden konnte / wollte, ist zum Beispiel den Tag danach zu ihm herüber gegangen um mit ihm Karten zu spielen. Auch das ist eine aktive Hilfe.

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  11. Richtig toll geschrieben! Leider sieht man soetwas in der heutigen Gesellschaft immer öfter! Traurig..
    Liebe Grüße

    www.janinewx.blogspot.de

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  12. Ich mache mir zu diesem Thema selbst immer wieder Gedanken. Vor allem, wenn ich einmal wieder - wie so oft - den Eindruck habe, hierzulande (in der Schweiz) von Spendenaufrufen überflutet zu werden. Neben den regelmässig eintrudelnden Hilfsorganisations-Flyern im Briefkasten (gefühlt mindestens einer die Woche von wechselnden Organisationen) kommen die Acquise-Stände an Bahnhöfen und in Ortszentren und - insbesondere, wenn sich irgendwo in der Welt besonders Dramatisches abspielt - die Fernsehaufrufe der "Glückskette"...

    Da gewinnt man schnell den Eindruck, es gibt viel mehr Hilfe zu leisten, als man leisten kann - bei all den hungernden Kindern, misshandelten Tieren, Kriegsopfern, Kranken und so fort weiss man ja garnicht, wo man anfangen soll...ohne bis zum letzten Hemd alles herzugeben.

    Mein Lebensgefährte und ich haben schliesslich eine Wahl getroffen - wir sind Löwenpaten bei einer Tierschutzorganisation (und wir leisten jeder unseren Beitrag, obwohl meine finanzielle Situation nicht gerade rosig ist). Gegenüber der restlichen Flut mache ich derzeit dicht.

    Dennoch möchte ich meinen, dass eine kleinere Aktion im direkten Umfeld, wie eure wunderbare Sammlung für die XBox des invaliden Nachbarn, eine besondere Stellung einnehmen würde. Ich hätte ihm ein paar Franken (oder Euro) vermutlich nicht vorenthalten. Glaube ich zumindest...

    Gibt es den hiesen Spenden-Overload in Deutschland womöglich auch?

    LG,
    Kathi

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  13. Ich könnte mich so gut in den Text hinein versetzen und ich möchte dir auch sagen warum. Ich weiß jetzt nicht genau warum der junge Mann keine Arbeit hat nur das was du geschrieben hast aber ich glaube bei mir ist es ähnlich. Ich bin behindert körperbehindert sehbehindert fast blind und bekomme auch keine Arbeit sogar in der behinderten Werkstatt wo ich eigentlich nicht hin will sagt man mir bei der Werkstatt für körperbehinderte ja mit deiner sehbehinderung haben wir keine Arbeit für dich und in der Werkstatt für sehbehinderte sagt man mir wenn du nicht 5 Tage in der Woche arbeiten kannst können wir dich nicht gebrauchen. Wegem Geld geh ich nicht arbeiten denn das was man in den Werkstätten im Monat bekommt das bekommt ein normaler Angestellter am Tag. Also bin ich auf den Zuschuss vom Staat angewiesen. Mein Bruder dem seine Freundin und die Familie sehr gut betucht sind der leibliche Vater Bäcker der Stiefvater Notar die sind ohne sorgen aufgewachsen die können meine Probleme nicht verstehen die meinen es muss irgendwo doch was arbeitsmäsig doch was geben für mich eben nicht hab ich ja grade geschrieben. Mein Traum beruflich war es immer an der Pforte der Einrichtung für blinde zu arbeiten leider macht mir das Arbeitsamt ein Strich durch mehr dazu übrigens auf dem Blog sofern es interessiert http://kochjonis.blogspot.de
    Auf jeden Fall habe ich eine Halbseitenlähmung Links und meine Hand bzw auch der Arm ist stark betroffen und privat als Hobby wäre es auch ein Traum an der Konsole zu zocken oder am PC aber leider braucht man für die coolen games auch am PC beide Hände bei letzterem ist außerdem das Problem das wenn der Bildschirm zu groß ist ich nicht den ganzen Bildschirm sehe. Deshalb habe ich hier mein handy und spiele spiele wir candy Crash obwohl ich so gerne autorennen auf der Konsole zocken würde aber auf die einhändige Lösung für die zwei guten Konsolen wartete ich bereits vergebens und eine wii will ich nicht da gibt es keine ordentlichen spiele.

    Die Sache mit den reichen kenne ich nur zu gut und es ist traurig. Wenn man reich ist und trotzdem nicht abhebt finde ich es auch noch okay bestes Beispiel meine Therapeutin.

    So ich habe jetzt echt viel geschrieben habe ich den Eindruck. Auf eine Rückantwort auf meinem blog freue ich mich. LG Joni

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  14. Eine Xbox finde ich zwar...interessant, aber wie man jemanden eine Freude macht, sei ja jedem selber überlassen. Ich finde es gut, dass du/ihr helfen wolltet.
    Ich persönlich fechte seit kurzer Zeit und es sah erst so aus, als ob ich das ausd Geldgründen gar nicht könnte...wenn ich dann da manche Kinder erlebe, für die es mega selbstverständlich ist, die teuren Fechtklamotten spontan und komplett neu gekauft zu kriegen...wuah!
    (Ich habe meine ausschließlich gebraucht gekauft zu seehr günstigen Preisen.)
    Die Welt wird leider immer egositischer :(

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    1. Ja klar man muss natürlich immer schauen, ist nicht immer einfach den Mittelweg zu finden ... Ich freue mich, dass es bei dir geklappt hat! Fechten finde ich auch super spannend!

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  15. Ich kann Dich gut verstehen und finde es grossartig was Du getan hast. Früher - in meiner ersten Ehe - lebte ich im Reichtum. Heute bin ich glücklich in 2. Ehe verheiratet - aber arm. Auch wenn ich wollte tut mir jeder Euro weh den ich nicht selber zum Leben habe. Wir kommen bis zum 20. jeden Monat und danach ist Pellkartoffel und Leitungswasser angesagt. Tja - danke liebe Politik in Deutschland. Meine nächste Ehe wird mit einem Flüchtling, dann habe ich wenigsten genug zum Leben. Nichts für ungut - aber in Deutschland fürchte ich mal, geht nix mehr mit Spenden, Fürsorge und Nächstenliebe.

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    1. Leider finde ich deinen Seitenhieb gegen die Flüchtling doch als ziemlich heftig. Man muss sich nur die Zahlen anschauen um zu sehen, dass sie nicht mehr bekommen als AG2. Wenn es bei euch immer wieder so knapp wird, stellt sich natürlich die Frage woran das liegt - gerade wenn es mehr als nur eine "Tiefphase" ist, muss man ja leider schauen wo man was ändern kann. Ohne dich zu kennen kann ich das nicht beurteilen, aber sicherlich haben die Flüchtlinge nichts damit zu tun.

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