Montag, 7. März 2016

Rezi: Porträt der jungen Psychopathin als Frau


Titel: Porträt der jungen Psychopathin als Frau
Autor:  Edward Lee

Verlag: FestaVerlag

Geeignet für: Horror Fans, Thriller Liebhaber, Grenzgänger, Psychopathen Sympathisanten 

Gelesen oder gehört: gelesen

Euro:  13,95 (Broschiert)

Bewertung: 5 von 5


Inhalt: 

Eine Journalistin und eine Serienmörderin auf Kollisionskurs - von ihrer erschreckenden Verbindung ahnen die beiden nichts.

Sie fesselt ihre Opfer ans Bett, klebt ihnen die Augen zu, zersticht ihre Trommelfelle und näht die Lippen zusammen. 
Dann trennt sie ihnen die Glieder ab. Nun hören und sehen sie nichts mehr. Sie können nicht mehr schreien oder sich bewegen. 
Aber sie sind noch fähig zu fühlen. Und mit ihren Skalpellen, den Nadeln und der Knochensäge, gibt die junge Frau ihnen eine Menge zu fühlen ...

Meine Meinung:

Oh, mein Gott!
Ich habe NOCH NIE ein so krasses, abartiges und geniales Buch gelesen. Okay, vielleicht übertreibe ich im Eifer des Gefechts etwas - aber: DAS BUCH IST GENIAL.

Zu Beginn habe ich etwas gesträubt - denn die Obszönität wurde vorher als sehr groß angegeben und ich hatte Angst, dass es zu sehr in diese Richtung abgleitet. Diese Sorge war jedoch vollkommen unbegründet. 


Die Story scheint auf den ersten Blick recht simpel gehalten zu sein: eine junge Journalistin, ein Cop und eine Mörderin. Doch wie stehen sie alle in Verbindung? Was hat die junge Serienkillern durchgemacht damit sie fähig wird SOLCHE Taten zu begehen?

Hatte ich erst einmal mit dem Buch begonnen, konnte ich nicht mehr aufhören zu lesen. Wirklich nicht. Ich las bis mir die Augen zufielen, wachte auf und las weiter. Anders ging es nicht. 

Obwohl der Horror der beschrieben wird auf viele Arten schockierend und nichts für schwache Nerven ist, wird die Geschichte dahinter mit viel Gefühl und Bezug zur Realität beschrieben. Die Figuren wachsen mit jedem Kapitel über sich hinaus und man leidet mit allen gleichermaßen mit. 

Mit der Journalistin die sich mit ihrer fürchterlichen Vergangenheit konfrontiert sieht, mit dem Cop dessen einzige Freude das schnappen von Killern ist und natürlich auch mit der Psychopathin die so unendlich viel Leid ertragen musste, bis sich ihre Seele schwarz verfärbte. Dazu kamen unzählige Wendungen und Drehungen, dass mir fast schwindelig wurde ...

Am Ende gab ich Freunden schreie von mir und war gleichzeitig traurig, dass ich nicht mehr weiterlesen könne. Ein absolut empfehlenswertes Buch, dass für mich jetzt schon zu einem Jahres Highlight zählt!

Und das Cover ist nicht nur super passend, sondern vermittelt auch noch die Stimmung die mich das ganze Buch über begleitet hat ...

Kommentare:

  1. Oha. Das Buch scheint aber schon recht krass zu sein oder? Aber schön das es dich so begeistern und in seinen Bann ziehen konnte. Ich glaube mir würde da etwas die Nervenstärke fehlen :)
    Liebe Grüße, Mona von Belle Mélange

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    1. Ja es ist wirklich ziemlich krass. Bildhafte Beschreibungen von Mord und sexueller Gewalt - aber nicht grausamer als die Realität.

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  2. Das Buch klingt tatsächlich ziemlich krass. Weiß nicht, ob ich sowas lesen würde ;) Ich schaue zwar ganz gerne Horrorfilme, aber da kann man bei den "schlimmen" Stellen notfalls weg schauen, bei Büchern kann man solche Stellen ja nicht einfach überlesen, weil einem dann einiges fehlt.

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  3. Ich finde das Buch klingt richtig interessant. ich lese gerne mal solche brutalen Bücher.
    Liebe Grüße Michelle von beautifulfairy

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  4. Klingt richtig krass ...
    Alleine das Cover macht mir schon etwas angst ...

    Liebe Grüße
    janine

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