Montag, 16. Mai 2016

Rezi: Pelbar-Zyklus : Die Zitadelle von Nordwall

Du möchtest das Buch kaufen?
Dann klicke auf das Bild!
Titel: Pelbar-Zyklus

Autor:  von Paul O. Williams

Verlag: Cross Cult

Geeignet für: Fantasy Leser, Vielleser

Gelesen oder gehört: gelesen

Euro:  16,00 (broschiert)

Bewertung: 5 von 5

Inhalt:

1000 Jahre nach dem nuklearen Holocaust in den USA haben nur wenige Menschen den Krieg und die nachfolgenden Seuchen überlebt. Ihre Nachfahren sind wieder zu "Wilden" geworden, die das weite, zum Teil noch radioaktiv verseuchte Land als Jäger durchstreifen, oder sie haben sich in kleinen befestigten Siedlungen verschanzt. Allmählich bilden sich wieder kulturelle Zentren aus; so in Pelbar, der Zitadelle am Herz-Fluss, dem ehemaligen Mississippi. Auf gefahrvollen Expeditionen beginnt man die postatomare Wildnis des amerikanischen Kontinents zu erkunden.

Jestak aus Pelbar kehrt nach seiner Flucht aus der Sklaverei in seine Heimat zurück und setzt alles daran, um die benachbarten Stämme zu einen, denn im Norden ist ein mächtiger Gegner entstanden. Dieser hat das Geheimnis des Schießpulvers wiederentdeckt und rückt mit Kanonen auf die Zitadelle von Nordwall vor, um die Pelbar-Städte zu erobern und ihre Bewohner zu versklaven.


Meine Meinung: 


Allein das Cover dieses Buches hatte es mir sofort angetan. 
Es verspricht eine ganze menge - und vieles davon konnte eingehalten werden. 



Die Welt hat sich verändert - nach dem atomaren Desaster befinden wir uns wieder in einer mittelalterlichen Welt mit allen Schattenseiten. Sklaverei ist normal, Menschenrecht gibt es nicht. Jestak führt uns als Protagonist durch diese düstere Welt und hat nur ein Ziel vor Augen: den dunklen Gegner besiegen. 

Die Story braucht etwas um in die Gänge zu kommen, doch dann flutscht es wie man so schön sagt. Mir hat die Grundidee des Buches einfach unglaublich gut gefallen. Als Leser spielt man diese "Was wäre wenn" Theorie in allen Einzelheiten durch. 
Erschreckend und dennoch fantastisch. Jestak könnte als Protagonist nicht besser sein: heldenhaft, fair und mit genügend Tiefgang um den Leser an ihn zu binden. Ich habe nichts zu beanstanden. 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen