Donnerstag, 12. Mai 2016

Rezi: Sommergeister


Titel:  Sommergeister
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Autor:  Mary Rickert

Verlag: Piper 

Geeignet für: Hexenkinder, Fantasy Leser, Geheimnis Sucher

Gelesen oder gehört: gelesen

Euro:  16,99 (broschiert)

Bewertung: 3 von 5

Inhalt:


Die 15-jährige Bay Singer weiß, was sie im Dorf sagen: ihre Mutter sei eine Hexe. Sie habe eine dunkle Vergangenheit. Furchtbares sei Jahrzehnte zuvor geschehen, das niemand erfahren dürfe. Bay leidet unter den Gerüchten und will sie nicht glauben. Doch etwas in ihr weiß es besser. Tatsächlich ahnte sie schon immer, dass ihre Mutter ihr etwas verschweigt. Und je weiter sie nachforscht, desto größer werden die Geheimnisse, auf die sie stößt - warum kann Bay auf einmal Geister sehen? Welchen jahrzehntealten Bund schloss ihre Mutter mit zwei weiteren, mysteriösen Frauen? Und welche Rolle spielt Bay selbst in den Ereignissen, die bis heute nachwirken? In einem magischen Sommer treffen alte Feinde und neue Freunde aufeinander. Und Bay entdeckt die unvorstellbare Wahrheit, die das Leben aller für immer bestimmen wird ... Mary Rickerts preisgekröntes Debüt erzählt von mehr als einem alten Geheimnis. Es ist eine zauberhafte Saga vom Erwachsenwerden und den Brücken zwischen Mutter und Tochter, Gegenwart und Vergangenheit, Freundschaft, Liebe und den Schatten, die uns nicht mehr loslassen.


Meine Meinung: 


Ich muss gestehen: Dieses Buch war eine Cover Entscheidung. 

Leider ist der Klappentext irreführend, denn ich habe ein Geschichte erwartet, in der es  um Bay geht und wie sie sich auf die Suche nach dem Geheimnissen der Vergangenheit macht. Leider interessiert sich die Gute dafür gar nicht so sehr ...

Größtenteils geht es um die alten Damen Nana, Mavis und Ruthie. Also eine ganz andere Richtung, als die auf die der Klappentext schließen lässt ... Dafür gab es von mir schon einmal einen dicken Minus Punkt. 

Der Schreibstil der Autorin ist anfangs sehr gewöhnungsbedürftig. Sie beschreibt sehr ausladend und blumig. 

Sehr cool fand ich die Hinweise zu den verschiedenen Blumenarten, die jedem Kapitel voraus gehen. Man lernt tatsächlich einige kleine Kniffe und Tricks.

Die Kapitel selbst sind für meinen Geschmack zu lang. Sie werden zum Ende des Buches einfach immer länger und verraten kaum etwas neues für die Aufklärung der Geschehnisse. 

Dennoch ist die Geschichte recht rührend, wird nur leider durch die blumige Wucht der Sprachkunst etwas verdrängt. Wer diese Art von Büchern mag und den Klappentext nicht zu ernst nimmt, wird damit sicher glücklich werden. 

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