Montag, 13. Juni 2016

Rezi : Christoffer Carlsson - Schmutziger Schnee


Autor:  Christoffer Carlsson
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Titel: Schmutziger Schnee

Verlag: C. Bertelsmann Verlag

Geeignet für:  Blut Junkies, Thriller Liebhaber, Hörbuch Menschen, Krimi Leser

Gelesen oder gehört: gelesen

Euro:  14,99 (broschiert)

Bewertung: 3 von 5

Inhalt:


Hochspannung garantiert: Der neue Fall für Leo Junker
Ein ermordeter Soziologe, ein verstörter 6jähriger Zeuge und die Bedrohung durch gewaltbereite Randgruppen: Leo Junkers neuer Fall macht es ihm bei der Rückkehr in den Polizeidienst nicht gerade leicht. Und er muss allen beweisen, was er sich selbst täglich einzureden versucht – dass er körperlich und psychisch wieder genesen und komplett arbeitstauglich ist. Als Leo und sein Kollege Birck endlich eine heiße Spur entdeckt haben, wird ihnen der Fall entzogen und dem schwedischen Geheimdienst übergeben. Doch das weckt erst recht Leos Ehrgeiz und bestärkt ihn in seinem Gefühl, dass in diesem Fall wichtige Details vertuscht werden sollen …

Ein atemberaubender, suggestiver und brisanter Thriller von einem der besten schwedischen Thrillerautoren der neuen Generation.


Meine Meinung:


„Schmutziger Schnee“ ist nach „Der Turm der toten Seelen“ der zweite Band der Reihe, in der der Polizist Leo Junker ermittelt. In einer dunklen Seitenstraße ein Mann erstochen aufgefunden wird, der einzig Zeuge ist ein sechsjähriger Junge.

Leo trägt noch innere Narben von seinem letzten Fall in sich und hat ein Eindeutiges Suchtproblem. Er ist abhängig von Tabletten. Genau das macht in meinen Augen so sympathisch. Wer den Vorgänger Band nicht kennt, wird jedoch nach wenigen Seiten Probleme haben, ohne die Kenntnisse vom ersten Fall lassen sich ein paar Wissenslücken nur schwer schließen. Auch Vielleser sollten vielleicht den ersten Band vorher noch einmal lesen, da einige Anspielungen ansonsten nur für Verwirrung sorgen. 



Als promovierter Kriminologe weiß Christoffer Carlsson, wovon er schreibt. Die Ermittlungsarbeit wird im Buch sehr anschaulich dargestellt und ist eine Freude für alle die sich dafür Interessieren. Selten bekommt man einen so realistischen Einblick in die Arbeit von Polizisten und Kriminologen. 
Dennoch konnte mich das Buch nicht ganz überzeugen.
Der Fall wird von vielen verschiedenen Blickwinkeln erzählt, weniger Sprünge im Buch hätten den Lesefluss jedoch wesentlich angenehmer gestaltet. Einige Kapitel waren für mich schlicht sinnlos und wahllos im Buch verstreut. 

Wer den Vorgänger gelesen hat, wird auch mit diesem Buch ein paar schöne Stunden verbringen können. Wirklich packen konnte es mich jedoch nicht. 


1 Kommentar:

  1. Oh schade - dabei finde ich es gerade spannend, dass der Autor selbst Kriminologe ist!
    Liebe Grüße,
    Marie

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