Montag, 13. Juni 2016

Rezi: Joe R. Lansdale - Das Dickicht


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Autor:  Joe R. Lansdale

Titel: Das Dickicht

Verlag: Heyne Verlag

Geeignet für:  Blut Junkies, Thriller Liebhaber, Krimi Leser

Gelesen oder gehört: gelesen

Euro:  9,99 (Taschenbuch)

Bewertung: 5 von 5

Inhalt:


Eine Reise in das blutige Herz von Texas
Ost-Texas, Anfang des 20. Jahrhunderts: Der junge Jack will seine Schwester retten, die von Outlaws verschleppt wurde. In dieser gewalttätigen Welt stehen ihm der Zwerg Shorty und Eustace, Sohn eines ehemaligen Sklaven, zur Seite. Zusammen mit Jimmie Sue, einer genauso klugen wie käuflichen Dame, nehmen sie die Verfolgung in eine berüchtigte Gegend auf: das Dickicht ...


Meine Meinung: 
Ich war wahnsinnig gespannt auf dieses Buch, da es in Buchbloggerkreisen bereits als "Wild West Märchen" seine Runden gemacht hat. Dem kann ich nur zustimmen denn es geht im groben um den traditionellen Kampf Gut gegen Böse. 
Wie in einem Märchen ist das Böse bis ins Mark verdorben -  die Guten haben jedoch durchaus ihre Ecken und Kanten und bleiben damit nicht nur interessant, sondern auch wahnsinnig witzig ...
Protagonist ist der junge Jack Parker, der vom Unglück verfolgt wird. Erst verliert er bei einer Pocken-Epidemie seine Eltern und dann muss er mitansehen, wie  sein Großvater erschossen und seine liebreizende Schwester Luna von Halunken entführt wird. Statt sich diesem Schicksal jedoch einfach zu ergeben, nimmt Jack sein Leben selbst in die Hand und  klemmt sich hinter die Spur der Entführer.
Dabei trifft er auf seiner Reise einige skuriele Figuren wie einen ausgewachsenen Eber, einen farbigen Kopfgeldjäger und einen Lilliputaner. Klingt etwas seltsam?
Das war es auf jeden Fall - aber auch spannend und wahnsinnig lustig. 
Wer Märchen Adaptionen im weitesten Sinne mag wird mit diesem Buch seine helle Freude haben.
Es bietet alles was man für ein paar schöne Stunden braucht: Witz, Charme und Spannung. 

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