Montag, 27. Juni 2016

Rezi: Toter Himmel - Gilly Macmillan

Titel: Toter Himmel
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Autor:  Gilly Macmillan

Verlag: Droemer 

Geeignet für:  Thriller Fans, Krimi Leser, Spannungsjäger, Emotionale 

Gelesen oder gehört: gelesen

Euro:  14,99 (Taschenbuch)

Bewertung: 3 von 5

*Dieses Buch wurde mir vom Verlag zur Verfügung gestellt. 

Inhalt: 

Was ist der schlimmste Alptraum einer Mutter? 
Wie so oft ist Rachel mit ihrem achtjährigen Sohn Ben spätnachmittags auf dem Weg zum Waldspielplatz. Heute will Ben allein vorauslaufen – selbstverständlich lässt Rachel ihn ziehen. Und findet Minuten später nur eine leer schwingende Schaukel vor… 
"Ich blickte mich um, in der Erwartung, dass er lachend auftauchen würde, aber da war nichts als Stille, als habe der Wald die Luft angehalten. Mein Blick folgte den Bäumen in die Wipfel und in den Himmel darüber, und ich spürte, wie Dunkelheit aufzog, unerbittlich wie eine Flamme, die auf einem Stück Papier vorwärtswandert, dessen Ränder sich kräuseln, bis nur Asche zurückbleibt. In diesem Augenblick wusste ich: Ben war nicht mehr da." 
Doch dies ist nur der Anfang von Rachels Martyrium. Während die Polizei in ihrem Leben das Unterste zuoberst kehrt, ohne eine brauchbare Spur zu finden, hat die Öffentlichkeit ihren Schuldigen längst ausgemacht: Rachel. Geschickt wechselt Gilly Macmillan zwischen der Sicht der verzweifelten Mutter und der des beinahe ebenso verzweifelten Kommissars, dazwischen eingestreut die Hasstiraden der Netzgemeinde. Dabei weiß der Leser von Seite zu Seite weniger, wem er trauen darf. Sicher ist nur eins: Die Uhr tickt. 

Meine Meinung:

"Toter Himmel“ ist das Debüt der britischen Autorin Gilly Macmillan mit dem sie sich bereits einen Namen in der Literaturszene machen konnte. 
Die Handlung wird abwechselnd erzählt aus der Perspektive Rachels und Jims.
Dadurch verfolgt der Leser die Geschichte über zwei hoch emotinale Seiten und kann jede Fasette miterleben. Das Gespür der Autorin für menschliche Schwächen und Gefühle, ist absolut bemerkenswert. Jede Situation wird dermaßen ergreifend dargestellt das es mir zum Teil sogar etwas zuviel wurde. Das ständige auf und ab der Gefühle, war zwar durch aus spannend - aber für mich eben an einigen Stellen einfach zuviel des Guten. 
Mein nächster Kritikpunkt ist der absolut unpassende Titel der überhaupt nicht zur Geschichte passt. Ich kann mir nicht erklären wie der Verlag darauf kam ...

Dennoch ist "Toter Himmel" ein bewegender Thriller, der den Leser von der ersten Seite an in einen emotionalen Strudel wirft und so schnell nicht wieder los lässt. 

Thriller und Vielleser werden angenehm überrascht sein. 



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