Montag, 11. Juli 2016

Rezi: Die Witwe: Ein liebender Ehemann oder ein kaltblütiger Mörder ... Was weiß sie wirklich?


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Autor: Fiona Barton

Titel: Die Witwe 

Verlag: Wunderlich Verlag

Geeignet für:  Krimi-Liebhaber, Spurenschnüffler, Thriller-Kenner

Gelesen oder gehört: gelesen

Euro:  16,99 (broschiert)

Bewertung: 3 von 5

*Dieses Buch wurde mir vom Verlag zur Verfügung gestellt. Danke dafür!

Inhalt:

Die Frau.
Jean Taylor führt ein ganz normales Leben in einer englischen Kleinstadt: Sie hat ein hübsches Haus und einen netten Ehemann. Glen und sie führen eine gute Ehe.

Der Mann.
Dann kommt der Tag, der alles ändert: Sie nennen Glen jetzt das Monster. Er soll etwas Unsagbares getan haben. Und Jeans heile Welt zerbricht.

Die Witwe.
Jetzt liegt Glen auf dem Friedhof, und Jean ist frei. Frei, das Spiel endlich nach eigenen Regeln zu spielen ... 
Jean Taylor wird uns sagen, was sie weiß.

Perfekt konstruierte psychologische Spannung und komplexe Charaktere, erzählt von einer authentischen Stimme.

Meine Meinung:

Das Buch ist definitiv etwas besonderes, denn als Leser wechselt man ständig die Perspektive. Besonders das schöne Cover sprang mir sofort ins Auge ...

Man wechselt zwischen den Jahren 2006 bis 2010 und diversen Perspektiven. Am intensivsten für mich war die Protagonistin "Die Witwe" aka Jean Taylor, deren Mann beschuldigt wird nicht nur der Täter zu sein. Glen war alles andere als ein toller Ehemann und insgeheim ist sie froh, dass es nun vorbei ist - doch war ihr Mann wirklich an dem Verschwinden des kleinen Mädchens beteiligt?

Eine Geschichte, die sehr ruhig beginnt und dann immer mehr an Fahrt aufnimmt. Die Charaktere sind durch aus autentisch und nahe an der Realität, jedoch fehlte es mir ab und an an der Tiefe. All die Emotionen die so ein Drama ausmacht, haben mir einfach zu oft an entscheidenen Stellen gefehlt. Dennoch hat die Autorin durchaus Potenzial, denn der Schreibstil ist solide und hat auf jeden Fall seine Hoch-Momente. 

Alles in allem ein solider Krimi, der allerdings so hoch geputscht und beworben wurde, dass man als Leser Gefahr läuft enttäuscht zu sein. 

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