Montag, 18. Juli 2016

Rezi: Ule Hansen - Neuntöter


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Autor:  Ulle Hansen

Titel: Neuntöter

Verlag: Heyne Verlag

Geeignet für:  Berliner, Berlin Verliebte, Thriller-Kenner, Hobby Kriminalisten

Gelesen oder gehört: gelesen

Euro:  16,99 (Taschenbuch)

Bewertung: 2 von 5

*Dieses Buch wurde mir vom Verlag zur Verfügung gestellt. Danke dafür!

Inhalt:

Vor Menschen hat sie Angst. Serienmörder versteht sie.

Berlin, Potsdamer Platz. Beim Klettern auf einem Baugerüst macht ein Junge eine grausame Entdeckung: Drei Leichen, einbandagiert in Panzertape, hängen in schwindelerregender Höhe an den Gerüststangen. Sie sehen aus wie Mumien und scheinen in dieselbe Richtung zu blicken, als würden sie auf etwas warten. Als die menschenscheue Fallanalystin Emma Carow auf den Fall angesetzt wird, ist ihr schnell klar, dass er für ihre Karriere entscheidend ist. Doch je fester sie sich verbeißt, desto mehr droht ein altes Trauma sie in den Abgrund zu ziehen.

Meine Meinung: 

"Ulle Hansen" ist das Synonym von Astrid Ule und Eric T. Hansen. Zusammen verfassten sie mit "Neuntöter" ihren ersten Thriller. Bei Büchern die von zwei Autoren verfasst werden, bin ich immer etwas skeptisch. Ich bilde mir immer ein zu merken, wer da welchen Absatz verfasst hat. Natürlich kann ich dieses Gefühl nicht bestätigen lassen, aber es sorgt immer wieder dafür, dass ich glaube ein "gestückeltes" Buch vor mir zu haben. 


Die Protagonistin ist kein Sympathiebolzen. Emma ist überaus klug, handelt jedoch nicht immer so. Dank ihrer kaputten Seele gerät sie in die Zielscheibe des Serienkillers, der seine Opfer in Panzerklebeband eingewickelt an die verschiedensten Orte bringt ...

Der Plot ist einfach nur gut - die Idee des Klebebands ist zwar auch nicht mehr neu, aber längst nicht so verbraucht wie andere Formen der Tötung. Auch die Ermittlerin mit psychischen Problemen ist nicht neu, mit Emma aber sehr gut besetzt. Eigentlich alles toll: Es passiert viel, wird nicht langweilig und ständig passieren Dinge die man nicht geahnt hat. 

Und trotzdem ist das Buch für mich gefloppt. 
Es war einfach zu viel Drama, zu viele logische Fehler, zu viele Sprünge, zu viel, zu viel ...
Obwohl ich Emma mochte, hätte ich sie teilweise gerne erschlagen. In einem Moment ist sie super cool, knall hart und mega klug - und dann macht sie einen Fehler der nicht eimal einem Zivilisten passiert wäre ...

Das Buch hatte durchaus Potenzial und kann Lesern die kein geübtes Auge haben, sicherlich sehr gut unterhalten. Ich hatte sehr hohe Erwartungen an diesen Roman und diese konnten sich leider nicht bestätigen. 

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