Dienstag, 2. August 2016

Justine Privat: Die Zukunft ist am Arsch

Es gibt so Momente da treibt mich die „Planung“ meiner Zukunft an den Rand des Suizids. Nein, dass ist keine Übertreibung, sondern ein schlichter Fakt. Die Entscheidung den zweiten Bildungsweg einzuschlagen habe ich bisher nicht bereut - mein Abitur zu bekommen und zu studieren war ja schließlich schon immer der Plan. Nur war es zum Zeitpunkt meiner „Jugend“ so eben nicht möglich. 

Noch immer bin ich auf dem Stand, dass es richtig war - denn ich will vor allem mir selbst beweisen, dass ich es kann. Nur: Was kommt danach?

Ohrringe/Kleid: Killstar
Genau diese Frage ist es in den letzten Wochen die mich nicht schlafen lässt, mir den Appetit verdirbt und meinen Kopf in endlosen Bahnen der Verzweiflung ertrinken lässt. Es ist nicht so, dass ich nicht weiß was ich will. Denn das weiß ich - und genau hier liegt das Problem. 
Leser der ersten Stunde wissen, dass ich mit dem Abitur nur angefangen habe, weil ich schon immer Psychologie studieren wollte. Warum? Weil ich genau weiß, dass ich diesen Job gut mache würde - und weil er das Potenzial hat mich glücklich zu machen. Ziemlich schnell hat sich dieser Anspruch erledigt, denn zu viele wollen es genauso sehr wie ich und haben bessere Noten, bessere Umstände, bessere Optionen wie etwa ein Auslandsstudium. All dies habe ich nicht. 

Meine Noten sind gut, aber nicht sehr gut. Also bin ich raus aus der Option. Genauso sieht es leider bei meiner „Notfall“ Option aus. Sozialpädagogik damit ich irgendwann als Sozialarbeiter arbeiten kann. Ich weiß das ich genau das gut könnte, ich weiß, dass dieser Job mich nicht nach 6 Monaten in Versuchung führt mich an einer alten Weide aufzuknöpfen: ABER auch hier das gleiche Problem. Mein NC wird nie im Leben besser als 2,0 , eine private Hochschule kann ich mir nicht leisten, im Ausland zu studieren ist utopisch und auch das Geld um mich irgendwo einzuklagen habe ich nicht. Zum Warten fehlt mir ehrlich gesagt auch die Geduld, denn ich bin zwar kein Fan von Reden wie „Mit 30 musst du mal langsam was richtiges arbeiten“, aber auch ich würde mit 30 gerne zumindest halbwegs mit dem Studium fertig sein. 

Also was jetzt?
Alles schmeißen und mich vor einen Zug werfen?
Das ginge zwar schnell, ist aber weniger meine Art. Mit der naiven Haltung, es werde sich schon etwas finden ging es also zur Studienberatung. Ich durfte einen netten kleinen Test ausfüllen und heraus kam … Dada!!! 

Psychologie und Soziale Arbeit. 

Knapp dahinter Germanistik und Medien Kommunikation. Auch nett, doch mein Plan sah eigentlich nicht vor etwas zu studieren mit dem ich nicht einmal eine halbwegs realistische Option auf einen „guten“ Job habe. Frustriert teilte ich genau das auch der freundlichen Dame mit. Diese bedachte mich mit einem langen und sehr gefühlvollen Blick und sagte: „Nun dann ist ein Studium vielleicht nicht der richtige Weg für Sie. Haben Sie an eine Ausbildung gedacht?“ 

Ich musste mich dazu bringen dreimal lange und tief durchzuatmen ehe ich erwiderte: „Ich habe bereits eine Ausbildung im Medizinischen Bereich gemacht.“

Darauf sie: „Das ist doch super, warum machen Sie denn da nicht weiter?“ 
Manchmal wünschte ich wirklich ich könnte Blitze schleudern. 

„Weil ich den Job gehasst habe“, antwortete ich also und ballte die Hände zu Fäusten. Das lang gezogene „Ohhhh“ kenne ich inzwischen so gut das ich jedes Mal kotzen könnte. Als einer der größten Fehler meines Lebens bezeichne ich inzwischen, die Ausbildung die ich gehasst habe zusende geführt zu haben. Das hat mir nicht nur wertvolle Zeit meines Lebens gestohlen, sondern mich auch in eine Schiene gedrückt aus der ich vielleicht nie mehr wieder heraus komme. 
Eine neue Ausbildung? 
Klar, nur das ich keinen Sugar Daddy habe der mich das finanziert. Und auch keinen Plan wie mich das nun näher an den „Traumberuf“ bringt. Wirklich nicht. Ich bin so ratlos das ich mich im Kreis drehe und mich frage, wie zur Hölle alle um mich herum es schaffen mit all diesen Gedanken, Ängsten und Steinen in ihrem Weg. 


Leute - wie schafft Ihr das?

Kommentare:

  1. Hallo Justine,

    Zuerst mal eine Frage: Warum glaubst du von vorneherein, dass die anderen mit ihren besseren Noten und Voraussetzungen auch die besseren Psychologen wären?? Wenn es wirklich dein Ding ist, bleib dran und lass dich nicht verunsichern! Wenn du von dir überzeugt bist, überzeugst du automatisch auch deine zukünftigen Chefs. ;)

    Studieren ist zwar ganz und gar nicht mein Thema, aber ich weiß, was du meinst! Mein Thema ist ein ganz anderes, mein Gedankenkarussell ist deshalb aber nicht weniger schnell. ;)
    Wie schafft man es, mit den Unmöglichkeiten des Lebens fertig zu werden? GELASSENHEIT! Das Lebensmotto, das ich seit jeher habe heißt "Wer weiß, wofür es gut ist". Ohne Witz, ich WEISS, dass alles, was uns im Leben passiert, einen bestimmten Grund hat, weil ich ihn schon oft im Nachhinein erkannt habe. Doof nur, wenn der Grund und somit die Erkenntnis WARUM MAN EIGENTLICH IMMER SCHEISSE FRESSEN MUSS eine sehr lange Zeit auf sich warten lassen. Du brauchst Vertrauen, es geht auf jeden Fall für ich weiter!
    Ich habe leider kein konkretes Rezept oder einen Wegweiser für dich. Ich kann dir nur sagen: achte auf die "Zeichen" (ja, ich weiß, wie das klingt!): Vielleicht triffst du zufällig einen bestimmten Menschen, der ein ähnliches Problem hatte. Und die Lösung. Vielleicht entdeckst du irgendwo ein Buch, das dich weiterbringt, bekommst irgend ein Gespräch mit. Es kann sein, dass Psychologie und Sozialpädagogik gar nicht dein Weg ist und bald etwas sehr viel erfüllenderes für dich um die Ecke kommt.
    Bleib offen für alles und verfolge deinen Traum!
    Und was deine jetzige Laune angeht: Geh in die Sonne, dreh die Musik auf, geh Achterbahn fahren, telefoniere mit lieben Freunden, iss einen Mega-Eisbecher - was immer dich glücklich macht.
    GOOD LUCK ! :)

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    1. Danke meine Liebe :)
      Es tut gut zu lesen das nicht nur ich dieses Gedanken-Kreisen habe ... Manchmal kann das Leben wirklich kompliziert sein - und ja natürlich ... viel davon macht man sich selbst ...

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  2. Hat soziale Arbeit einen so hohen NC an allen deutschen Unis?
    Wie man Psychologie studieren kann, kann ich nicht verstehen. Jedes Mal wenn ich in eine Vorlesung sitze komme ich dazu die Leute zu bemitleiden die mit mir drin sitzen. Fakt ist: wenn man sein abi nicht mit ner 1 vorm Komma schafft wird das mit nem Psychologie Studium auch nicht besser. Denn die Klausuren sind hart - ich spreche aus Erfahrung ich schreibe 50% davon mit - und wer seinen Bachlor in Psychologie nicht mit ner 1 vorm Komma abschließt hat keine Vhance auf einen Masterplatz. Und ein Bachlor in Psychologie bringt dir im Grund gar nix. So wer den Master geschafft hat, muss um Leute therapieren zu können erstmal nen Batzen Geld für eine Weiterführung hinblättern. Danach darfst du Privat Patienten therapieren. Wenn du dann auch noch Kassenpatienten therapieren willst musst du nochmal was drauf hauen.
    Klingt für mich nicht nach einem tollen Werdegang. Nichtmal Leute die das in meinem Alter angefangen haben, d.h. Erster Bildungsweg schaffen das vor der 30.
    Außerdem bleibst du entweder ewig Angestellte von irgendeiner Klinik oder - wenn du dich selbstständig machen willst - kaufst du einem anderen Psychologen einen Sitz hab. Das geht schnell mal in den 6 stelligen Bereich, vor allem wenn du nicht nen Sitz irgendwo in der Pampa willst.
    Ich wollte früher auch immer Psychologie studieren, aber diese Tatsachen haben mich zurück auf den Boden geholt. Mit Medien Kommunikation bist du da weit besser dran, und die Leute die das studieren können nach ihrem Studium auch durch aus gute Jobs bekommen. Wer sagt dir denn dass du mir soziale Arbeit oder Psychologie mehr verdienst?
    Klar ein Psychologe - das endresultat des ewigen Werdegangs- verdient ganz gut, aber das hält erst wenn er dafür ne Menge Geld hingeblättert hat. Die Freundin meines Vaters hat mit 37 zum ersten Mal wirklich Geld verdient. Und sie hat mit nem 1,0er Abi auf erstem Bildungsweg Psychologie studiert.
    Ich bin mir sicher, irgendwo da draußen wartet ein Studiengang oder Job auf dich, der dir mehr bieten kann!
    Liebe Grüße, Eva

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    1. Wir werden sehen, der erste Schwung an Bewerbungen ist ja raus.
      Um das Geld geht es mir vorrangig gar nicht - das sind ja am Ende auch nur Zahlen. Aber ich will einen Job machen, der mich nicht nach 6 Monaten langweilt oder in den Wahnsinn treibt - wie die Geschichte weiter geht werden wir ja noch sehen. Vielleicht ist das Glück ja mal auf meiner Seite.

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  3. Hallo meine Liebe,

    ich leide mit dir :( Und das ist nicht nur ein Spruch, wie "Mein Beileid" oder "Es wird alles wieder gut". Sondern ich leide wirklich mit dir! Schon als es um die Studiumswahl ging bin ich fast verzweifelt, weil ich bis kurz vor dem Abi nicht wusste, was mir denn weiterführend Spaß machen könnte. Und nun?

    Ich habe eine 3-monatige Bewerbungsphase hinter mir (Kommunikationsdesign). 2 Wochen dauerarbeit für die Mappe, warten, Aufnahmetest, warten, Unterlagen organisieren, Bewerbung abgeben, warten... von Runde zu Rund bin ich durch gekommen... und jetzt bei der Endentscheidung gescheitert. Ich lag gestern eine Stunde in den Armen meines Freundes und habe geweint. Ein Traum ist zerplatzt. Da bringt einem auch der NC mit 1,4 als Jahrgangsbeste nix. Jetzt kann ich nur noch als Lückenfüller mit viel Glück den Platz eines anderen Studenten einnehmen, der absagt.

    Das Schlimme: ich habe mein Abitur und meine Ausbildung in dem Fach gemacht. Aber das wird natürlich nicht mit Bonuspunkten berücksichtigt. Dafür aber Wehrdienste und freiwillige Jahre... Den Sinn erkenne ich nicht ganz.

    Jetzt geht es mir wie dir:
    Was kommt nach der endgültigen Absage? Jobben? Ein fester Job? Selbstständigkeit? Arbeitslos melden? FJ? Ich habe auf alles keine Lust - ich will nur studieren. Und deswegen gab es auch nie einen Plan B...

    Ich fühle mich erfolglos und unwichtig.
    Aber wir werden das trotzdem irgendwie rocken...
    Oder? :/

    Liebe Grüße > sara

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    1. Ohje du Arme! Fühl dich ganz fest gedrückt ...
      Vielleicht tut dir ein Jahr in dem du etwas ganz anderes machst doch nochmal gut?
      Sag auf jeden Fall Bescheid wenn du weißt wie es bei dir weiter geht! Ich wünsch dir alles, alles gut dafür!

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  4. Wenn ich so lese Soziale Arbeit & Psychologie, erinnert mich das ein bisschen an mich. Auch mein Durchschnitt hätte wohl nicht gereicht. Aber mit 2.0 Soziale Arbeit sollte da doch kein Problem sein. Oder hast du mal über Erziehungswissenschaften nachgedacht? Da kannst du dich ja dann auf Beratung spezialisieren, und macht schlussendlich was ähnliches. Schau dich einfach mal um, es gibt soooo viele Studiengänge die am ende ähnlich sind, wie das was man eigentlich wollte, mit niedrigeren NCs. Ich hoffe es gelingt dir das zu finden, was du mit deinem Leben anstellen willst. (:
    Zu den Gedanken, Ängsten & Steinen im Weg kann ich dir leider keinen super hilfreichen Ratschlag geben. Ich sag mir immer ' Ich hab nur dieses eine Leben, also mach ich das was ich für richtig halte'.. Ich glaub man darf einfach nicht aufhören für das zu kämpfen was man sich wirklich aus tiefstem Herzen wünscht.

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    1. Mein Hauptproblem ist dabei tatsächlich das ich nicht mit Kindern arbeiten will - sondern wirklich mit jungen Erwachsenen oder eben Erwachsenen ... Darum halte ich mich von Erziehungswissenschaften etwas fern ... Ich glaube einfach nicht das mich das weiter bringen würde.
      Gerade habe ich einfach das Gefühl ich bin ein Hund der seinen Schwanz nach läuft und sich im Kreis dreht. Für was für einen Studiengang hast du dich denn entschieden?

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  5. Hallo liebe Justine ♥

    Es tut mir wirklich leid zu hören, dass du dir gerade so viele Gedanken um deine Zukunft machen musst. Ich selbst hatte dieses Jahr Matura und stand vor der großen Frage: und was nun? Ich habe mich jetzt entschlossen Germanistik zu studieren, auch wenn die Berufsaussichten nach dem Studium nicht perfekt sind, ist es etwas das mich sehr interessiert. (: Ob es die richtige Entscheidung war - tja, das lässt sich noch nicht sagen aber zumindest habe ich mal eine Entscheidung getroffen und das nimmt mir schon ein wenig Ballast ab.

    Ich hoffe wirklich sehr dass du auch noch ein Plätzchen findest wo du dich wohlfühlst und du solltest deinen Traum Psychologie zu studieren auf keinen Fall aufgeben! :)

    Du hast zwar geschrieben das ein Auslandsstudium teuer ist, aber wenn du Psychologie gerne machen könntest wurde ich dir vorschlagen nach Österreich zu kommen. Hier gibt es keinen NC, sondern einen Aufnahmetest. Wenn man bei diesem gut abschneidet kommt man ins Studium. (: Außerdem gibt es in Österreich an den meisten Unis keine Studiengebühren (bis auf den ÖH-Beitrag der 20€ pro Semester beträgt). Sprich die Kosten wären mit Beihilfe & Nebenjob schaffbar. Vielleicht wäre das ja einen Gedanken wert. Ich selbst habe mich für den Studium mit reichlich Information über das Unisystem in Österreich eingedeckt und falls das etwas für dich wäre, dann kannst du mir gerne schreiben. (:

    Ansonsten drücke ich dir die Daumen, dass du deinen Weg finden wirst! Gib nicht auf. :)

    Liebe Grüße,
    Jasi ♥

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    1. Östereich wurde mir schon öfter geraten - jedoch weiß ich wirklich nicht wie ich das stemmen sollte. Aber mal schauen, auch dort werde ich mich bewerben. Es ist manchmal wirklich verrückt mit dem Leben, da arbeitet man so lange auf etwas hin und am Ende landet man doch wo anders.
      Inzwischen weiß ich wirklich nicht wo die Reise hingehen soll. Fest steht für mich auf jeden Fall, dass ich nicht Bafög Schulden machen möchte für einen Studiengang der mir nicht sicher einen Job bringt ...
      Hach ja :D
      Toll das du bei Germanistik ein gutes Gefühl hast! Ich drücke dir ganz fest die Daumen und hoffe das alles so wird, dass du glücklich bist!

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  6. Hey du, ich war damals in einer ganz ähnlichen Situation. Ich hab das Glück nen 1er FachAbitur zu haben und kann gleich Soziale Arbeit an einer Hochschule studieren. Weil ich aber schon immer Psychologie studieren wollte werde ich danach die Ausbildung zum Kinder-und Jugendpsychotherapeuten machen. Dafür muss ich leider einen Kredit aufnehmen, aber das ist gar nicht so selten wie mm denkt. Wenn du Glück hast, wird dir deine Ausbildung angerechnet und auch das Abi auf dem zweiten Bildungsweg. Wenn du außerdem nicht gebunden bist: Versuch dein Glück in Kiel, da liegt der nc bei 2,0 ;)

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    1. Ich wünsch dir alles Gute auf deinem Weg und werde deinen Rat im Auge behalten!

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  7. Erst mal - tolles Styling, ich liebe die Klamotten von Killstar! :)
    Dann zum Thema... es geht definitiv nicht nur dir so.
    Ich studiere - und überlege gerade zum wiederholten Male, es nicht einfach sein zu lassen. Zugegeben, ich mache gerade meinen Master. Meinen Bachelor in Germanisik und Anglisitk habe ich auf einer anderen Uni gemacht und dort war alles echt gut, keine Probleme, ordentliche Noten, passt. Zum Master bin ich auf eine andere Uni gewechselt und was soll ich sagen... ich komme mit den Profs nicht klar, die Verwaltung legt mir nur Steine in den Weg und je länger ich dort brauche, desto demotivierter werde ich. Vor meiner Masterarbeit grausts mir jetzt schon. :/
    Und dann? Jeder fragt mich, was ich denn dann mit einem "Kultur und Medien Master" mache und ich kann niemandem eine klare Antwort geben. Falls ich überhaupt mal irgendwann mit dem Studium fertig werde, hab ich echt keine Ahnung, was ich danach machen soll. Aber naja, es wird sich zeigen. Erst mal raubt mir die Situation mit der Uni den Schlaf...
    Wie wäre es denn mit Erwachsenenbildung als Studium? Es ist nichts mit Kindern und trotzdem sozial. Gerade heutzutage werden zum Beispiel viele Deutsch"lehrer" für Jugendliche oder Erwachsene gesucht :)
    Liebe Grüße
    Selina

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    1. Hallo meine Liebe! Es tut gut zu hören, dass nicht nur ich diese finsteren Gedanken habe und nicht weiß wo es hin gehen soll ... Erwachsenenbildung habe ich mal mit aufgenommen, mal schauen :)

      Und danke auch für das Lob! Bei Killstar werde ich immer wieder schwach ...

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    2. Ja definitiv. Ich finde auch die Aussage "dann mach doch ne Ausbildung" seeeehr schwierig. Manche Menschen wissen eben nicht seit Kindheit an, was sie mal werden wollen. Ich hab mich für ein Studium entschieden, weil ich keinen Plan hatte, was ich überhaupt für ne Ausbildung machen hätte sollen... und mein Studium hab ich nur noch nicht geschmissen, weil ich immer noch nicht weiß, was ich sonst machen würde :D
      Nimm dir Zeit für die Entscheidung, es geht hier nicht nur um Erdbeer oder Schokolade. Und selbst wenn du ein Studium abbrichst und ein andere anfängst - na und? Solange du am Ende damit glücklich wirst :)
      Killstar is sehr cool...

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    3. Danke dir <3
      Aktuell bekomme ich einfach Torschluss Panik. Ich gehe auf die 30 zu, habe eine Ausbildung von der ich weiß das ich sie nicht mehr machen will und irgendwie scheint gerade alles was ich gut finde unerreichbar zu sein ... Ach ja ... Selbstgemachtes Unglück nennt man das wohl ;)

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  8. ach mensch, das tut mir leid, dass es dir deshalb nicht so gut geht. das kenne ich von früher :( im endeffekt habe ich damals einfach das studium gemacht, das mir am ehesten zusagte und nc-frei war, weil alles andere nicht geklappt hat. und auch jetzt weiß ich nicht, ob ich irgendeinen job finde, der mir spaß machen wird... habe meinen bachelor abschluss und bin im master, werde den aber vermutlich abbrechen. hab mich letzten dezember selbstständig gemacht und möchte das weiter ausbauen.
    man weiß wirklich nie, was passiert. das leben ist so unberechenbar. hab dieses jahr auch eine extrem harte phase :( aber hoffentlich wird irgendwann alles wieder besser aber bestimmt... auch für dich! schau mal an der btu cottbus - da gibt es fast nur nc-freie studiengänge, auch soziale arbeit (ist wohl voraussichtlich zulassungsbeschränkt - keine ahnung was das dann im endeffekt heißt). aber die uni ist gut, studiere da auch und bin damals fürs studium hergekommen ;) mittlerweile lebe ich sehr gern hier, auch wenn es mich aus privaten gründen gerade nach berlin zieht...
    ich hoffe du findest noch etwas, das dich glücklich macht!!!


    maze

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